Exposition / Ausstellung Centre d’art / Kunsthaus Biel-Bienne, 20.9.-29.11.2026

Bild: Sarah Schumann, Ohne Titel («sich von oben von unten sehen» / «Baustelle»), 1960, Privatsammlung; Foto: Nicolai Stephan
Die Westberlinerin Sarah Schumann (1933–2019) gilt als eine der prägenden Kunstpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegszeit. Ihr Selbstverständnis war das einer Malerin; zugleich hinterliess sie auch als Grafikerin, Essayistin, Filmemacherin, Schauspielerin und Kuratorin sowie insbesondere als Protagonistin der Neuen Frauenbewegung der 1970er-Jahre tiefe Spuren im kulturellen Bewusstsein Deutschlands.
Die Ausstellung richtet den Fokus auf Schumanns Frühwerk der späten 1950er-Jahre, das aus «alchemistischen» informellen Gemälden und insbesondere den sogenannten «Schockcollagen» besteht. In diesen surrealistischen Arbeiten finden sich Hinweise auf die Kriegserfahrungen, die die Künstlerin als Kind machte; zugleich künden sie bereits ihr späteres feministisches Engagement an.
cur.: Selma Meuli
kbcb
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Bild: © Sarah Schumann, Ohne Titel, 1961, Privatsammlung; Foto: Nicolai Stephan
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Kommentare von Daniel Leutenegger