ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

11. Juni 2025

NS-RAUBKUNST: KUNSTMUSEUM BERN GIBT DAS EIGENTUM AN EINEM SISLEY-GEMÄLDE AUF

Das Kunstmuseum Bern hat heute bekannt gegeben, dass die Stiftung Kunstmuseum Bern am 28. April 2025 ihre in den letzten Jahren entwickelte Haltung zum Umgang mit NS-Raubkunst konsolidiert und erweitert hat. Mit einem eigenen Grundlagendokument werde die Haltung der Stiftung verständlich und transparent dargestellt. In der gleichen Sitzung hat die Stiftung Kunstmuseum Bern über die Herausgabeforderung der Erben nach Carl Sachs für das Gemälde «Le Chemin des Bois à Ville-d’Avray» (1879) von Alfred Sisley aus der eigenen Sammlung entschieden.

Bild: «Le Chemin des Bois à Ville-d’Avray» (1879) von Alfred Sisley - Foto: © Kunstmuseum Bern

Bild: «Le Chemin des Bois à Ville-d’Avray» (1879) von Alfred Sisley – Foto: © Kunstmuseum Bern

Carl Sachs und seine Frau Margarete Sachs zählten zu den Verfolgten des NS-Regimes. Sie erlitten aufgrund der rassenideologischen Verfolgung einen fast vollständigen Vermögensverlust durch staatliche Ausplünderung und sahen sich im Februar 1939 zur Flucht in einen Drittstaat gezwungen. Mitglieder der Familie wurden in Auschwitz ermordet.

Seit Februar 1939 lebten Carl Sachs und Margarete Sachs mit befristetem Aufenthaltsrecht in der Schweiz. Am 27. September 1940 verkaufte Carl Sachs das Gemälde an den Kunsthändler Theodor Fischer, Luzern. Das Motiv für den Verkauf war offenkundig die Bestreitung des Lebensunterhalts sowie die Sicherung des Aufenthaltsrechts in der Schweiz durch die Stellung und Absicherung eines Kredits in der Höhe von 100’000 Schweizer Franken. Damit liegt eine Veräusserung vor, die ursächlich auf die Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime zurückzuführen ist.

Die Stiftung Kunstmuseum Bern hat entschieden, das Eigentum an dem Gemälde aufzugeben.

Mehr / Kontakt:

https://www.kunstmuseumbern.ch/de/medien

#KunstmuseumBernNSRaubkunst #KunstmuseumBernProvenienzforschung #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 11. Juni 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie, Politik und Gesellschaft

Vorheriger Beitrag

«DIE SCHWEIZ SINGT»: SRF WIDMET DEM CHORGESANG EINEN PROGRAMMSCHWERPUNKT

Nächster Beitrag

DER DEUTSCHE KUNSTMALER UND OBJEKTKÜNSTLER GÜNTHER UECKER IST GESTORBEN

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Erlacherhof Bern - Foto: JoachimKohlerBremen, 2019, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei:https://de.wikipedia.org/wiki/Erlacherhof#/media/Datei:Erlacherhof_in_Bern.jpg
    STADT BERN: KUNSTANKÄUFE KÜNFTIG MIT NOMINATIONSVERFAHREN

    23. April 2026

  • Illustration: © https://www.woz.ch/
    DIE WOCHENZEITUNG «WOZ» IN NEUEM KLEID UND MIT LEICHTEM UMBAU

    23. April 2026

  • Christoph Blocher bei «nau.ch» - Screenshot: © «nau.ch» / Nico Leuthold
    DIE KÖNIZER INTERACT MEDIA GROUP (U.A. «NAU.CH») ÜBERNIMMT CHRISTOPH BLOCHERS ZEITUNGSHAUS AG

    22. April 2026

  • Vues d’exposition  mudac, Et nous alors, Vue exposition, avril 2026 © Antoine Martin 
    «ET NOUS ALORS?»

    22. April 2026

  • Heidi © Studio 100 Internationa
    «ISAO TAKAHATA. PIONNIER DU DESSIN ANIMÉ CONTEMPORAIN DE L’APRÈS-GUERRE AU STUDIO GHIBLI»

    22. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>