Das Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) hat in einer repräsentativen Umfrage erstmals untersucht, wie gross die Bereitschaft zum Teilen ist. Befragt wurden 1'121 Personen aus der Schweiz und Deutschland.

Bild: http://www.unibw.de/
Die noch unveröffentlichte Studie, die der «SonntagsZeitung» vorliegt, zeigt: Teilen liegt im Trend; fast jede/r Zweite tut es. 7 Prozent der Befragten teilen fast alles.
Die Jungen sind die grösseren Teil-Freaks als Senioren, Frauen sind selbstloser als Männer – und Deutsche sind spendabler als Schweizer.
Konkret: 51 Prozent der 18- bis 29-Jährigen teilen häufig oder sehr häufig, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es noch 44 Prozent, in der Altersgruppe 50 plus gar nur 39 Prozent. Bei den Deutschen teilen 47 Prozent regelmässig, gegenüber 38 Prozent bei den Schweizern.
Geteilt werden vor allem Bücher, Essen, Musik-CDs oder Werkzeug. Weniger grosszügig geht es beim Auto, dem Computer, Kleidern oder Schuhen zu und her.
Bei der Zahnbürste oder Unterwäsche ist für die meisten Schluss mit Teilen. Das gilt auch für das Ausleihen von Beträgen ab 100 Franken.
Quelle:
http://www.sonntagszeitung.ch/news/
Kontakt:
http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Studien/Themen-in-Arbeit/Detail/Sharing-Die-Zukunft-des-Teilens
Kommentare von Daniel Leutenegger