ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

20. Dezember 2012

Asita Hamidi ist gestorben

Asita Hamidi, 1961 als Tochter eines iranischen Medizinstudenten und einer iranischen Medizinstudentin in Wien geboren, später in Iran, Österreich und der Schweiz aufgewachsen, lebte als Wahlschweizerin in Bern. Aufgewachsen zwischen Orient und Okzident haben diese Kulturen ihr Leben und ihre Musik stark geprägt. Dies spiegelte sich auch in ihrer intensiven Zusammenarbeit mit Musikern aus dem skandinavischen wie dem arabischen Raum wider.

Photos: Bazaar

AsitaHamidi

Asita Hamidis Spielweise, Gesang und Kompositionen waren eine Spurensuche in eigener Sache. Eine Musik für eine gemeinsame Welt, BazaarMusic genannt, eine Brücke zwischen Nordlicht und Morgenland.

Gemeinsam mit ihrem Mann Björn Meyer (Bass & Vocal) aus Schweden gründete sie vor einigen Jahren das weltweite Musikernetzwerk und Record-Label «Bazaarpool». Seit 1996 war ihre Band Bazaar – und der gesamte «Bazaarpool» – das Zentrum ihres Schaffens. 2005 erhielt sie in der Schweiz den Anerkennungspreis für Musik. Im Iran wurden die beiden mit ihrer Musik für den BBC Worldmusic Award 2006 nominiert und waren seither mit verschiedensten Formationen des Bazaarpools immer wieder in aller Welt unterwegs.

Asita Hamidi spielte Harfe, Daendji und Gu-Cheng, zudem war sie eine Sängerin mit grosser Einfühlsamkeit und Ausdruckskraft.

«Wider das Seichte»

 Ane Hebeisen schreibt heute in «Der Bund»:

«Mit der Bernerin verliert die Welt eine Künstlerin, die einen ureigenen musikalischen Dialekt etabliert hat.

(…)

Vermutlich sind nur entwurzelte Musiker, die in verschieden Welten zu Hause sind, fähig, zum Horizont aufzubrechen. Die Harfenistin Asita Hamidi war eine solche Musikerin. So schien sie sich stets auf der musikalischen Suche nach Wurzeln und Spuren zu befinden, nach einem Ausdruck zwischen Historie und Zukunft, Himmel und Erde, Orient und Okzident. Reisen zum Horizont sind so geartet, dass sie kein Ankommen vorsehen, dass allein das Unterwegssein zum Sinn aller Anstrengungen gereicht. Die Musik von Asita Hamidi ist der klingende Bericht einer solchen Reise. Ihre Lieder brauchten oft keinen Anfang und kein Ende – nicht einmal einen eindeutigen Aggregatszustand. Sie bewegen sich an den Rändern der Stile, sind weder Jazz, noch Rock, Folklore oder Ethno. Sie sind ein eigenes Universum – unbeschwert und schwermütig, erdig und schwebend, mystisch und rational, modern und archaisch und stets von schleierhafter Schönheit. Als Entwurzelte sah sich Asita Hamidi selber nicht: ‚Egal wo du hinkommst, dich selber nimmst du überall hin mit‘, sagte sie einst in einem Gespräch. ‚Entweder ist der Boden für dich fruchtbar – oder dann wird es eben ein bisschen komplizierter.’» 

http://www.derbund.ch/kultur/pop-und-jazz/Wider-das-Seichte/story/20584200

«Ein Kulturpreis habe ihr 1981 den Kauf einer ersten Harfe ermöglicht, heisst es auf der Homepage ihrer 1996 gegründeten Band Bazaar. Wie ‚Der Bund‘ berichtete, erhielt Hamidi ihre erste grosse Pedalharfe vom Kollegen Andreas Vollenweider geschenkt. Mit Atropa Belladonna habe Hamidi eine der ersten schweizerischen Frauenbands gegründet.»

http://diepresse.com/home/kultur/popco/1326137/Musikerin-Asita-Hamidi-51jaehrig-gestorben

Erste breitere Aufmerksamkeit als Musikerin erfuhr Asita Hamidi, damals noch vor allem als Gitarristin, als Mitglied von Baschis Scharotl.

https://www.ch-cultura.ch/musik-und-tanz/alfred-baschi-bangerter-ist-gestorben

Asita Hamidi: zwischen Orient und Okzident

Radio DRS 2, Freitag, 25. Mai 2012, 21:00 Uhr

Asita Hamidi war eine Weltmusikerin im besten Sinne des Wortes. Ihre Musik nannte sie eine «Spurensuche in eigener Sache». Eine Suche, die sie Anfang 2012 mit ihrem Projekt «Garden of Silence» auch an ein Festival in Teheran geführt hat.

Asita Hamidis Instrumente waren die Stimme, die Harfe und die chinesische Zitter Gu-Cheng.

Audio «Asita Hamidi: zwischen Orient und Okzident» in externem Player öffnen.

http://www.srf.ch/sendungen/musik-der-welt/asita-hamidi-zwischen-orient-und-okzident

—

Mehr:

http://www.hamidi.ch/

http://www.myspace.com/asitahamidisbazaar

Video:

Asita Hamidis Bazaar – EPK

http://www.youtube.com/watch?v=esc9coEqEzk

Nachtrag vom 22.12.12:

 

Thomas Burkhalter auf nzz.ch:

 

Zum Tod der Harfenistin Asita Hamidi

 

Poesie mit Zwischentönen

 

 

«Die Berner Harfenistin Asita Hamidi ist am 17. Dezember 2012 im Alter von 51 Jahren einer schweren Krankheit erlegen. Die Schweizer Musikszene verliert mit ihr eine offene und produktive Musikerin.»

 

 

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buehne_konzert/poesie-mit-zwischentoenen-1.17905019

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 20. Dezember 2012
  • Musik und Tanz

Vorheriger Beitrag

POSITIONSPAPIER VON SUISSECULTURE: «Geistige Arbeit hat ihren Preis!»

Nächster Beitrag

Neu entdecktes Stück von Frank Martin in den Schweizer Konzertsälen

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • © Bernard Dubois
    «TOURS ET DÉTOURS. PHOTOGRAPHIES DE BERNARD DUBUIS»


    6. Juni 2026

  • © Lukas Salzmann (1960): Siblings, 2024, http://www.lukassalzmann.ch/galerie.html
    «SALON DER GEGENWART» IN DER ZENTRALSCHWEIZ

    6. Juni 2026

  • Bild: Noemi Beza - Foto: © SRF / David Marbach
    NOEMI BEZA IST «SRF 3 BEST TALENT» IM JUNI 2026

    6. Juni 2026

  • Pascal Vonlanthen, sans titre, 2015, encre de Chine et feutre sur papier [page de cahier] © CREAHM, Fribourg / Collection de l’Art Brut, Lausanne. Photo: Claudina Garcia, Atelier de numérisation – Ville de Lausanne - Graphisme: Omnigroup
    «ÉCRITS D’ART BRUT»

    5. Juni 2026

  • Robert Ruoff - Foto: SRF, https://medien.srf.ch/-/ruoff-robert
    DER SCHWEIZER JOURNALIST, FERNSEHMANN, PRESSESPRECHER UND KOMMUNIKATIONS-BERATER ROBERT RUOFF IST GESTORBEN

    5. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>