17. Februar 2016
MILO RAU ERHÄLT DEN PREIS DES DEUTSCHEN ZENTRUMS DES INTERNATIONALEN THEATERINSTITUTS (ITI)
Der Schweizer Regisseur und Autor Milo Rau (Bild) erhält den diesjährigen Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI) in Berlin. Nach früheren Gewinnern wie Frank Castorf, Pina Bausch oder Christoph Marthaler ist Milo Rau der jüngste Träger der Auszeichnung.

Foto: © IIPM – International Institute
of Political Murder,
http://www.international-institute.de
Milo Rau erhält den diesjährigen Preis des deutschen ITI-Zentrums. Die Entscheidung zugunsten des schweizerischen Regisseurs und Autors teilte ITI-Präsident Joachim Lux, Intendant des Hamburger Thalia-Theaters, im Anschluss an eine Vorstandssitzung des deutschen ITI in Berlin mit.
«Milo Rau erregt mit seinem International Institute of Political Murder Anstoss. Er steht für eine Generation, die mit Kompromisslosigkeit auf die sich immer stärker radikalisierende Wirklichkeit reagiert. Haltung beziehend und Haltung einfordernd verleiht Milo Rau dem Theater und der Gesellschaft Impulse, die den Sprengstoff der globalen Konflikte in unsere Mitte holen», heisst es in der Begründung.
Die Preisverleihung an Milo Rau findet am 10. April 2016 im Rahmen der Aufführung seines Stückes «Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs» in der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin statt.
http://www.iti-germany.de/index.php?id=home
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Kommentare von Daniel Leutenegger