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23. März 2024

OSTERFESTSPIELE SALZBURG: HERBERT-VON-KARAJAN-PREIS 2024 FÜR EVE-MAUD HUBEAUX, MASABANE CECILIA RANGWANASHA UND LISE DAVIDSEN

Der Herbert-von-Karajan-Preis geht 2024 an die in Genf geborene Sängerin Eve-Maud Hubeaux, an die Südafrikanerin Masabane Cecilia Rangwanasha, die seit der Spielzeit 2021/22 und bis vor kurzem Ensemblemitglied der Oper Bern war, und an die norwegische Opernsängerin Lise Davidsen. Der Preis ist mit je € 16'000 dotiert. Der Herbert-von-Karajan-Preis wurde von dessen Witwe Eliette von Karajan anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Osterfestspiele Salzburg gestiftet. Er wird MusikerInnen und SängerInnen für herausragende künstlerische Leistungen verliehen, wobei auch NachwuchskünstlerInnen miteinbezogen werden.

Eve-Maud Hubeaux wurde in Genf geboren und studierte zunächst Klavier am Konservatorium von Lausanne, bevor sie dort ihr Gesangsstudium aufnahm. Vom Opernstudio der Opéra National du Rhin Strasbourg aus entwickelte sie ihre internationale Karriere. Zu den wichtigen Verpflichtungen der vergangenen Spielzeiten zählen Amneris in «Aida» bei den Salzburger Festspielen, Mère Marie in «Dialogues des Carmélites» an der Wiener Staatsoper, Eboli an der Staatsoper Berlin, Carmen am La Monnaie Bruxelles sowie Brangäne in «Tristan und Isolde» an der Opéra de Lyon. Zu ihrem Konzertrepertoire zählen Bachs «Matthäus-Passion», Rossinis «Messa di Gloria» sowie Wagners «Wesendonck-Lieder». Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter des Internationalen Belvedere Wettbewerbs (2013) sowie der 5. Renata Tebaldi International Competition. Bei den Osterfestspielen Salzburg debütiert sie als Laura in «La Gioconda».

Masabane Cecilia Rangwanasha gewann den Song Prize bei der BBC Cardiff Singer of the World Competition 2021 und ist derzeit BBC Radio 3 New Generation Artist. In der vergangenen Saison wurde die Südafrikanerin am Royal Opera House Covent Garden als Liù in «Turandot», am Theater Bern als Mathilde in «Guillaume Tell» und in der Titelrolle von «Iphigénie en Tauride» von Publikum und Kritik gefeiert. Auf der Konzertbühne gab Rangwanasha ihr US-Debüt mit dem Washington National Symphony Orchestra in Samuel Barbers «Knoxville: Summer of 1915», das sie mit dem Cincinnati Symphony Orchestra erneut aufführte, und sang Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 2 mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Anschliessend gab sie ihr Debüt beim Edinburgh Festival mit Michael Tippetts «A Child of Our Time» zusammen mit dem Royal Scottish National Orchestra und feierte ihre Rückkehr zu den BBC Proms mit den «Vier letzten Liedern» von Richard Strauss gemeinsam mit dem britischen National Youth Orchestra. In dieser Saison gab sie bereits ihr Debüt mit dem London Symphony Orchestra und an der Hamburgischen Staatsoper als Liù, eine Rolle, die sie auch auch mit dem Royal Opera House Covent Garden auf einer Tournee in Japan singen wird. Es folgen Konzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra sowie an der Washington National Opera. Seit der Spielzeit 2021/22 und bis vor kurzem war Masbane Cecilia Rangwanasha Ensemblemitglied der Oper Bern.

Nach einem Abschluss an der Grieg Academy in Bergen absolvierte Lise Davidsen 2014 die Opernakademie Kopenhagen. In der aktuellen Saison war und ist sie bei zahlreichen Auftritten zu erleben, darunter bei der Last Night of the Proms in der Royal Albert Hall, einem Solokonzert an der Metropolitan Opera und in zwei Rollendebüts: zum einen als Salome an der Opéra national de Paris und zum anderen als Leonora in einer Neuproduktion von «La forza del destino» an der Metropolitan Opera. Ausserdem wird sie wieder in der Rolle der Giorgetta in «Il tabarro» und der Lisa in «Pique Dame» an der Bayerischen Staatsoper und in «Jenůfa» in Chicago zu hören sein. Das Publikum kann sie bei Liederabenden in Santa Monica am Broad Stage Theatre, an der Wiener Staatsoper, am Teatro de Zarzuela in Madrid, in der Wigmore Hall in London und im Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia erleben. Im Jahr 2015 wurde Davidsen zur Gewinnerin des Operalia-Wettbewerbs und der Queen Sonja Singing Competition gekürt. Bei den Osterfestspielen 2024 gibt Lise Davidsen ihr lang erwartetes Salzburg Debüt.

Quelle / Mehr:

https://osterfestspiele.at/herbert-von-karajan-preis-2024 

#OsterfestspieleSalzburg2024 #HerbertVonKarajanPreis2024 #EveMaudHubeaux #MasabaneCeciliaRangwanasha #LiseDavidsen #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 23. März 2024
  • Musik und Tanz

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