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23. April 2026

STADT BERN: KUNSTANKÄUFE KÜNFTIG MIT NOMINATIONSVERFAHREN

Die Stadt Bern führt neu ein Nominationsverfahren für Ankäufe in die städtische Kunstsammlung ein. «Das Verfahren wird im Literaturbereich bereits erfolgreich eingesetzt und findet nun auch im Bereich der Bildenden Kunst Anwendung», schreibt die Stadt. Beide Nominationsverfahren werden zeitgleich ausgeschrieben. Voraussetzung für die Berücksichtigung ist ein Bezug zur Stadt Bern.

Erlacherhof Bern - Foto: JoachimKohlerBremen, 2019, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei:https://de.wikipedia.org/wiki/Erlacherhof#/media/Datei:Erlacherhof_in_Bern.jpg

Bild: Erlacherhof Bern – Foto: JoachimKohlerBremen, 2019, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB (Ausschnitt) – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en – Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Erlacherhof#/media/Datei:Erlacherhof_in_Bern.jpg

Ab 2026 gestaltet die Stadt Bern das Verfahren für Ankäufe in ihre Kunstsammlung um und öffnet es für die Bevölkerung. Neu kommt ein zweistufiger Prozess zur Anwendung: In einem ersten Schritt können Interessierte melden, welche Berner Kunstschaffenden sie nominieren möchten. Anschliessend sichtet eine eingesetzte Jury der städtischen Kulturkommission die Vorschläge, priorisiert eine Vorauswahl und empfiehlt nach vertiefter Prüfung und Atelierbesuchen zwei bis drei Kunstschaffende für Ankäufe. Die konkrete Werkauswahl erfolgt gemeinsam mit den Kunstschaffenden und der Kunstsammlung. Für die Ankäufe, die sowohl Auszeichnung als auch Förderung sind, stehen jährlich insgesamt 30’000 Franken zur Verfügung.

«Mit dem neuen Verfahren möchten wir die kulturelle Teilhabe stärken und die Vielfalt in der Kulturförderung weiter ausbauen. Dabei wenden wir ein bewährtes Vorgehen an», sagt Stadtpräsidentin Marieke Kruit. «Als Vorbild dient uns das partizipative Verfahren des Weiterschreiben-Stipendiums, das wir seit vier Jahren erfolgreich anwenden. Die Ausschreibung der Ankäufe erhöht zudem die Sichtbarkeit der Kunstschaffenden und der städtischen Kunstsammlung » erklärt Franziska Burkhardt, Kulturbeauftragte der Stadt Bern.

Ausschreibung für literarische Auszeichnungen und Kunstankäufe 2026

Zeitgleich mit dem Nominationsverfahren für die städtische Kunstsammlung eröffnet die Stadt Bern das Nominationsverfahren für die Weiterschreiben-Stipendien 2026. Die mit je 10’000 Franken dotierten Stipendien würdigen Autor:innen sowie Literaturvermittelnde und sollen die Preisträger:innen ermutigen, ihre Arbeit weiterzuführen. In der Regel werden jährlich vier Auszeichnungen vergeben. Eine eingesetzte Jury der städtischen Kulturkommission bestimmt die Preisträger:innen aus den eingegangenen Nominationen.

Nominiert werden für die Ankäufe in die städtische Kunstsammlung und für die Weiterschreiben-Stipendien können Kulturschaffende aus der Literatur und der Bildenden Kunst mit Bezug zur Stadt Bern und ausgewiesenem Leistungsausweis – etwa durch Publikationen oder Ausstellungen. Die Stadt Bern muss Wohnort oder zentraler Wirkungsort sein oder eine zentrale Rolle im künstlerischen Werk spielen. Nominationen sind für Einzelpersonen, mehrere Personen oder Kollektive möglich.

Vorschläge sind bis 22. Mai 2026 per E‑Mail an kulturelles@bern.ch einzureichen (siehe Ausschreibung für die notwendigen Unterlagen).

Die Weiterschreiben-Stipendien 2026 und die Ankäufe für die Kunstsammlung der Stadt Bern werden an einer öffentlichen Feier am 18. November 2026 gewürdigt.

Quelle / Mehr / Kontakt:

https://www.bern.ch/themen/kultur/aktuell

#StadtBernKunstAnkäufe #NominationKunstankäufeStadtBern #StadtBernWeiterschreibenStipendium #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 23. April 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Theater, Kabarett, Literatur

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