ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

11. Januar 2012

«Baba Himalaya» ist gestorben

Einst erforschte er das damals noch völlig unbekannte Himalaya-Gebirge, später wurden seine Studien zu geologischen Standardwerken. Im Alter von 101 Jahren ist «Baba Himalaya», Augusto Gansser (Bild), nun am 9. Januar 2012 in Massagno (Tessin, Schweiz) gestorben.

Bild oben: Der Geologe und Himalaja-Experte Augusto Gansser kurz vor seinem hundertsten Geburtstag – Foto: Vera Markus -> Galerie 

Bild unten: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Augusto_Gansser_ETH-Bib_Dia_022-005.jpg&filetimestamp=20091016175049

Gansser

«Vater des Himalaja» im Alter von 101 Jahren gestorben

von Simone Ulmer  

Der Schweizer Geologe und ehemalige ETH- und Uni-Professor Augusto Gansser ist am 9. Januar 2012 im Alter von 101 Jahren gestorben. Er starb in seinem Haus bei Lugano, wie der «Corriere del Ticino» heute berichtete.

Seine wunderbar strahlenden blauen Augen bestachen einst selbst die Mönche in Tibet: Sie beherbergten den jungen und frischpromovierten Geologen Augusto Gansser 1936 bei seiner eigenmächtigen und gefährlichen Expedition durch Tibet. Das Land war für Fremde verschlossen und hätte man ihn ertappt, wäre er zum Tode verurteilt worden.

Die Magie des heiligen Bergs Kailas zog Gansser jedoch so in seinen Bann, dass er die Gefahr auf sich nahm und als tibetischer Mönch verkleidet, Geologenhammer und Kompass in seiner Mönchskutte versteckt, Tibet bereiste und erforschte. Dabei machte Gansser bahnbrechende Entdeckungen: Er entdeckte südlich des Kailas sogenannte Ophiolite, den Boden des einstigen Tethys-Ozeans, der Indien und Asien vor Millionen von Jahren voneinander trennte.

Im Laufe seines langen Lebens hat Gansser in der Geologie des Himalajas grosse Pionierarbeit geleistet. Dafür war er 1983 von der pakistanischen Universität Peshawar mit dem Titel «Baba Himalaya» (Vater des Himalaja) geehrt worden. Noch nach seinem Ruf als Geologie-Professor an die ETH Zürich 1958 und dem Beenden seiner Lehrtätigkeit 1977 bereiste und erkundete Gansser geologisch unerforschte Gebiete auf der ganzen Welt.

Auch wenn sich die strahlenden Augen Ganssers nun für immer geschlossen haben, hinterlässt er den Geowissenschaften einen reichen Wissensschatz von seinen unzähligen Exkursionen und Feldarbeiten, vor allem aus dem Himalaja, besonders aus Bhutan.

Die geologische Karte, die der einstige Abenteurer und Wissenschaftler von Bhutan erstellt hat und seine Bücher über den Himalaja und Bhutan, gelten heute noch als Referenzwerke.

Seine «privaten» Erinnerungen an seine Zeit als Weltenbummler hielt der leidenschaftliche Geologe, Zeichner und Fotograf in reichbebilderten Büchern fest. «Erinnerungen sind das wichtigste im Leben, besonders jetzt, da ich ziemlich alt geworden bin», sagte Gansser in einem Gespräch kurz vor seinem 100. Geburtstag.

Quelle:

http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/120111_Augusto_Gansser_Tod_su/index

Mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Augusto_Gansser

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=decfc564-9495-4764-9800-0a7fb3f6a873

Radio DRS 1 im Jahr 2010 zum 100. Geburtstag von Augusto Gansser

Der bekannte Schweizer Geologe Augusto Gansser war Gast beim Schah von Persien, war Professor, Ehemann einer Frau, die er über alles liebte, und Vater von sechs Kindern, die rund um die Erde zur Welt kamen. Am 28. Oktober 2010 feierte er seinen 100. Geburtstag.

In seinem Haus in der Nähe von Lugano erzählen er und seine Tochter Ursula aus seinem reichen und höchst ungewöhnlichen Leben.

srf

Redaktion: Christine Schulthess

Link:

http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/menschenundhorizonte/2010/11/101031_menschen_und_horizonte.mp3&sg=10000082&sh=10156238&type=popup&skin=srdrs

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 11. Januar 2012
  • Umwelt / Mitwelt

Vorheriger Beitrag

«Die Welt der taubblinden Ursula»

Nächster Beitrag

Die Kulturinsel von Chiasso

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Bild: Brauereiwirtschaft Wabern -ca-1945-Foto Archiv wnw
    «HEITERE FAHNE»: ZUKUNFT IN DER ALTEN BRAUEREIWIRTSCHAFT WABERN SOLL GESICHERT WERDEN

    18. August 2026

  • Evelyn & Kristina Brunner - Foto Nicole Heilung / Creationworx
    DIE STADT THUN VERGIBT IHRE KULTURPREISE 2026

    18. August 2026

  • Andreas Hofer New Contact (10-teilige Auswahl), 2026 Monotypie, je 59,4 42 cm, Unikat, Eigen- druck ©Andreas Hofer
    GRENCHEN: «IMPRESSION 2026»

    17. August 2026

  • Andrea Nyffeler, In the Pines, In the Pines, 2026, Öl auf Baumwolle, 150 x 150 cm
    «DER WOLF IN DER GEGENWARTSKUNST»

    17. August 2026

  • Kunstraum Baden KRB06 Solcial-Media
    «WAS BLEIBT? PRAKTIKEN DES SAMMELNS»

    17. August 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>