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12. Juni 2025

«ROYALS ZU BESUCH – VON SISI BIS QUEEN ELIZABETH»

Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 13. Juni bis am 9. November 2025

Die britische Königin Elisabeth II. und Prinz Philip absolvieren auf ihrem Staatsbesuch Ende April 1980 ein volles Programm. Unter grössten Sicherheitsvorkehrungen geht die Reise nach Bern, Montreux, Luzern, auf das Rütli und nach Zürich. In Lausanne werden Königin Elisabeth II. und Prinz Philip vor dem Palais de Beaulieu durch den Präsidenten der britischen Gemeinschaft empfangen. - © Schweizerisches Nationalmuseum

Bild: Die britische Königin Elisabeth II. und Prinz Philip absolvieren auf ihrem Staatsbesuch Ende April 1980 ein volles Programm. Unter grössten Sicherheitsvorkehrungen geht die Reise nach Bern, Montreux, Luzern, auf das Rütli und nach Zürich. In Lausanne werden Königin Elisabeth II. und Prinz Philip vor dem Palais de Beaulieu durch den Präsidenten der britischen Gemeinschaft empfangen. – Foto: © Schweizerisches Nationalmuseum

Sie regierten Königreiche, prägten ihre Epochen – und suchten doch immer wieder den Weg in die Schweiz: Eine neue Ausstellung im Landesmuseum Zürich eröffnet einen faszinierenden Blick auf die enge, oft überraschende Beziehung zwischen der Schweiz und gekrönten Häuptern. Sie zeigt, wie Royals die Schweiz als Rückzugsort, Bühne oder Verhandlungsplatz nutzten – und wie die Bevölkerung mit Staunen, Jubel oder auch Kritik reagierte.

Seine Begeisterung für Friedrich Schillers Wilhelm Tell führt König Ludwig II. von Bayern 1865 und 1881 inkognito in die Zentralschweiz. Ein Besuch im Fotoatelier in Luzern bildet den Abschluss der Reise 1881. Die Fotografie bricht alle höfischen Regeln. Dass der Schauspieler Josef Kainz seine Hand auf den Stuhl des sitzenden Königs legt, ist dermassen unangebracht, dass Kainz’ Arm wegretuschiert wird. Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum

Bild: Seine Begeisterung für Friedrich Schillers Wilhelm Tell führt König Ludwig II. von Bayern 1865 und 1881 inkognito in die Zentralschweiz. Ein Besuch im Fotoatelier in Luzern bildet den Abschluss der Reise 1881. Die Fotografie bricht alle höfischen Regeln. Dass der Schauspieler Josef Kainz seine Hand auf den Stuhl des sitzenden Königs legt, ist dermassen unangebracht, dass Kainz’ Arm wegretuschiert wird. – Foto: © Schweizerisches Nationalmuseum

Auch ohne eigene königliche Tradition hinterliessen gekrönte Häupter einen nachhaltigen Eindruck in der Schweiz. Seit dem 19. Jahrhundert bereisten zahlreiche Monarchinnen und Monarchen die Eidgenossenschaft: zur Erholung, auf der Flucht oder für diplomatische Besuche.

Die Ausstellung geht der Frage nach, warum gerade die demokratische Schweiz einen so innigen Bezug zur Monarchie pflegt. Mit überraschenden Anekdoten und illustriert durch Fotografien, Schriftstücken und zum Teil persönlichen Objekten der Royals, lässt die Ausstellung die wechselhafte Beziehung zwischen der Schweiz und den europäischen Monarchien lebendig werden.

Die Aufnahme zeigt Kaiserin Elisabeth (links) am Tag vor ihrer Ermordung in Territet bei Montreux. Begleitet wird sie von ihrer Hofdame Gräfin Sztáray. Die Schweizer Behörden hatten ihr Polizeischutz angeboten, doch die Kaiserin verzichtete. Bild: © Bibliothèque de Genève

Bild: Die Aufnahme zeigt Kaiserin Elisabeth (links) am Tag vor ihrer Ermordung in Territet bei Montreux. Begleitet wird sie von ihrer Hofdame Gräfin Sztáray. Die Schweizer Behörden hatten ihr Polizeischutz angeboten, doch die Kaiserin verzichtete. – Foto: © Bibliothèque de Genève

In Genf begleiten über 30 000 Menschen am 1. September 1898 den Sarg von Kaiserin Elisabeth von Österreich zum Bahnhof. Auch Kaiser Franz Joseph und der Bundesrat sind dabei. Vertretungen von Politik, Wirtschaft und Militär stehen Spalier, Kirchenglocken läuten. So ist es auch in Lausanne, Freiburg, Bern, Aarau, Baden und Zürich. Bild: © Österreichische Nationalbibliothek, Wien

Bild: In Genf begleiten über 30’000 Menschen am 1. September 1898 den Sarg von Kaiserin Elisabeth von Österreich zum Bahnhof. Auch Kaiser Franz Joseph und der Bundesrat sind dabei. Vertretungen von Politik, Wirtschaft und Militär stehen Spalier, Kirchenglocken läuten. So ist es auch in Lausanne, Freiburg, Bern, Aarau, Baden und Zürich. – Foto: © Österreichische Nationalbibliothek, Wien

Da ist zum Beispiel die österreichische Kaiserin Sisi. Sie besuchte die Schweiz oft – immer auf der Suche nach Ruhe, Natur und Distanz zum Hof. Als «Superpromi» ihrer Zeit reiste sie häufig inkognito, was ihr nicht immer gelang. So endete ihr letzter Aufenthalt tragisch: Am 10. September 1898 wird sie in Genf vom italienischen Anarchisten Luigi Lucheni ermordet. Die Schweiz war erschüttert – Kirchenglocken läuteten, Tausende säumten den Trauerzug quer durchs Land. Fünf Bundesräte begleiteten ihn sogar. Neben anderen Objekten ist in der Ausstellung die Feile zu sehen, mit der Sisi erstochen worden ist. Der Kanton Genf schenkte sie 1965 der Wiener Universität – 60 Jahre später kommt nun das Objekt erstmals wieder in die Schweiz zurück.

Auch König Ludwig II. von Bayern war von der Schweiz fasziniert. Insbesondere vom Rütli, dem symbolischen Geburtsort der Schweizer Demokratie. 1865 und 1881 reiste er unter falschem Namen an den Vierwaldstättersee und träumte davon, auf der Rütliwiese ein Schloss zu errichten. Die Schweiz wurde ihm zur Projektionsfläche seiner politischen und romantischen Sehnsüchte, blieb aber letztlich ein Ort unerfüllter Träume.

Die Welt ist schockiert über das tragische Ende der beliebten Königin Astrid von Belgien. «Auch die Schweiz nimmt innigen Anteil», schreibt die Schweizer Illustrierte am 4. September 1935, und Bundesbern verlangt «sofort einen ausführlichen polizeilichen Rapport» zum Hergang des Unfalls. Bild: © Heimatmuseum Küssnacht am Rigi

Bild: Die Welt ist schockiert über das tragische Ende der beliebten Königin Astrid von Belgien. «Auch die Schweiz nimmt innigen Anteil», schreibt die «Schweizer Illustrierte» am 4. September 1935, und Bundesbern verlangt «sofort einen ausführlichen polizeilichen Rapport» zum Hergang des Unfalls. – Foto: © Heimatmuseum Küssnacht am Rigi

Konkretere Absichten hatte der äthiopische Kaiser Haile Selassie bei seinem Besuch der Schweiz 1954. Über 100’000 Menschen empfingen ihn in Bern. Statt der Bergwelt wollte Haile Selassie die moderne, industrielle Schweiz sehen. Mit ihr wollte er ins Geschäft kommen. Äthiopien sollte durch einen kräftigen Modernisierungsschub das fortschrittlichste Land Afrikas werden.

Auch ein anderes Geschäft schwebte dem Kaiser vor: Er besuchte den Zürcher Waffenfabrikanten Emil Bührle, der ihm trotz bestehender Exportverbote Waffen liefern sollte. In der Ausstellung ist unter anderem ein Löwenhaar vom Hut des äthiopischen Kaisers zu sehen, gezupft in einem unbeobachteten Moment von einem Schweizer Berufsoffizier als persönliches Andenken.

Der äthiopische Kaiser Haile Selassie besucht Ende November 1954 Bern, Zürich, Baden und Genf. In den internationalen Gazetten wird Haile Selassie wie ein Politstar gefeiert. Das Interesse am hohen Besuch ist immens, die Zeitungen berichten täglich. Unterwegs säumen immer wieder Zehntausende die Strassen und jubeln dem Kaiser zu. Bild: Schweizerisches NationalmuseumSchweizerisches Nationalmuseum

Bild: Der äthiopische Kaiser Haile Selassie besucht Ende November 1954 Bern, Zürich, Baden und Genf. In den internationalen Gazetten wird Haile Selassie wie ein Politstar gefeiert. Das Interesse am hohen Besuch ist immens, die Zeitungen berichten täglich. Unterwegs säumen immer wieder Zehntausende die Strassen und jubeln dem Kaiser zu. – Foto: © Schweizerisches Nationalmuseum

Die Ausstellung wird vom 19. März bis 10. Oktober 2027 in angepasster Form auch im Château de Prangins zu sehen sein.

lm

Mehr / Kontakt:

https://www.landesmuseum.ch/royals

#RoyalszuBesuch #LandesmuseumZürich #SchweizerischesNationalmuseum #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 12. Juni 2025
  • Museum, Ausstellung, Galerie, Politik und Gesellschaft

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