28. Mai 2025
SWISS MUSIC AWARDS 2025: NEMO MIT ZWEI BETONKLÖTZEN
Die Nacht der Schweizer Musikszene im Hallenstadion Zürich brachte emotionale Dankesreden, mitreissende Live-Performances nationaler und internationaler Künstler:innen sowie glückliche Gewinner:innen: Darunter Nemo, Patent Ochsner, Stubete Gäng, Dabu Fantastic, Kings Elliot und viele mehr. Und Zoë Më überraschte bei den diesjährigen Swisss Music Awards mit einer Song-Premiere.

Bild: Nemo – Foto: © Pit Bühler, Swiss Music Awards 2025
Auch in diesem Jahr wurde das Musikschaffen der letzten zwölf Monate an der grössten Schweizer Musik-Preisverleihung gebührend gefeiert. Die 18. Ausgabe der Swiss Music Awards im Zürcher Hallenstadion hielt etliche Höhepunkte bereit. Mit der Moderation von Melanie Winiger und Annina Frey wurden «die besten Musikerinnen und Musiker des letzten Jahres» geehrt.
Als Best Solo Act wurde dieses Jahr Nemo ausgezeichnet, – das Musiktalent war gleich vier Mal nominiert und hat schon fünf Mal bei den Swiss Music Awards abgeräumt. Als Best Group durfte die ebenfalls mehrfach nominierte Berner Kult-Band Patent Ochsner ihren sage und schreibe neunten Swiss Music Award entgegennehmen.
Zum Best Breaking Act wurde die «Meisterin der Melancholie», Kings Elliot, ernannt, zum Best Live Act wurde die erfolgreiche Mundartband Dabu Fantastic gekürt.
In der Kategorie Best Streaming Artist triumphierten erneut die urbanen Ländler-Musiker der Stubete Gäng wie schon vergangenes Jahr. Und als Most Rising Artist Social Media hat sich das Ländler-Trio Rusch-Büeblä den Award verdient.
Die Schwyzer Sängerin und Songwriterin Linda Elys durfte sich über einen Award in der Sparte SRF 3 Best Talent freuen; als Siegerin in der Kategorie Best Act Romandie ging die R&B-Sängerin Nnavy hervor und den Artist Award, mit dem Schweizer Artists und Musikschaffende direkt bestimmen, wer aus ihren Reihen eine Auszeichnung für künstlerisch herausragendes Musikschaffen erhält, holte sich die Gospel-Black-Metal-Band Zeal & Ardor.
Die Spannung im Hallenstadion stieg sprunghaft an, als live via Televoting von den Zuschauenden der Sieger der Kategorie Best Hit gewählt wurde. Schlussendlich machte «The Code» das Rennen und der Award wurde Nemo überreicht.
In den internationalen Kategorien gewann Billie Eilish den Award als Best Solo Act International. Als Best Group International wurden Linkin Park ausgezeichnet. Zu den weiteren Gewinner:innen zählten Gracie Abrams, die zum Best Breaking Act International gekürt wurde und Benson Boone, dessen Mega-Hit «Beautiful Things» ihm den Award für den Best Hit International einbrachte.
Applaus für starke Auftritte
Neben der Verleihung der Awards begeisterten nationale und internationale Musikgrössen das Publikum. Den Anfang machte Trauffer mit dem Gutelaune-Song «Heubode» – und er gab gleich ein mitreissendes Medley mit drei Musikerinnen zum Besten: Mit Nicky B Fly stellte er ihren Song «Kaffi Schnaps» vor, mit Maja Brunner performte er sein «Z’jung für mii» und mit Stefanie Heinzmann ihren Song «Power», um dann mit allen zusammen «Heitere Fahne» zu singen. Gigi beeindruckte mit «Impossible To Love» und «Wolke». Zoë Më überraschte mit dem bis dahin unveröffentlichten Song «Hamsterrad Tristesse». Und Hecht rockten die Bühne mit «Mon Amour». Leisere Töne schlugen Milune, Ilira und Linda Elys an mit «Kiss Goodbye», «Deer In Headlights» und «Hurry». Auch zwei internationale Acts hatten ihren grossen Auftritt: die britische Synthie-Pop-Band Sophie & The Giants mit Elektro-Pop-Songs wie «Red Light» und Michael Patrick Kelly, der einst als «Paddy» von der Kelly Family Teenie-Herzen zum Schmelzen brachte. Auch jetzt kam er sehr gut an mit seinem Song «The One». Und last but not least performte Nemo seinen neuen Song «Casanova» erstmals live.
GEWINNERINNEN UND GEWINNER
- Best Solo Act: Nemo
- Best Act Romandie: Nnavy
- Best Solo Act International: Billie Eilish
- Best Group: Patent Ochsner
- Best Hit: Nemo «The Code»
- Best Group International: Linkin Park
- Best Breaking Act: Kings Elliot
- Artist Award: Zeal & Ardor
- Best Breaking Act International: Gracie Abrams
- Best Live Act: Dabu Fantastic
- Best Streaming Artist: Stubete Gäng
- Best Hit International: Benson Boone «Beautiful Things»
- SRF 3 Best Talent: Linda Elys
- Most Rising Artist Social Media: Rusch-Büeblä
Quelle / Kontakt:
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Kommentare von Daniel Leutenegger