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18. August 2026

«SAMMLUNG KONKRET. DIALOG MIT MAJA RIEDER»

Ausstellung im Kunstmuseum Olten, vom 22. August bis am 8. November 2026 - Vernissage am Freitag, 21. August 2026, 18.30 Uhr

© Maja Rieder, Trommelbilder Agfa, 2021 / 2023, Ausstellungsansicht Jahresausstellung 2023, Kunstmuseum Olten - Foto: Kaspar Ruoff

Bild: © Maja Rieder, «Trommelbilder Agfa», 2021 / 2023, Ausstellungsansicht Jahresausstellung 2023, Kunstmuseum Olten – Foto: Kaspar Ruoff

Die Sammlungsausstellung «Sammlung konkret – Dialog mit Maja Rieder» ist als Echoraum zur Hauptausstellung «Aufbruch in die Farbe» konzipiert und erweitert diese um eine zeitgenössische sowie eine sammlungsimmanente Perspektive. Als Co-Kuratorin und Ausstellende hat das Kunstmuseum Olten die in Basel lebende Solothurner Künstlerin Maja Rieder (*1979) eingeladen, die eine pointierte Praxis im Bereich der ungegenständlichen Zeichnung und Malerei verfolgt – sowohl in Schwarzweiss als auch in glühender Farbigkeit.

Dem kulturellen Klima in der Kleinstadt geschuldet, wurde abstrakte und ungegenständliche Kunst in Olten erst spät gesammelt. Entsprechend sind die Bestände in diesem Bereich eher schmal, sie können jedoch mit hochkarätigen Einzelwerken und überraschenden Trouvaillen aufwarten. Damit spiegeln sich in der
 Sammlung gewissermassen die Hürden und Widerstände, welche die Künstler:innen der Hauptausstellung – Ferdinand Gehr, Petra Petitpierre und Rudolf Urech-Seon – zu Lebzeiten angesichts der ihrer Kunst entgegengebrachten Ablehnung zu überwinden hatten. «In diesem Sinne nutzen wir die Sammlung, um über Rezeptionsprozesse und aktuelle Zugänge nachzudenken», schreibt das Museum.

Maja Rieder arbeitet mit Farbe und Papier. Sie folgt dabei meist einer Handlungsanweisung, die sie sich selber gibt. Beim Arbeiten lässt sie dem Prozesshaften viel Raum. So entsteht im Idealfall eine Eigendynamik, in der nebst dem Geplanten auch Unbeabsichtigtes und Zufälliges mit ins Spiel kommt. In der Bildfindung halten sich diese Komponenten die Waage. Sie verwendet ein elementares Formenvokabular, innerhalb dessen der Zeichenform X, die den Bildraum als Diagonale einteilt und vermisst, eine besondere Bedeutung zukommt.

Rieder teils grossformatigen Blätter entstehen auf dem Boden. So kann die Ausrichtung des Formats variabel bleiben. Spuren der körperlichen Arbeit weichen die strengen konzeptuellen Vorgaben auf und konterkarieren sie manchmal gar. Durch das Falten der Papiere sowie durch Tropf- und Laufspuren erhalten die Bilder eine räumliche wie zeitliche Dimension.

Für die Ausstellung wird Maja Rieder gemeinsam mit den Kuratorinnen des Museums abstrakte, ungegenständliche und konkrete Werke aus der Sammlung wählen, mit denen sie dann über eigene Arbeiten in einen Dialog tritt. Neben älteren werden auch neue Arbeiten von Maja Rieder zu sehen sein, die explizit für die Ausstellung entstehen.

kmo

Kontakt:

https://kunstmuseumolten.ch/programm/ausstellungen/sammlung-konkret

#MajaRieder #DialogMitMajaRieder #AufbruchInDieFarbe #KunstmuseumOlten #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. August 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Museum, Ausstellung, Galerie

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