ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

23. Februar 2012

«Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger»

70 Prozent der weltweit Hungernden sind Frauen, obwohl sie gerade in den Ländern des Südens für die Nahrungsmittelproduktion zuständig sind. Hauptgrund dafür ist, dass sie weniger Zugang haben zu wirtschaftlichen, politischen und sozialen Ressourcen. Deshalb stellen Brot für alle und Fastenopfer die Gleichberechtigung ins Zentrum ihrer diesjährigen Kampagne.

Bild: Fischhandel © Fastenopfer/Bob Timonera (zur Vergrösserung anklickbar)

Wenn Frauen ihre Familien ernähren müssen, ohne dass sie darüber entscheiden dürfen, was auf den Feldern gepflanzt wird. Wenn Frauen bei Banken keine Kredite für ihre Geschäfte erhalten, Mädchen nicht zur Schule gehen dürfen und Frauen in ihren Gemeinden keine Mitsprache erhalten. Dann handelt es sich um Ungerechtigkeiten, die sie erleiden, weil sie Frauen sind. 

Diese Ungerechtigkeiten lassen sich biologisch nicht rechtfertigen. Wie der Begriff Gender umschreibt, handelt es sich dabei um gesellschaftlich und kulturell konstruierte Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Diese gilt es zu beseitigen, wenn wir eine gerechtere Welt für alle schaffen wollen.

Grosses Potential liegt brach

Ein im vergangenen Jahr erschienener Bericht der Uno-Welternährungsorganisation FAO zeigt, dass Frauen in den Ländern des Südens 43 Prozent aller landwirtschaftlichen Arbeitskräfte ausmachen. Hätten diese Frauen den gleichen Zugang zu den Produktionsmitteln wie die Männer, könnten sie den Ernteertrag ihrer Felder um 20 bis 30 Prozent steigern. Damit liesse sich der landwirtschaftliche Ertrag dieser Länder um bis zu 4 Prozent erhöhen und der Anteil hungernder Menswchen weltweit um 12 bis 17 Prozent reduzieren.

Sorgearbeit kaum wertgeschätzt

Nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch bei der alltäglichen Sorge für Familie, Gemeinschaft und Umwelt spielen Frauen eine zentrale Rolle. Oft führt dies zu einer immensen Doppelbelastung. Gerade in Ländern, in denen es kaum funktionierende staatliche Sozialsysteme gibt, kommt der Sorgearbeit eine gesellschaftstragende Bedeutung zu. Arbeiten, die jedoch im Süden wie im Norden wenig Anerkennung erhalten – geschweige denn entsprechend entlöhnt werden.

Gemeinsam nach neuen Lösungen suchen

Frauen rund um die Welt haben ganz eigene Strategien entwickelt, um ihren alltäglichen Herausforderungen zu trotzen. Es sind Lösungsstrategien, die angesichts von Hunger, Armut und Klimakrise nicht unbeachtet bleiben dürfen. Aus diesem Grund wollen Brot für alle und Fastenopfer den Frauen mit dieser Kampagne eine Stimme verleihen. 

Am Weltgipfel Rio+20 im kommenden Juni werden unter dem Stichwort einer «Green Economy» Weichen für eine nachhaltige Zukunft gestellt. «Nur wenn die Erfahrungen und Kompetenzen von Frauen und Männern gleichermassen in die Verhandlungen einfliessen, werden wir Lösungen für die grossen Herausforderungen dieses Jahrhunderts finden», schreiben die beiden Hilfswerke.

ran 

Kontakt:

http://www.rechtaufnahrung.ch/de/alle-projekte/index.html

http://www.rechtaufnahrung.ch/de/sich-informieren/gender/index.html

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 23. Februar 2012
  • NGO’s und NPO’s

Vorheriger Beitrag

Gesundheitsinformationen für Migrantinnen und Migranten neu in neun Sprachen

Nächster Beitrag

Billy Strange ist gestorben

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Kurt Siegenthaler - © SRF 1998, https://www.srf.ch/play/tv/10-vor-10/video/schaltung-zu-politkenner-kurt-siegenthaler?urn=urn:srf:video:a4d3e70d-a389-45fc-bb8a-c20d4ef64cc6
    DER SCHWEIZER POLIT-JOURNALIST KURT SIEGENTHALER IST GESTORBEN

    8. Juni 2026

  • Ingeborg Kaiser, ca. 1995 - Foto: © Yvonne Böhler, https://ead.nb.admin.ch/html/kaiser_ingeborg.html
    DIE DEUTSCH-SCHWEIZERISCHE SCHRIFTSTELLERIN INGEBORG KAISER IST GESTORBEN

    8. Juni 2026

  • «Kontakthof - Echoes of 78», Pina Bausch - Foto: © Karl-Heinz Krauskopf LAC Lugano Arte e Cultura
    LUGANO DANCE PROJECT 2026: «DANZA & EREDITÀ – DANCE & HERITAGE – TANZ & KULTURELLES ERBE»

    8. Juni 2026

  • «Bester deutschsprachiger Comic-Künstler» Franz Suess (links) mit dem Schweizer Moderator Christian Gasser (rechts) - Copyright: Internationaler Comic-Salon Erlangen – Foto: Erich Malter, 2026
    MARTIN OESCH UND LINA BRAZEROL AUS DER SCHWEIZ AM COMIC SALON ERLANGEN (D) AUSGEZEICHNET

    8. Juni 2026

  • Gewinnerin und Gewinner des True Story Awards 2026 (v.l.): Saleh al-Laboudi, Martín Caparrós, Emma Graham Harrison und Hoda Osman - Foto: © https://truestoryfestival.org/de/news/gewinner-true-story-award-2026
    BERN: DIE GEWINNERIN UND DIE GEWINNER DES TRUE STORY AWARDS 2026

    8. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>