Der geplante Bieler Regionalsender «Canal B» erhielt 2024 eine Konzession des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit einem öffentlichen Dienstleistungsauftrag. Aufgrund zweier Rekurse konnte die Ausstrahlung der Programme noch nicht beginnen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die zweite Beschwerde der bisherigen Konzessionärin «TeleBielingue» nun abgewiesen, wie «Canal B» am Freitag mitteilte. Der neue regionale Fernsehsender aus Biel-Bienne, dem Grand Chasseral und dem Seeland soll am 1. Juli 2026 starten, wie «Canal B» am Freitag auf seiner Webseite schreibt.

Bild: © Canal B Biel-Bienne
«Canal B» verspricht auf seiner Webseite:
«Zwei Kanäle, zwei Sprachen, ein gemeinsames Ziel: den Reichtum der Region widerspiegeln. Eine tägliche 20-minütige Nachrichtensendung auf Französisch und eine weitere auf Deutsch. Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport: Die regionalen Infos werden im Mittelpunkt stehen. Jeden Tag werden Magazine originelle Formate anbieten, die darauf ausgelegt sind, die Akteure und Initiativen der Region aufzuwerten. Sport, Kultur, politische Debatten, Wirtschaft und Zweisprachigkeit werden eigene Formate in der Programmplanung haben.»
Stefan Niedermaier, Eigentümer der Gassmann-Gruppe, zu der «TeleBielingue» gehört, bestätigte das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der Entscheid ist rechtskräftig und kann nicht angefochten werden.
dv
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Kommentare von Daniel Leutenegger