4. März 2013
«Die kleine Zeitschrift für grosse Literatur»
Der «Literarische Monat» (Bild) des «Schweizer Monats» ist seit heute keine reine Beilage mehr, sondern als eigenständiges Blatt «die kleine Zeitschrift für grosse Literatur».

Michael Wiederstein schreibt in seinem Editorial #10:
«Soeben erschienen ist die zehnte Ausgabe dieser Literaturzeitschrift. Sie lesen richtig: der Literarische Monat ist ab heute keine reine Beilage des Schweizer Monats mehr, sondern die kleine Zeitschrift für grosse Literatur – und diese kann künftig auch in einem eigenen Abonnement bezogen werden.»
Bekenntnis zu Literatur und Papier …
«Allen Unkenrufen zum Tod der Printmedien zum Trotz: wir wissen, es braucht eine eigenständige helvetische Literaturzeitschrift! Betont zugänglich, dabei unabhängig und lesbar – auf Papier. Deshalb investieren wir monetär wie intellektuell: Serena Jung und Claudia Mäder, beide Germanistinnen und Vielleserinnen, verstärken unser Redaktionsteam. David Signer und Christof Moser widmen sich künftig in ihrer eigenen Rubrik Wiedergelesen der essayistischen Neuerschliessung literarischer Klassiker. Auch unser Übersetzerteam wird grösser; begrüssen möchte ich deshalb auch Claudia Steinitz, die einen Text von Anne Brécart für uns übersetzt hat», berichtet Wiederstein.
… und zum Nachwuchs
Ein eigenes Forum erhält künftig der Schweizer Literaturnachwuchs. An diesen richtet sich der Schwerpunkt dieser Ausgabe mit Texten von Thomas Meyer, Vea Kaiser und Adolf Muschg.
Die eigens lancierte Nachwuchsplattform TREIBHAUS unter dem Patronat von «Klagenfurt»-Jurorin Hildegard Elisabeth Keller startet im Frühling. Ab Mitte des Jahres finden sich dann die besten Texte hiesiger Talente in einer eigenen festen Rubrik. Wiederstein: «Das Einreichen und Veröffentlichen von Literatur war in der Schweiz nie einfacher!»
Kontakt:
http://literarischermonat.ch/aktuelle-ausgabe
Kommentare von Daniel Leutenegger