Ausstellung im Völkerkundemuseum der Universität Zürich, ab 29. August 2025 - Eröffnung am Donnerstag, 28. August 2025, 18 Uhr

Bild: Zimt, Sternanis und Kardamom neben anderen Gewürzen aus Vietnam auf dem Dong Xuân Markt in Hanoi – Foto: Annuska Derks, 2018
Seit über 2000 Jahren verbinden Gewürze Kulturen und Küchen weltweit. Sie gelten als die ersten globalen Waren und spielten eine wichtige Rolle bei den europäischen Kolonisierungsbestrebungen. Dennoch ist erstaunlich wenig über ihre Geschichte, Herkunft und ihre Wege in unsere Küchenschränke bekannt.
Die Ausstellung begibt sich auf die Spuren von Sternanis, Zimt und Kardamom aus Nordvietnam. Dieser Dreiklang von Aromen verleiht der vietnamesischen Nudelsuppe pho ihren unverkennbaren Geschmack, während die Düfte in der Schweiz weihnachtliche Gefühle hervorrufen.
Zwischen pho und Glühwein entfaltet sich ein vielschichtiges Geflecht historischer und gegenwärtiger Verbindungen – vom lokalen Anbau bis zum globalen Absatz für «exotische» Gewürze. Wie gelangen die Gewürze von der Produktion in den Konsum, und wer sind die Menschen dahinter? Wofür werden die Gewürze verwendet? Welche Erinnerungen und Assoziationen wecken ihre Aromen und Düfte in der vietnamesischen Diaspora hierzulande?
Der Ausgangspunkt ist das Forschungsprojekt «Spice Chains in Upland Vietnam» von Annuska Derks. Sie entwickelte die Ausstellung mit Studierenden der Universität Zürich und Forscherinnen aus Vietnam.
cp
Kontakt:
https://www.musethno.uzh.ch/de/ausstellungen/symphonie-der-gewuerze.html
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Kommentare von Daniel Leutenegger