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27. August 2013

Deutscher Schriftsteller Wolfgang Herrndorf ist gestorben

Der 1965 in Hamburg geborene deutsche Schriftsteller, Maler und Illustrator Wolfgang Herrndorf (Bild) ist am 26. August 2013 in Berlin gestorben.

Foto: Genista, 2011 – Lizenz: Attribution-Share Alike 3.0 Unported – Zur Originaldatei: http://commons.wikimedia.org/

Sein großer schriftstellerischer Erfolg begann mit der Veröffentlichung von Tschick aus dem Jahr 2010, einem weiteren Bildungsroman, dessen Protagonisten etwa 14 Jahre alt sind. Das Buch stand über ein Jahr auf der deutschen Bestsellerliste. Im November 2011 erschien der Roman Sand, der Merkmale des Kriminalromans, des Gesellschaftsromans und des historischen Romans vereinigt. Laut Herrndorf wäre es auch möglich, Sand dem «Genre des Trottelromans» zuzuordnen. Nachdem 2011 bereits Tschick für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert gewesen war, wurde Herrndorf dieser Preis 2012 für Sand schließlich zugesprochen. Im selben Jahr gelangte Sand auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Der in Berlin lebende Herrndorf schrieb regelmäßig im Internetforum Wir höflichen Paparazzi und beteiligte sich mit Beiträgen am Weblog Riesenmaschine. Er war Mitglied der Fußballautorennationalmannschaft Autonama.

Nachdem bei ihm im März 2010 ein bösartiger Hirntumor (Glioblastom) festgestellt worden war, veröffentlichte Herrndorf seit September 2010 ein digitales Tagebuch. Herrndorf tötete sich in den späten Abendstunden des 26. August 2013 in Berlin selbst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Herrndorf 

Lizenz: «Creative Commons Attribution/Share Alike»

Schreiben gegen das Ende

Als er seinen Jugendroman «Tschick» veröffentlichte, war Wolfgang Herrndorf schon ein todkranker Mann. Seine Bücher leben von ihrer Abgründigkeit und ihrem Humor.

Fokke Joel

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-08/nachruf-wolfgang-herrndorf

Der allertollste Text aber, ein unfassbar genauer, anrührender, humorvoller, wahrhaftiger Text sind die Tagebucheinträge, die Wolfgang Herrndorf nach Ausbruch der Krankheit ins Internet gestellt hat.

Dieses akribische Protokoll des Lebens mit der Krankheit war eben kein Text über das Sterben, sondern einer über das Leben. Sonnenaufgänge. Baden im Plötzensee. Einträge wie: «Unsterblich duften die Linden.» Gegen Schluss taucht noch eine tote Libelle auf, die Herrndorf beerdigt. Es ist schön zu hören, dass der Blog als Buch erscheinen wird.

http://www.taz.de/Nachruf-auf-Wolfgang-Herrndorf/!122648/

Vor drei Jahren landete der gebürtige Hamburger mit dem Jugendroman «Tschick» einen Überraschungserfolg: Das Buch wurde über eine Million Mal verkauft und in 24 Sprachen übersetzt. Die Geschichte von zwei jugendlichen Ausreissern, die mit einem gestohlenen Auto nach Rumänien wollen, wurde 2011 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Auch für den Nachfolger, den eigenwilligen Roman «Sand», wurde Herrndorf ausgezeichnet. Das Buch erntete zwar gemischte Kritiken, wurde 2012 aber mit dem Preis der Leipziger Buchmesse honoriert.

http://www.srf.ch/kultur/literatur/schriftsteller-wolfgang-herrndorf-ist-tot

Mehr:

http://www.wolfgang-herrndorf.de/

Tagebucheinträge

http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Herrndorf

Radio:

«Sand» von Wolfgang Herrndorf («52 beste Bücher»)

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 27. August 2013
  • Theater, Kabarett, Literatur

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