«RÉTRO 2021 | LE DESSIN DE PRESSE TAPE DANS LE MILLE»
Exposition Maison du Dessin de Presse, Morges, jusqu’au 6 février 2022
Exposition Maison du Dessin de Presse, Morges, jusqu’au 6 février 2022
Ausstellung im Museum für Kommunikation, Bern, vom 17. Dezember 2021 bis am 13. Februar 2022 – Vernissage am 16. Dezember 2021 ab 19 Uhr (Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=qiBziUMdJEU)
Der Stiftungsrat Albert-Anker-Haus Ins hat an seiner Sitzung im Dezember 2021 eine wichtige Weiche für das Projekt Centre Albert Anker gestellt, das im Sommer 2023 den Betrieb als national bedeutendes Künstlerhaus für ein breites Publikum aufnehmen wird: Mit der betrieblichen und künstlerischen Leitung wird ab April 2022 Daniela Schneuwly-Poffet (Bild) betraut.
Das Centre culturel suisse in Paris (CCS) lädt zum vorerst letzten Mal in seine Räumlichkeiten ein, bevor es wegen Umbauarbeiten seine Türen für zwei Jahre schliesst. Das CCS wird aber auch in dieser Zeit seine Aktivitäten fortsetzen und ausser Haus in ganz Frankreich Veranstaltungen durchführen.
Er hat 1998 in Basel «OnlineReports.ch» gegründet und seither 23 Jahre ohne staatliche Medienförderung überlebt. Das Mediengesetz lehnt Peter Knechtli ab. Warum? Andrea Fopp und Daniel Faulhaber haben Knechtli für das junge Basler Online-Magazin «bajour.ch» interviewt.
Am SONOHR 2022 vom 25. bis 27. Februar 2022 prämieren eine dreiköpfige Fachjury und das Publikum Hörspiele, Podcasts und Radiofeatures und vergeben zwei Jurypreise und einen Publikumspreis.
Die am 8. Dezember 1936 in Bern geborene Schweizer Schriftstellerin und Dramatikerin Maja Beutler (Bild) ist gestorben. Maja Beutler ist in Bern aufgewachsen. Sie arbeitete als Übersetzerin, nachdem sie die Dolmetscherschule Zürich abgeschlossen hatte. Ausserdem absolvierte sie mehrere Studienaufenthalte in Frankreich, England und Italien. 1976 trat Maja Beutler mit der Geschichtensammlung «Flissingen fehlt auf der Karte» an die Öffentlichkeit. 1983/84 war sie als Hausautorin am Stadttheater Bern tätig, sie arbeitete ausserdem jahrelang als freie Mitarbeiterin beim Schweizer Radio DRS. Sie gehörte zu den wenigen Schweizer Dramatikerinnen im deutschsprachigen Raum.* In den Jahren 1976, 1980 und 1984 erhielt sie Buchpreise der Stadt Bern, 1983 den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, 1985 den Welti-Preis für das Drama und 1988 den Literaturpreis der Stadt Bern.
Die 37. European Film Awards werden im Dezember 2024 in Luzern verliehen. Dies geben die European Film Academy, das Bundesamt für Kultur (BAK), die Stadt und der Kanton Luzern sowie die Medienpartnerin SRG SSR heute bekannt. Die Preisverleihung findet im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL Luzern) statt, begleitet von verschiedenen Rahmenveranstaltungen zur europäischen Filmproduktion.
Der am 17. Februar 1940 in Huentitán el Alto (Jalisco) geborene mexikanische Ranchera-Sänger, Schauspieler und Filmproduzent Vicente Fernández Gómez ist am 12. Dezember 2021 gestorben. Er gehörte zu den bekanntesten Musikern Lateinamerikas und war zuletzt der berühmteste Vertreter der mexikanischen Folklore-Musik Ranchera. Fernández verkaufte im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere rund 50 Millionen Alben und spielte in über 30 Filmen mit. Stilistisch wurde er häufig mit Pedro Infante oder Jorge Negrete verglichen. Dreimal wurde er mit einem Grammy Award für regionale mexikanische Musik ausgezeichnet. Fernández erhielt neun Latin Grammy Awards und 14 Lo Nuestro Awards.
Die am 4. Oktober 1941 als Howard Allen O’Brien in New Orleans (Louisiana) geborene US-amerikanische Schriftstellerin Anne Rice (Bild) ist am 11. Dezember 2021 in Rancho Mirage (Kalifornien) gestorben. Sie wurde vor allem mit ihrem zwölfbändigen Zyklus von Vampirromanen bekannt, der «Chronik der Vampire» (OT: The Vampire Chronicles).*
Der am 13. Dezember 1930 in Beuthen/Oberschlesien geborene deutsche Schriftsteller, Zeichner, Maler, Radio- und Fernsehgeschichtenerfinder Reiner Zimnik (Bild) ist am 8. Dezember 2021 gestorben. Reiner Zimnik wurde bekannt als Verfasser von Erzählungen für Kinder und Erwachsene, in denen moderne Thematik, romantisch-märchenhafter Stil und die Federzeichnungen des Autors eine unverwechselbare Verbindung eingehen. Vor allem die Geschichten um «Jonas den Angler», den einzelgängerischen «Lektro» und die Figur des «Sebastian Gsangl» wurden ab Mitte der 1950er-Jahre – in der Frühzeit des deutschen Fernsehens – dank der Ausstrahlung als Fernseherzählungen oder Zeichengeschichten grosse Erfolge.* Reiner Zimnik wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Literaturpreis der Landeshauptstadt München oder der Bayerische Poetentaler.
Der Preisträger Romed Aschwanden (Bild) doktorierte am Departement für Geschichte der Universität Basel unter der Leitung von Martin Lengwiler zur «Politisierung der Alpen in der Ära der Europäischen Integration (1970-2000)». Heute ist der Preisträger Geschäftsführer des Urner Instituts «Kulturen der Alpen» an der Universität Luzern.
Der Preisträger Romed Aschwanden (Bild) doktorierte am Departement für Geschichte der Universität Basel unter der Leitung von Martin Lengwiler zur «Politisierung der Alpen in der Ära der Europäischen Integration (1970-2000)». Heute ist der Preisträger Geschäftsführer des Urner Instituts «Kulturen der Alpen» an der Universität Luzern.
Der von Monique Bär initiierte Verein Geschlechtergerechter lanciert online den Debattenraum «#geschlechtergerechter» rund um ein sehr emotional und kontrovers diskutiertes Alltagsthema: Geschlecht und Gesellschaft.
Das Schweizer Syndikat Film und Video SSFV hat eine neue Präsidentin: die Anwältin Chantal Bolzern (Bild) tritt am 1. Januar 2022 die Nachfolge von Roman Obrist an.
Besondere Zeiten erfordern besondere Massnahmen: Seit mittlerweile 20 Monaten trifft die Corona-Pandemie Kulturschaffende in ihrer Berufspraxis existentiell. Deshalb hat die kantonalbernische Kulturförderung im Frühjahr 2021 den Förderakzent «Continuer – Beiträge für Kulturschaffende an Entwicklung und Vertiefung» lanciert. Bis Ende Oktober 2021 konnten Gesuche eingereicht werden. Die Nachfrage war sehr gross und das Amt zieht eine positive Bilanz.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 18. Dezember 2021, 11.03 Uhr
Murat Yakin, Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft, und David Constantin (Bild), Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur der erfolgreichen SRF- und Sky-TV-Serie «Tschugger», wurden mit der diesjährigen Arosa-Humorschaufel geehrt.
Der am 3. Juni 1924 in Giessen geborene deutsche Kritiker, Publizist und Intendant Günther Rühle (Bild) ist am 10. Dezember 2021 in Bad Soden gestorben. Als Feuilletonchef grosser deutscher Tageszeitungen galt Rühle ab den 1960er-Jahren als einer der einflussreichsten Theaterkritiker. Von 1985 bis 1990 leitete er als Intendant das Schauspiel Frankfurt. Günther Rühle war Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Von 1993 bis 1999 war er Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt, später deren Ehrenpräsident.* Rühles Bücher über Theaterkritik und deutsche Theatergeschichte gelten als Standardwerke. Im Jahr 2010 erhielt er den mit 50’000 Euro dotierten Binding-Kulturpreis.
Die «Regionale» ist eine der wichtigsten Plattformen des regionalen Kunstschaffens im trinationalen Raum um Basel mit jährlich über 20’000 BesucherInnen. 19 Institutionen aus dem Raum Nordwestschweiz, Südbaden und dem Elsass präsentieren auch um den Jahreswechsel 2021/2022 in spezifisch kuratierten Ausstellungen eine umfassende und diverse Auswahl lokaler Kunstproduktionen von Malerei und Zeichnung über Fotografie und Film bis hin zu digitaler und performativer Kunst (Bis am 9. Januar 2022).
Nach drei Jahren ist es wieder so weit: Das «Heimspiel», die länderübergreifende Überblicksschau zum zeitgenössischen Kunstschaffen, feiert mit einem neuen Ausstellungskonzept noch bis am 30. Januar 2022 seine neue Ausgabe. 81 Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, St.Gallen und Thurgau sowie zum Fürstentum Liechtenstein und zum Bundesland Vorarlberg zeigen neue Werke.
Der am 30. Dezember 1942 in Houston (Texas) geborene US-amerikanische Musikproduzent, Sänger, Autor, Multiinstrumentalist und Schauspieler Robert Michael Nesmith (Bild) ist am 10. Dezember 2021 gestorben. Grosse internationale Bekanntheit erreichte Michael Nesmith mit seinen Kollegen in den 1960er-Jahren als Mitglied der gecasteten Pop-Rock-Band The Monkees. Darüber hinaus lieferte Nesmith die Grundidee für den Musiksender MTV und trat als Produzent des Kultfilms «Repoman» von Alex Cox in Erscheinung.*
Der am 7. Februar 1960 in Glasgow geborene britische Keyboarder, Sänger und Komponist Steve Bronski (Bild) ist im Dezember 2021 gestorben. Zusammen mit dem Leadsänger Jimmy Somerville und dem Sänger und Perkussionisten Larry Steinbachek bildete er in den 1980er-Jahren die Synthie-Pop- und New-Wave-Gruppe Bronski Beat, die bereits mit ihrer Debutsingle «Smalltown Boy» Platz drei der UK Top 40 und damit grossen kommerziellen Erfolg erreichte. Alle Mitglieder des Trios bekannten sich offen zum Schwulsein, was sich auch in ihren Liedern widerspiegelte, die oft politische Kommentare zu Themen der Homosexualität enthielten.
Der Basler Ausstellungsmacher Klaus Littmann ist 70 Jahre alt geworden. «Du» würdigt mit der Ausgabe N° 911 sein Lebenswerk. Spektakulär waren etwa folgende Ausstellungen: «For Forest». Er platzierte 299 Bäume auf dem Spielfeld eines Fussballstadions in Klagenfurt – ganze 200’000 Menschen haben die Inszenierung besucht. Ebenso spektakulär das Werk «Engel»: Er liess den japanischen Künstler Tazro Niscino auf dem Chordach des Basler Münsters ein Wohnzimmer für den Wetterengel bauen. Zehntausende besuchten das Zimmer und entdeckten dabei ihre Spiritualität.
Swiss Films präsentiert am französischen Filmfestival Les Arcs (11. bis 18.12.2021) eine Vielzahl von Schweizer Spielfilmen, neuen Projekten und Kurzfilmen und ist mit einer Delegation von ProduzentInnen und Filmschaffenden vor Ort vertreten. Zudem erwartet die Festivalgäste im «Alpine Focus» eine erlesene Auswahl an neuen Filmen sowie an Klassikern des Schweizer Filmschaffens. Für den offiziellen Wettbewerb ausgewählt sind die Festivallieblinge «THE FAM» von Frédéric Baillif und die kosovarische Koproduktion «HIVE» von Blerta Basholli. Beide Filme sind offizielle Einreichungen für die Kategorie International Feature Film bei den Academy Awards.
Der SRF-Bereich «Kanäle Radio» erhält per 1. April 2022 eine neue Führungsstruktur. Die Programmleitung von Radio SRF 1 ist künftig auch für die Musikwelle zuständig, diejenige von Radio SRF 3 auch für Virus. Neu entstehen eine zentrale Distributionseinheit sowie eine Planungsstelle für alle Kanäle. Nun sind die neuen Leitungspersonen unter Bereichsleiter Robert Ruckstuhl bestimmt.
Bereits zum fünften Mal in Folge dürfen sich KulturLegi-Besitzerinnen und -Besitzer über eine Weihnachtsspende der Stiftung Schweizer Museumspass freuen. Personen mit einem schmalen Budget erhalten 10’000 kostenlose Einzeleintritte für eines der über 500 Partner-Museen in der Schweiz.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. Dezember 2021 den zweiten periodischen Bericht der Schweiz über die Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Der Bericht beschreibt die von 2015 bis 2021 umgesetzten Massnahmen zur Anerkennung, Förderung und Bewahrung der lebendigen Traditionen. Er zieht eine positive Bilanz über die erzielten Fortschritte. Berücksichtigt werden auch die sieben Schweizer Traditionen, die seit 2016 in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen wurden.
Nach mehrjährigen Forschungsarbeiten am rund 1’600 Werke umfassenden Legat Cornelius Gurlitt hat die Stiftung Kunstmuseum Bern Entscheide in Bezug auf den Umgang mit Werken ungeklärter Provenienz sowie der Herausgabeforderung der Erben nach Ismar Littmann gefällt. Die Entscheide sind nach umfangreichen Abklärungen und Abwägungen unter Einbezug von unabhängigen internationalen ExpertInnen getroffen worden.
Medienmitteilung Taskforce Culture vom 9. Dezember 2021
Der am 27. September 1953 in Kingston geborene jamaikanische Bassist und Keyboarder Robbie Shakespeare (Bild) ist am 8. Dezember 2021 in Florida (USA) gestorben. Zusammen mit Sly Dunbar war er im Duo Sly & Robbie aktiv.
Die am 14. August 1928 in Rom geborene italienische Filmregisseurin Lina Wertmüller (Bild) ist am 9. Dezember 2021 ebenda gestorben. Für ihren Film «Sieben Schönheiten» (1975) wurde sie als erste Frau überhaupt für einen Oscar in der Kategorie Beste Regie nominiert; 2019 erhielt sie den Ehrenoscar.
Susanne Uhl (Bild) wird neue Leiterin der Kantonsbibliothek Vadiana in St.Gallen. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin ist aktuell Mitglied der Geschäftsleitung der Zentralbibliothek Zürich. Sie tritt ihre neue Stelle am 1. März 2022 an.
Kürzlich per Zufall in meinem Archiv wieder entdeckt:
Radio SRF 1, «Schnabelweid» vom heutigen Donnerstag, 21.03 Uhr
«arbido» ist die Schweizer Fachzeitschrift für Archiv, Bibliothek und Dokumentation. Die soeben erschienene Nummer 4-2021 widmet sich schwerpunktmässig dem Thema «Dokument». Vom lateinischen «documentum» stammend, war ein Dokument lange ein «beweisendes Schriftstück». Das Aufkommen von Tonträgern, Fotografie und Film zwang die Gedächtnisinstitutionen ein erstes Mal, den Dokumentenbegriff auszuweiten. Dann setzte die digitale Transformation ein und liess das Dokument implodieren. Heute sind Originale und Kopien nicht mehr dualistisch und Dokumente sind nicht mehr statisch, sondern evolutiv.
Die Geschäftsleitung der Groupe Gassmann, Eigentümerin des Regionalfernsehsenders «TeleBielingue» mit Sitz in Biel/Bienne, hat Laurent Wyss (Bild) zum neuen Programmleiter ernannt.
Das 26. Internationale Literaturfestival Leukerbad findet vom 24. bis 26. Juni 2022 statt. Die Festivalleitung hat sich neu strukturiert: Anna Kulp übernimmt die Gesamtleitung des Festivals, Hans Ruprecht bleibt weiterhin Programmleiter.
Radio SRF 1, «Spasspartout» vom heutigen Mittwoch, 20.03 Uhr