ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

18. August 2026

«HEITERE FAHNE»: ZUKUNFT IN DER ALTEN BRAUEREIWIRTSCHAFT WABERN SOLL GESICHERT WERDEN

Die ehemalige Brauereiwirtschaft an der Dorfstrasse gehört zum historischen Ortskern von Wabern und prägt das Ortsbild seit Generationen. Eine Stiftung soll das denkmalgeschützte Ensemble erhalten und ein lebendiges Dorfzentrum mit vielfältiger Nutzung ermöglichen. Die Gemeinde Köniz will die Voraussetzungen schaffen, indem sie die Liegenschaft erwirbt und im Baurecht an die Stiftung abgibt sowie einen Einschuss ins Stiftungskapital leistet. Seit 2013 wird das Gebäude von der landesweit beachteten Kulturinstitution «Heitere Fahne» genutzt, einem inklusiven Kultur- und Begegnungsort von regionaler Bedeutung.

Bild: Brauereiwirtschaft Wabern -ca-1945-Foto Archiv wnw

Bild: Brauereiwirtschaft Wabern, um ca.1945 – Foto: Archiv / wnw

Die ehemalige Brauereiwirtschaft der Gurtenbrauerei an der Dorfstrasse 22–24 ist Bestandteil des historischen Ortskerns von Wabern. Das Gebäude wurde zwischen 1850 und 1874 erbaut und ist als schützenswertes K-Objekt im Schweizer Bauinventar erfasst. Der originale Theatersaal war jahrzehntelang der gesellschaftliche Mittelpunkt von Wabern, ein Ort für Vereine, Kultur und Begegnung.

Seit 2013 wird das Gebäude von der Kulturinstitution «Heitere Fahne» genutzt, einem inklusiven Kultur- und Begegnungsort von regionaler Bedeutung.

«Wir wollen im historischen Zentrum von Wabern eine qualitätsvolle Entwicklung ermöglichen», sagt die Könizer Gemeindepräsidentin Tanja Bauer. «Die Brauereiwirtschaft soll Raum bieten für gesellschaftliche Aktivitäten und gemeinsames Erleben.»

Die Liegenschaft ist aktuell in einem schlechten Zustand. Dringende Sanierungen wurden vernachlässigt (Dach, Terrasse, Statik). Ohne eine grundlegende Sanierung ist eine künftige Nutzung stark gefährdet. «Wir möchten im Zentrum von Wabern einen attraktiven, offenen und lebendigen Ort erhalten und weiterentwickeln. Eine Voraussetzung dafür ist eine langfristige Lösung für die gesamte Liegenschaft, die sowohl öffentliche als auch gemeinnützige Nutzungen ermöglicht», so der Könizer Gemeinderat Thomas Marti, zuständig für die Abteilung Immobilien.  

Das Projekt: Begegnung Ortskern Wabern

Für die Umsetzung dieser generationenübergreifenden Vision setzt sich die zukünftige Stiftung Begegnung Ortskern Wabern, kurz BOW, engagiert ein. Die Gemeinde Köniz erwirbt die Liegenschaften und gibt sie der Stiftung im Baurecht ab. Zusätzlich stellt Köniz finanzielle Mittel zur Verfügung in Form eines Einschusses in das Stiftungskapital. Die Gemeinde wird ihre Anliegen durch Vertretungen im Stiftungsrat einbringen.

Mit dem Theatersaal, dem Restaurant, verschiedenen Gewerberäumen und Wohnungen hat die Liegenschaft unterschiedliche Gebäudeteile. «Eine stabile und starke Trägerschaft wie die geplante gemischte, öffentliche und gemeinnützige Stiftung ist die beste Lösung für die Bewirtschaftung und die angestrebte vielfältige Nutzung. Dazu gehören Veranstaltungen, Räume für Vereine und Begegnung, Bibliothek, Mittagstisch und Tagesbetreuung, Café und Restaurant, Wohnen», schreibt die Gemeinde Köniz in ihrer heutigen Mitteilung.

Und weiter: «Die Gemeinde definiert als Stifterin die Stiftungstätigkeit und den Zweck. Damit kann sichergestellt werden, dass die (sozio-)kulturellen und gemeinnützigen Aktivitäten langfristig zugunsten der Könizer:innen und der breiten Öffentlichkeit gesichert sind. Dazu gehört nicht zuletzt die Kulturinstitution ‹Heitere Fahne› mit ihrem sozialen Engagement und kulturellem Programm.»

Aktuell wird das Geschäft zuhanden des Parlaments ausgearbeitet. Sagt das Parlament Ja, werden die Stimmberechtigten über die Gründung der Stiftung und den Erwerb der Liegenschaft abstimmen können.

Gugus Gurte, Heitere Fahne, Juli 2026 - Foto:

Bild: «Gugus Gurte», «Heitere Fahne», Juli 2026 – Foto: © Joel Baumgartner, https://www.dieheiterefahne.ch/heitere-fahne/presse

«Geschichte weitererzählen»

Die ehemalige Bauereiwirtschaft an der Dorfstrasse war das Gasthaus der nahegelegenen Gurtenbrauerei, das Gesicht zur Strasse hin.  Während auf dem Gurten-Areal gebraut wurde, war die Baurereiwirtschaft ein wichtiger Treffpunkt. Man feierte, diskutierte und pflegte das Miteinander. Die Brauereiwirtschaft in Wabern war ein weitherum bekannter und beliebter Ort für Versammlungen, Feste, Theater- und Tanzabende und Konzerte. Vor allem die Waberer Vereine nutzten den Saal regelmässig und häufig. Seit 2013 belebt das Kollektiv «Heitere Fahne» die ehemalige Brauereiwirtschaft als inklusiven Kulturort. Die Vision der Stiftung BOW (Begegnung Ortskern Wabern) knüpft an diese Tradition an. Das Gebäudeensemble soll wieder die Rolle spielen, die es über Jahrzehnte hinweg innehatte: ein lebendiger Treffpunkt im Herzen von Wabern.

Neue Kulturverträge

Der Gemeinderat unterstützt in seiner Vernehmlassungsantwort die Kulturverträge 2028–2031 der Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM). In Köniz gibt es drei Kulturinstitutionen von regionaler Bedeutung, die im Rahmen von sogenannten tripartiten Leistungsverträgen vom Kanton, der RKBM und den Standortgemeinden unterstützt werden: Verein Kulturhof Schloss Köniz, BeJazz und Heitere Fahne / Kollektiv Frei_Raum (seit 2024). Gemäss dem Vorschlag der RKBM soll der Beitrag der «Heiteren Fahne» von 187’500 auf 309’900 CHF pro Jahr erhöht werden. Dies aufgrund der strukturellen Unterfinanzierung und der Teuerung, die seit 2016 erstmals ausgeglichen wird. Das Parlament entscheidet an seiner Sitzung vom 25. August 2026 über die Könizer Beiträge.

Mehr:

-> Geschichte der Brauereiwirtschaft [pdf, 67 KB]

-> www.ortskern-wabern.ch (Website der Stiftung)

-> Heitere News: Die Gemeinde Köniz will die Liegenschaft der Heitere Fahne kaufen und an eine Stiftung abgeben (Newsletter der «Heiteren Fahne»)

Quelle / Kontakt:

https://www.koeniz.ch/aktuell/medieninformation.page/1018/news/13327

#BrauereiwirtschaftWabern #GemeindeKöniz #StiftungBegegnungOrtskernWabern #BOW #HeitereFahne #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. August 2026
  • Feste / Festivals / Messen / Börsen, Freizeit und Sport, Küche, Weinkeller, Garten, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Musik und Tanz, Politik und Gesellschaft, Theater, Kabarett, Literatur, Unterhaltung, Show, Zirkus, VeranstalterInnen, Lokale, Bühnentechnik

Vorheriger Beitrag

DIE STADT THUN VERGIBT IHRE KULTURPREISE 2026

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Evelyn & Kristina Brunner - Foto Nicole Heilung / Creationworx
    DIE STADT THUN VERGIBT IHRE KULTURPREISE 2026

    18. August 2026

  • Andreas Hofer New Contact (10-teilige Auswahl), 2026 Monotypie, je 59,4 42 cm, Unikat, Eigen- druck ©Andreas Hofer
    GRENCHEN: «IMPRESSION 2026»

    17. August 2026

  • Andrea Nyffeler, In the Pines, In the Pines, 2026, Öl auf Baumwolle, 150 x 150 cm
    «DER WOLF IN DER GEGENWARTSKUNST»

    17. August 2026

  • Kunstraum Baden KRB06 Solcial-Media
    «WAS BLEIBT? PRAKTIKEN DES SAMMELNS»

    17. August 2026

  • Hans Gerber (1910-1978) Collage 71 / 933, 1971 Farbige Collage auf Papier 26 x 19 cm (PP-Fenstermass), 50.3 x 38.8 x 2.5 cm (Objektmass inkl. Rahmen) Kunstmuseum Thun, Nachlass Hans Gerber Foto: Christian Helmle
    «SCHNITTSTELLEN DER SICHT. HANS GERBER UND SABINE HERTIG»

    17. August 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post «

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>