ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

5. August 2025

ROSA BARBA AUS SIZILIEN ERHÄLT DEN ZURICH ART PRIZE 2026

Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Company Ltd. vergebene Zurich Art Prize geht 2026 an Rosa Barba (geboren in Agrigent, Sizilien). Damit ist sie die 19. Gewinnerin der Auszeichnung. Der ab 2026 mit CHF 130‘000 dotierte Preis setzt sich aus einem Budget von CHF 100‘000 für die Produktion einer Einzelausstellung im Museum Haus Konstruktiv und einer Preissumme von CHF 30‘000 zusammen.

Rosa Barba, Gewinnerin / Winner Zurich Art Prize 2026. Foto / Photo: Saskia Uppenkamp © Rosa Barba

Bild: Rosa Barba, Gewinnerin Zurich Art Prize 2026 – Foto: Saskia Uppenkamp © Rosa Barba

Rosa Barba, The Ocean of One’s Pause, exhibition view, Kravis Studio at The Museum of Modern Art, New York, 2025 Photo: Peio Erroteta © Rosa Barba

Bild: Rosa Barba, The Ocean of One’s Pause, exhibition view, Kravis Studio at The Museum of Modern Art, New York, 2025 – Foto: Peio Erroteta © Rosa Barba

Rosa Barbas Werk bewegt sich zwischen Film, Skulptur und Installation, wobei die Grenzen jeweils fliessend sind. Zentrale Themen sind Prozesse der Transformation, der Wahrnehmung und Einschreibung – sowohl im materiellen als auch im ideellen Sinn. Kennzeichnend ist ihr Interesse an der Verknüpfung von Kunst und Wissenschaft, das sich sowohl in der filmischen Arbeit als auch in der Auseinandersetzung mit Landschaften oder sogenannten Ökologien der Zukunft manifestiert. Besonders häufig richtete sich ihr Blick in der Vergangenheit auf die Wüste – ein Raum zwischen Leere, Erinnerung und imaginativer Projektion.

Ihre filmischen Arbeiten beginnen oft dokumentarisch, gleiten aber in fiktionale Sphären über. Realität wird zu erzählerischem Material, das sich ständig neu formt. Im Zentrum steht dabei stets der konkrete Ort – mitsamt seinen Spuren, Geschichten und dringlichen politischen (oft prekären) Dimensionen. Diese Parameter, die Barba als Archivmaterial versteht, dienen nicht nur der Rekonstruktion, sondern werden aktiv umgedeutet und in neue Kontexte überführt. Und so lässt uns die Künstlerin eintauchen in «offene Archivstrukturen» – wie sie selbst es nennt – , die sich in expansiven Projektionen zwischen Materie und Konzept manifestieren. Auch Sprache und Poetik spielen dabei eine wichtige Rolle.

Typisch für Barbas Arbeiten ist die Sichtbarmachung der filmischen Technik. Es geht nicht nur um Bewegung im Bild und die Mobilität des Bildes, sondern auch um das kinetische Potenzial der Präsentation selbst. Projektoren, Filmrollen, Lichtkegel, Strahlungen – artifiziell und natürlich – sind integrale Bestandteile der Installation und werden zur skulpturalen Figur. Das performative Potenzial wird getestet, expandiert, erschöpft. Dabei entstehen Installationen, die selbst wie Landschaften wirken: Licht, Klang, Bewegung und technische Apparaturen formen immaterielle und konkret greifbare Strukturen. Sie laden nicht nur zur Betrachtung, sondern zur Begehung und Erkundung ein. So erweitert Barba den filmischen Raum in die physische Umgebung.

Die Zurich Art Prize-Jury zeigte sich besonders angetan von Rosa Barbas konzeptueller Arbeitsweise, die sich stark auf den jeweils vorhandenen Raum bezieht und somit äusserst vielfältige Resultate hervorbringt.

Von 1993 bis 1995 hat Barba in Erlangen, Deutschland, Theater- und Filmwissenschaften studiert und von 1995 bis 2000 die Kunsthochschule für Medien in Köln besucht. Sie war Artist in Residence im Atelier Calder, Frankreich, an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten, Amsterdam, und an der Chinati Foundation, Marfa, Texas (Auswahl).

Barba kann auf zahlreiche internationale Einzel- und Gruppenausstellungen zurückblicken, unter anderem in folgenden Museen: Museum of Modern Art, New York (2025); MALI Museo, Peru ( 2024); Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (2024); Centre Pompidou, Paris (2023); Tate Modern, London (2023); Neue Nationalgalerie, Berlin (2021); Pirelli HangarBicocca, Mailand (2017); Museo Reina Sofia, Madrid (2017); Secession, Wien (2017); Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main (2016). Werke von Barba waren zudem im Rahmen der 53. und 56. Biennale von Venedig sowie der Performa Biennale (2013) zu erleben (Auswahl).

Barba ist seit 2023 Ordentliche Professorin für Kunst in Raum und Zeit am Departement Architektur der ETH Zürich.

Der Jury für den Zurich Art Prize 2026 gehörten an: Sabine Schaschl, Direktorin Museum Haus Konstruktiv (Vorsitz); Carin Gantenbein, Head of Professional Liability bei der Zurich Insurance Company Ltd. in Zürich; Matthias Mühling, Direktor Städtische Galerie im Lenbachhaus, München; Filipa Oliveira, Direktorin des Museu Nacional de Arte Contemporânea do Chiado, Lissabon; Stella Rollig, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Museums Belvedere, Wien.

hkz

Kontakt:

https://www.hauskonstruktiv.ch

Rosa Barba, The Ocean of One’s Pause, exhibition view, Kravis Studio at The Museum of Modern Art, New York, 2025 Photo: Jonathan Dorado © Rosa Barba

Bild: Rosa Barba, The Ocean of One’s Pause, exhibition view, Kravis Studio at The Museum of Modern Art, New York, 2025 – Photo: Jonathan Dorado © Rosa Barba

#RosaBarba #ZurichArtPrize2026 #HausKonstruktivZürich #MuseumHausKonstruktiv #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 5. August 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

PREISGELD ZURICH ART PRIZE WIRD ERHÖHT

Nächster Beitrag

PREMIERE IN LOCARNO: «THE DEAL» ALS ERSTE SCHWEIZER SERIE AUF DER PIAZZA GRANDE

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Katja Schenker, Die Augen der Hand, Ausstellungsansicht, Kunstraum Kreuzlingen, 2024, Foto: Sebastian Stadler
    «KATJA SCHENKER. CARYATIDS GO FOR A SWIM»

    29. Mai 2026

  • Rosa Barba - Foto: Saskia Uppenkamp © Rosa Barba
    ZURICH ART PRIZE 2026: «ROSA BARBA. THICK HARMONIES»

    29. Mai 2026

  • Fotoarbeit von © Claude Bühler
    «CLAUDE BÜHLER. HOW GOES TOMORROW»

    29. Mai 2026

  • Aussenansicht Kunsthaus Zug, 2023 - Foto: Kommunikation KunsthausZug - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aussenansicht_Kunsthaus_Zug.jpg
    UNENDLICHE GESCHICHTE RUND UMS KUNSTHAUS ZUG: «WIDERLICH»

    29. Mai 2026

  • Schweizer Presserat
    WAHRHEITSSUCHE, BERICHTIGUNGSPFLICHT, MENSCHENWÜRDE, PRIVATSPHÄRE, MEINUNGSPLURALISMUS

    29. Mai 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>