Der Schweizer Maler Manuel Dürr (Bild) hat für den Vatikan einen neuen Bilderzyklus, einen sogenannten Kreuzweg, geschaffen: Die 14 Bild-Stationen, die vom Leiden und Sterben Jesu Christi erzählen, hängen nun immer zur Fastenzeit im Petersdom. «Dürr hat in Italien Malerei studiert und liebt die alten Meister, vor allem der Renaissance. Das ist seinen klaren und doch sanften Figuren anzusehen. Den Bildern ist zuerst nicht anzumerken, dass sie zeitgenössische Kunstwerke sind. Das neue Werk fügt sich auch in den Farbtönen – marienblau und Porphyr-rot – in den Petersdom ein», schreibt Judith Wipfler auf «srf.ch».

Bild: Manuel Dürr in seinem Atelier in Biel-Bienne. Der 1989 geborene Bieler Künstler studierte Malerei, Philosophie und Kunstgeschichte in Florenz sowie in Fribourg-Freiburg und Bern – Foto: © SRF
Von über 1’000 Bewerbungen aus aller Welt wählte die Bauhütte des Petersdoms 2025 Dürrs Entwürfe für eine «Via Crucis» (Kreuzweg) aus. Seine 14 grossflächigen Gemälde wurden am 20. Februar 2026 im Petersdom geweiht (konsekriert). Jeweils zur Fastenzeit sollen sie dort nun Gläubigen zur Mediation dienen.
Dürr stammt aus einer evangelisch-reformierten Familie. Bis heute ist er in der evangelischen Gemeinschaft Jahu in Bienne-Biel beheimatet. Dort arbeitet er als freischaffender Künstler im eigenen Atelier, zusammen mit seiner Frau Anja.
Quelle / Mehr:
Kontakt:
https://www.manuelandreasduerr.ch
Radio-Hinweise:
Radio SRF 1, «Echo der Zeit» vom heutigen Freitag, 20.02.2026, 18.03 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «Perspektiven», 22.02.2026, 08.30 Uhr
Fernseh-Hinweis:
«Kulturplatz» begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des Werks von historischer Dimension.
Zu sehen auf Fernsehen SRF 1 am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 22:25 Uhr.
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Kommentare von Daniel Leutenegger