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2. Februar 2026

«MORE THAN HUMAN – DESIGN MIT DER NATUR»

Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, bis auf weiteres. Eine Wanderausstellung des Design Museums London

Federico Borella, Michela Balboni, Rumita, 2024, Courtesy: Federico Borella : Michela Balboni

Bild: © Federico Borella, Michela Balboni, Rumita, 2024, Courtesy: Federico Borella / Michela Balboni 


Die Ausstellung «More than Human – Design mit der Natur» präsentiert erstmals in der Schweiz die internationale Bewegung des «mehr-als-menschlichen Design». 30 Projekte aus Design, Kunst und Architektur zeigen, wie Gestaltung nicht länger allein den Menschen ins Zentrum stellt, sondern die Bedürfnisse von Pflanzen, Tieren und Ökosystemen einbezieht.

Die erste grosse Ausstellung über die wachsende Bewegung des «mehr-als menschlichen» Designs präsentiert eine neue Generation internationaler Designer:innen, deren Praxis auf der Überzeugung beruht, dass menschliche Aktivitäten nur im Einklang mit anderen Spezies und Systemen gedeihen können. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Future Observatory, dem nationalen Forschungsprogramm des Design Museum für den grünen Wandel. Sie gliedert sich in drei Kapitel: Being Landscape, Making with the World und Shifting Perspective.

«More than Human» thematisiert unsere Beziehung zur Natur, zeigt praktische und spekulative Lösungen für das Zusammenleben aller Spezies und lädt dazu ein, die Welt aus der Sicht anderer Lebewesen zu betrachten. Angesichts der Klimakrise fordert die Ausstellung ein radikales Umdenken: Design soll nicht nur dem Menschen dienen, sondern das Gedeihen aller Lebensformen ermöglichen.

Reef Design Lab, Sydney Institute of Marine Science, Living Seawalls, 2018, Foto: Luke Hayes

Bild: Reef Design Lab, Sydney Institute of Marine Science, Living Seawalls, 2018, Foto: 
Luke Hayes 


Being Landscape

Dieses Kapitel zeigt, dass Menschen Teil der Natur sind und nicht getrennt von ihr existieren. Werke wie das monumentale Wandbild des Kollektivs MOTH thematisieren die wachsende Bewegung, Flüssen und Landschaften juristische Rechte zu verleihen. Die Gemälde von Solange Pessoa reflektieren indigene Weltanschauungen. Fotografien europäische Rituale, wie die «Rumiti» in Süditalien, sowie Masken von Jonathan Baldock verdeutlichen, wie kulturelle Praktiken unsere Beziehung zur Natur prägen.

Jonathan Baldock, Corn Dolly II, 2013/2023, Foto: Todd-White Art Photography, Courtesy: Jonathan Baldock und Stephen Friedman 


Bild: Jonathan Baldock, Corn Dolly II, 2013/2023, Foto: Todd-White Art Photography, Courtesy: Jonathan Baldock und Stephen Friedman 


Making with the World

Bei Making with the World stehen Designlösungen im Mittelpunkt, die nicht nur für Menschen, sondern ganze Ökosysteme in den Blick nehmen. Zeitgenössische Projekte zeigen, wie Gestaltung zur Regeneration und zum Erhalt natürlicher Lebensräume beitragen kann: So fördern die Living Seawalls des Reef Design Lab mit künstlichen Riffstrukturen die Widerbelebung mariner Lebensräume.

Johanna Seelemann, Oase, 2023. Foto: Robert Damisch

Bild: Johanna Seelemann, Oase, 2023 – Foto: Robert Damisch 


Johanna Seelemann verbindet in ihrem Oase-Projekt historische Bewässerungstechniken mit zeitgenössischem Design für Stadtbäume. Feifei Zhou untersucht Fischereipraktiken in Timor, Indonesien, identifiziert nachhaltige Methoden entlang der Küsten und zeigt, wie traditionelle Techniken ökologisch verantwortungsvoller sind als moderne Verfahren.

Shifting Perspective

Shifting Perspective lädt dazu ein, die Welt aus der Sicht nicht-menschlicher Lebewesen zu betrachten. Nester von Vögeln, Ameisen und Wespen veranschaulichen, die komplexen Bedürfnisse und Fähigkeiten tierischer Spezies. Alexandra Daisy Ginsbergs monumentale Tapisserie Pollinator Pathmaker zeigt einen Garten aus der Perspektive einer Bestäuberin.

Julia Lohmann, Kelp Council, 2025, Foto: Luke Hayes 


Bild: Julia Lohmann, Kelp Council, 2025 – Foto: Luke Hayes 


Julia Lohmanns Installation Kelp Council inszeniert Algenformen wie in einer Versammlung, die über den Zustand der Meere berät. Historische Projekte wie Dolphin Embassy von Ant Farm erinnern daran, wie lange die Idee einer Kommunikation mit anderen Spezies schon existiert.

Über Future Observatory

Die Ausstellung «More than Human – Design mit der Natur» wird präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Design Museum, London. Initiiert und organisiert wurde sie vom Future Observatory am Design Museum, dem nationalen Forschungsprogramm für die grüne Transformation. Future Observatory kuratiert Ausstellungen, fördert Forschungsprojekte und entwickelt innovative Ansätze für nachhaltiges Design.

Kuratorium:

Justin McGuirk, Direktor Future Observatory
Rebecca Lewin, Kuratorische Leitung Future Observatory
Damian Fopp, Kurator Museum für Gestaltung Zürich

mfg

Kontakt:

https://museum-gestaltung.ch/de

Alexandra Daisy Ginsberg, Pollinator Pathmaker in Human Vision, 2023 © Alexandra Daisy Ginsberg Ltd. 


Bild: Alexandra Daisy Ginsberg, Pollinator Pathmaker in Human Vision, 2023 © Alexandra Daisy Ginsberg Ltd. 


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  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 2. Februar 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie, Umwelt / Mitwelt

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