Der 43jährige Eljub Ramic (Bild) verlässt auf eigenen Wunsch per Mitte Oktober 2024 den Kommunikationsdienstleister news aktuell (Schweiz) AG, für den er als Geschäftsführer tätig war, um sich künftig beruflich neu zu orientieren, wie es in der Medienmitteilung des Unternehmens heisst.
Die zwischen 2023 und 2024 vom Kunstmuseum Wallis / Musée d’art du Valais durchgeführten Herkunftsabklärungen zu Werken aus seinen Sammlungen haben bisher keine Hinweise auf Raubkunst ergeben. Insgesamt 125 vor 1945 entstandene Werke wurden erforscht, um festzustellen, ob sich darunter solche befinden, die unter fragwürdigen Umständen während des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland erworben wurden. Die Provenienzforschung gilt aber nicht als abgeschlossen, – namentlich in Bezug auf drei Werke von Caspar Wolf, die eine komplexe Vergangenheit aufweisen. In einer vom 18. Oktober 2024 bis 26. Januar 2025 zu sehenden Sonderausstellung schildert das Kunstmuseum Wallis / Musée d’art du Valais das Vorgehen.
Der 1942 geborene Zürcher Geiger, Sänger, Komponist, Bandleader und Entertainer Mario Feurer (Bild) ist am 15. Oktober 2024 gestorben. Gemeinsam mit Dani Fehr (Klavier, Banjo, Hackbrett usw.) und Pepe Sollbach (Gitarre, Gesang) feierte er ab 1967 als Minstrels u.a. mit ihrem Hit «Grüezi wohl, Frau Stirnimaa!» über die Sprach- und Landesgrenzen hinaus grosse Erfolge bei Konzerten, an Festivals, in Radio und Fernsehen, in Festzelten und Kursälen. Nach dem Ende der Minstrels 1974 war Feurer u.a. mit dem beliebten Trio Grande unterwegs. «Dem Niederdörfli blieb der weitum als Lebemann bekannte Feurer sein Lebtag treu, er soll dort bis zum Schluss noch etwa in der Bodega anzutreffen gewesen sein.», heisst es im Nachruf des Zürcher «Tages-Anzeigers».
Der bedeutendste Kabarettpreis 2025 im deutschsprachigen Raum geht für die Schweiz an die Oltner Autorin und Kabarettistin Lisa Christ (Bild). Für Deutschland gewinnt Till Reiners, in Österreich wird Alex Kristan ausgezeichnet.
11ème Triennale de l’art imprimé contemporain – Paz Errázuriz – Laurence Rasti – Michael Günzburger – Expositions Musée des Beaux-Arts Le Locle, jusqu’au 16 mars 2025
Der am 14. September 1930 in Porrentruy im Jura geborene Schweizer Schriftsteller, Dichter, Übersetzer, Aktivist und Politiker Alexandre Voisard (Bild) ist am 15. Oktober 2024 ebenda gestorben. Alexandre Voisard besuchte die Schauspielschule in Genf, spielte in der Theatertruppe Troupe des Malvoisins und eröffnete später in Pruntrut seine Buchhandlung zum Jura. Als Vorkämpfer der Separatisten in der Jurafrage lange aktiv, wurde er 1979 zum Delegierten für Kulturfragen des neugegründeten Kantons Jura ernannt. 1982 wurde er Vorstandsmitglied der Kulturstiftung Pro Helvetia. Sein Werk besteht hauptsächlich aus Gedicht- und Erzählbänden; seit 2006 erschien eine Gesamtausgabe seiner Werke (8 Bände). Seine Erzählung «L’année des treize lunes» erschien 1985 als erstes seiner Werke in deutscher Übersetzung und wurde 1991 von Bertrand Theubet als «Le cri du lézard» verfilmt. Daneben hat er Max Frischs «Dienstbüchlein» ins Französische übersetzt. Voisard lebte seit 1992 jenseits der Schweizer Grenze in Courtelevant. (*)
Die von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia subventionierte Partnerinstitution Istituto Svizzero bietet verschiedene Residenzprogramme für Kunstschaffende und Forschende an, mit dem Ziel, künstlerische Praktiken und wissenschaftliche Forschung zu verbinden. Kunstschaffende verschiedener Disziplinen, Kuratorinnen und Kuratoren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich für Residenzen in Rom, Mailand und Palermo bewerben. Eingabetermin: 17. Januar 2025
In Zusammenarbeit mit Lia Rumantscha lanciert Pro Helvetia mit «Scriver litterar» erstmals eine Ausschreibung, die sich spezifisch an romanischschreibende Autorinnen und Autoren richtet. In einem zweijährigen Programm erhalten Nachwuchsautorinnen und -autoren die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Textgenres auseinanderzusetzen und die eigene künstlerische Praxis zu professionalisieren. Eingabetermin: 30. November 2024.
Am Samstagabend wurden im Zürcher Opernhaus die Hauptpreise der Wettbewerbe des 20. Zurich Film Festivals verliehen. Die Goldenen Augen der Jubiläumsausgabe gehen an den Film «ON BECOMING A GUINEA FOWL» von Rungano Nyoni im Spielfilm-Wettbewerb und «BLACK BOX DIARIES» von Shiori Itō im Dokumentarfilm-Wettbewerb.
Die am 21. November 1967 geborene Schweizer Musikvermittlerin und -journalistin Eliane Laubscher (Bild) ist am 6. Oktober 2024 nach schwerer Krankheit gestorben. Sie machte sich vor allem als musikbegeisterte Talentförderin bei Radio und Fernsehen SRF in verschiedenen Funktionen einen Namen. So war sie beispielsweise Projektleiterin des erfolgreichen und verdienstvollen Formats «SRF 3 Best Talent».
Der 37jährige Florian Fox (bürgerlich Florian Roth), der hauptberuflich als Rechtsanwalt in Zürich arbeitet, wurde bei den diesjährigen Texas International Country Music Awards als «Entertainer of the Year» ausgezeichnet. Zudem erhielt der Schweizer Country-Sänger vom US-Repräsentantenhaus von San Antonio im Bundesstaat Texas eine «Congressional Recognition».
Der am 27. Juni 1940 in Biel geborene, zunächst als Primarlehrer tätig gewesene legendäre Werber und Autor Robert Stalder (Bild) ist am 7. Oktober 2024 gestorben, wie verschiedene Medien berichten. Er leitete einst die Werbeagentur GGK Basel und GGK Düsseldorf. Später war Stalder Mitinhaber einer Werbeagentur mit Martin Suter (Stalder & Suter), Autor dreier Romane, gelegentlicher Kolumnist der «Basler Zeitung», der «Weltwoche» und von «persoenlich» sowie Drehbuchautor der Sendung «Cafe Bâle».
Chaque année, l’Institut Français et la Cité internationale des arts s’associent pour offrir à des artistes et des professionnel·le·s de la culture résidant à l’étranger (depuis au moins cinq ans) la possibilité de développer un projet de recherche et de création à Paris, dans le cadre d’une résidence d’une durée de trois, six ou neuf mois. Les lauréat·e·s bénéficient gracieusement d’un atelier-logement au sein de la Cité internationale des arts, site du Marais. De nombreuses disciplines sont concernées, dont les arts de la rue, le cirque, le théâtre et la marionnette.
Mit seinem Werk «Eclipse» gewinnt der 24jährige Westschweizer Komponist und Cellist Cyprien Lengagne (Bild) den erstmals ausgeschriebenen Förderpreis «Neue Kompositionen Fonds Jacques Cerf». Nebst einem Preisgeld erhält der junge Westschweizer Komponist die Möglichkeit, dass sein Werk im Dezember 2024 in Lausanne uraufgeführt wird.
A l’occasion du festival Les Zébrures d’automne à Limoges, deux textes ont reçu le Prix SACD de la dramaturgie francophone 2024: «On ne part pas en guerre avec une vie qui danse!» de Phannuella Tommy Lincifort (Haïti) et «Tatrïz» de Valentine Sergo (France – Suisse). La SACD est la plus ancienne société d’auteurs au monde, fondée en 1777 par Beaumarchais, elle appartient aux auteurs et autrices qui en sont membres. Elle représente plus de 60’000 autrices et auteurs du spectacle vivant, de l’audiovisuel, de la création numérique, de la radio et du podcast.
In den darstellenden Künsten bietet die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia in Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen verschiedene Formate für Nachwuchskunstschaffende an: Diese reichen von Workshops über gesamtschweizerische und internationale Vernetzungsprogramme bis hin zu individuellen Coachings.
Der am 1. März 1953 in Zürich geborene Schweizer experimentelle Musiker, Improvisator und Komponist Stephan Wittwer (Bild) ist gestorben, wie Freundinnen und Bekannte u.a. auf «Facebook» betrauern. Zunächst waren seine Hauptinstrumente elektrische und klassische Gitarre, Geräte, Verstärker und das Tonstudio, dann hauptsächlich Computer. Wittwer arbeitete schon als Jugendlicher u.a. mit John Tchichai, Irène Schweizer, Anton Bruhin, Hans Reichel und Radu Malfatti zusammen. Er war später Mitglied von Rüdiger Carls C.O.W.W.S. Quintett (u.a. mit Phil Wachsmann, Barre Phillips), Werner Lüdis Sunnymoon (u.a. mit Martin Schütz, Hans Koch) und von Red Twist & Tuned Arrow (mit Christy Doran und Fredy Studer). In Duos, Trios und Projekten spielte er u.a. mit Han Bennink, Donald Miller, Steve Lacy, Voice Crack, Pierre Favre, Dietmar Diesner, Alfred Harth, Paul Lytton, Butch Morris, Jim O’Rourke, Christian Marclay, John Zorn, Alex Buess (16-17), Peter Brötzmann, William Parker, SLUDGE 3000, Steamboat Switzerland u.v.a.m. Er schrieb gelegentlich Filmmusik, u.a. für Peter Fischli und David Weiss. (*)
Mit dem «Weiterschreiben»-Stipendium will die Stadt Bern AutorInnen sowie Literaturvermittelnde ermutigen, ihre Arbeit weiterzuführen. Das mit je 10’000 Franken dotierte Stipendium versteht sich sowohl als Auszeichnung wie als Förderung. In diesem Jahr gehen die Stipendien an Christina Frosio, Dimitri Grünig und Meral Kureyshi. Den Spezialpreis Vermittlung erhält das Kollektiv Kitzeln.
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