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21. November 2010

Südere, bisle, schneugge – wie viel Mundart braucht die Schweiz?

Ist Dialekt wirklich die «Sprache des Herzens» und die Schriftsprache die erste Fremdsprache? In «SonntagsBlick Standpunkte» auf SF 1 wurde diese Frage heute diskutiert.

Auf der einen Seite diagnostiziert Peter von Matt einen «Dialekt-Wahn», der auf einer «Mischung von Denkschwäche, Sentimentalität und Borniertheit» beruhe. Auf der andern Seite gründen sprachengagierte Bürgerinnen und Bürger über die Parteigrenzen hinweg Vereine wie «Ja zur Mundart im Kindergarten», weil sie sich Sorgen um die Muttersprache der Deutschschweizer machen.

Muss die Mundart gefördert oder gebremst werden? Ist Dialekt wirklich die «Sprache des Herzens» und die Schriftsprache die erste Fremdsprache für Deutschschweizer? Ist der Dialekt eine unüberwindliche Sprachbarriere für Welsche, Tessiner und Ausländer?

Unter der Leitung von Hannes Britschgi (Bild) diskutierten: Der Schriftsteller Peter von Matt, der Linguistikprofessor Raphael Berthele, die Co-Präsidentin des Vereins «Ja zur Mundart im Kindergarten» Gabriella Fink und der DRS-1-Radioredaktor Christian Schmid, der mit der Sendung «Schnabelweid» den sprachlichen Reichtum der Schweiz pflegt.

hbsb

Links:

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=8fce063c-e057-4a5b-a226-d26aa0be2dc1;DCSext.zugang=videoportal_sendungsuebersicht

http://www.blick.ch/sonntagsblick/standpunkte/suedere-bisle-schneugge-wie-viel-mundart-braucht-die-schweiz-161114

Bereits auf dieser Webseite erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/gesellschaft/jetzt-wird-endlich-wieder-rausgestuhlt

https://www.ch-cultura.ch/gesellschaft/mundarttalibane-und-kitschartisten

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 21. November 2010
  • Politik und Gesellschaft

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