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Kategorie: Musik und Tanz

14. Februar 2026

BERN: FLO­RI­AN WEISS WIRD NEUER GE­SCHÄFTS­LEI­TER UND PRO­GRAMM-VER­ANT­WORT­LI­CHER VON BE­JAZZ

Bild: Florian Weiss - Foto: © redom.ru

Der Verein BeJazz Bern gibt die Wahl von Florian Weiss (Bild) zum neuen Geschäftsleiter und Programmverantwortlichen bekannt. «Mit ihm gewinnt der Club eine erfahrene Persönlichkeit, die ab dem 1. April 2026 die künstlerischen Weichen für die kommenden Spielzeiten stellen wird», schreibt BeJazz.

9. Februar 2026

DER GHA­NAI­SCHE GI­TAR­RIST, KOM­PO­NIST, SÄN­GER, LIED­TEX­TER, BAND­LEA­DER UND PRO­DU­ZENT EBO TAY­LOR IST GE­STOR­BEN

Ebo Taylor, 2013 - Foto: Sylvain lasco, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sylvain_lasco - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ebo_Taylor.jpg

Der am 6. Januar 1936 in Cape Coast geborene ghanaische Gitarrist, Komponist, Sänger, Liedtexter, Bandleader und Produzent Ebo Taylor (Bild), der seit den 1960er-Jahren als massgeblicher Vertreter des Musikstils Highlife gilt, ist am 7. Februar 2026 in Saltpond gestorben. Taylor verband traditionelle ghanaische Rhythmen und Liedformen mit Jazz-Harmonik, Funk-Grooves und Elementen des entstehenden Afrobeat und trug so wesentlich zur Popularisierung des Highlife in und ausserhalb Ghanas bei. Seine ästhetische Entwicklung war von einer transatlantischen Wechselwirkung geprägt: In London arbeitete er eng mit der afrikanischen Musikszene, darunter Fela Kuti, zusammen, integrierte Jazz-Idiome in Highlife-Strukturen und prägte dadurch Klang und Selbstverständnis einer Generation ghanaischer Gruppen. In Ghana wurde Taylor zugleich zu einem gefragten Arrangeur und Produzenten und er arbeitete mit namhaften Künstlern wie Pat Thomas und C. K. Mann. Nach einer produktiven Solophase verlegte er seinen Schwerpunkt für längere Zeit auf die Studioarbeit für andere und auf den Unterricht an der University of Ghana. 2010 leitete sein international beachtetes Comeback mit dem Album «Love & Death» eine späte Karrierephase ein, die ihm ein neues Publikum erschloss. (*)

9. Februar 2026

ÜBER­AR­BEI­TE­TES «MU­SIK­MA­GA­ZIN» AUF RADIO SRF 2 KUL­TUR UND ON­LINE

Theresa Beyer, Leiterin Musikredaktion SRF 2 Kultur - Foto: © SRF / Matthias Willi

SRF hat das «Musikmagazin» überarbeitet: Neu präsentiert sich die Audiosendung mit erweitertem Moderationsteam und erneuertem, genreübergreifendem Konzept. Die erste Sendung ist bereits online.

9. Februar 2026

GÖLÄ, HECHT, JULE X, TR­AUF­FER UND VIELE AN­DE­RE MEHR: DIE NO­MI­NIER­TEN DER SWISS MUSIC AWARDS 2026 STE­HEN FEST

Swiss Music Awards 2026

Die Nominierten der 19. Swiss Music Awards stehen fest. Hecht darf gleich auf vier Awards hoffen. In zwei Kategorien vorgeschlagen sind Baby Volcano, EDB, Jule X und Zoë Më. Auch Heimatliebi, Mairo, Monet192, Nemo, Stubete Gäng und weitere Musikerinnen und Musiker sind im Rennen um einen Award. Das Voting startete heute Montag um 12 Uhr.

7. Februar 2026

PRIX DE LAUS­ANNE – LAU­RÉATS 2026

PRIX DE LAUSANNE

Plusieurs milliers de spectateurs, présents au Théâtre de Beaulieu ou suivant l’événement en streaming, ont assisté à la Finale du Prix de Lausanne 2026. Parmi les 21 finalistes, 14 Lauréats ont été récompensés par une bourse qui leur offrira l’opportunité d’intégrer l’une des écoles ou compagnies partenaires du Prix de Lausanne. Demain, dimanche, les candidats non-finalistes pourront participer au Networking Forum, où ils auront l’opportunité de rencontrer les directeurs et directrices de compagnies et écoles partenaires du Prix de Lausanne.

5. Februar 2026

LEI­TUNG KLEIN­THEA­TER LU­ZERN: FA­BI­EN­NE MA­THIS GEHT, JA­NI­NE BÜR­KLI BLEIBT

JanineBürkli Kleintheater Luzern - Marco Sieber

Seit Sommer 2023 leiten Janine Bürkli (Bild) und Fabienne Mathis das Kleintheater Luzern gemeinsam. Im Sommer 2026 wird es eine Veränderung in der Co-Leitung geben: Fabienne Mathis wird die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlassen. Janine Bürkli behält ihre Leitungsposition bei. Der Stiftungsrat definiert gemeinsam mit Janine Bürkli in den nächsten Wochen die künftige Leitungsstruktur. Weder der aktuelle Spielbetrieb noch das Neubauprojekt am Bundesplatz seien von dieser personellen Veränderung direkt betroffen, schreibt der Stiftungsrat. Er werde im Sommer im Detail über die künftige Leitungsstruktur im Kleintheater informieren.

5. Februar 2026

THUN: DIE SCHWEI­ZER KÜNST­LER:IN­NEN­BÖR­SE FEI­ERT 2026 IHR 50-JAHR-JU­BI­LÄ­UM

Künstlerbörse Thun 2025 Foto © Sabine Burger

70 Künstler:innen und Formationen präsentieren an der diesjährigen Schweizer Künstler:innenbörse in Thun vom 15. bis 18. April 2026 Ausschnitte aus ihren Produktionen. Auftreten werden unter anderem Lara Stoll, Cenk, schön&gut, Trummer, Christoph Simon, Jane Mumford, Famiglia Dimitri u.v.m. Zelebriert wird das 50-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung mit Highlights wie dem vielfältig besetzten Eröffnungsabend sowie mit einer Vertikal-Dance-Show am Turm des KKThun. 

4. Februar 2026

THE­ATER BASEL: CAMERON ARENS WIRD NEUER OPERN- UND CAST­ING-DI­REK­TOR

Cameron Arens - Foto: © Felix Grunschloss

Ab der Spielzeit 2026/2027 wechselt Jean Denes an das Grand Théâtre de Genève. Cameron Arens (Bild) wird neuer Opern- und Casting-Direktor am Theater Basel.

1. Februar 2026

FÜR HELEN KEL­LER, RECHTS-PRO­FES­SO­RIN

Helen Keller - Foto: zVg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 7. Februar 2026, 11.03 Uhr / Podcast

31. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER WER­BE­PIO­NIERS JEAN ETI­EN­NE AEBI

Jean Etienne Aebi _ https://jeanetiennea.ch/person.html

Der am 4. Juni 1945 geborene Schweizer Werbepionier Jean Etienne Aebi (Bild) ist am 27. Januar 2026 gestorben. «Mit seinen Agenturen Aebi & Partner, ASGS/BBDO, Aebi/BBDO und Aebi, Strebel sowie als Kreativchef von Publicis prägte er die Schweizer Werbegeschichte über Jahrzehnte hinweg, und 1984 war er ‹Werber des Jahres›» («m&k»). Jean Etienne Aebi war langjähriges ADC-Mitglied und auch Präsident des Schweizer Kreativverbandes. Nach seiner aktiven Berufskarriere brachte der Werbe-Profi sein Buch «Einfall oder Abfall. Was Werbung erfolgreich macht» heraus. Von Aebi stammen einige ausserordentlich populäre Kampagnen wie z.B. To­ni Jo­ghurt «Das im Glas» oder Die Mo­bi­li­ar «Lie­be Mo­bi­li­ar…» (Scha­den­skiz­zen). Nach dem Abschied aus der Branche fand Aebi gemäss «persönlich.com» sein Glück in den letzten zehn Jahren als konzeptioneller Künstler und vor allem als Singer-Songwriter mit diversen Blues-Alben und in Auftritten mit Profimusikern.

30. Januar 2026

SAA­DET TÜR­KÖZ ER­HÄLT DEN KUL­TUR­PREIS DES KAN­TONS ZÜ­RICH 2026

Saadet Türköz - Foto: © Anuar Duisenbinov

Der Kulturpreis des Kantons Zürich geht 2026 an die Musikerin Saadet Türköz; die beiden Förderpreise erhalten der Illustrator und Autor Nando von Arb und das Kollektiv volumes. Dies hat der Zürcher Regierungsrat gestützt auf Empfehlungen der kantonalen Kulturförderungskommission entschieden. Mit einer Goldenen Ehrenmedaille ehrt er zudem das Lebenswerk von Ursula Bienz als Leiterin des Figurentheaters Winterthur.

30. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER SÄN­GERS, MU­SI­KERS UND SONG­WRI­TERS DO­MI­NI­QUE GRAND­JEAN («CAM­PA­RI SODA»)

Dominique Grandjean - Foto: © https://www.grandjean.band/

Der Schweizer Sänger, Keyboarder, Songwriter und Psychiater Dominique Grandjean ist im Alter von 81 Jahren gestorben, wie heute durch «srf.ch» bekannt wird. Mit seinen Bands Taxi und Hertz gestaltete er in den 1970er- und 1980er-Jahren die Schweizer Rockmusik massgeblich mit. Noch bis vor kurzem spielte er mit seiner Band grandjean. Dominique Grandjean war u.a. Urheber des Songs «Campari Soda», der zu den Klassikern unter den moderneren Schweizer Mundartliedern zählt.

27. Januar 2026

DER SCHWEI­ZER SÄN­GER, MU­SI­KER, SONG­SCHREI­BER, KOM­PO­NIST, DICH­TER UND MALER HARDY HEPP IST GE­STOR­BEN

Hardy Hepp "Hard(ys) Life" © Praesens Film

Der am 13. Mai 1944 in Zürich als Heinrich Hepp geborene Schweizer Sänger, Musiker, Komponist, Songschreiber, Produzent, Dichter, Maler und Kulturvermittler Hardy Hepp (Bild) ist am 26. Februar 2026 in Frauenfeld gestorben, wie Freund:innen und Kolleg:innen in den Sozialen Medien schreiben. Er spielte im Laufe seiner Karriere hauptsächlich Klavier, aber auch Geige und Gitarre. Hepp ist eine der wichtigsten Figuren des kulturellen Aufbruchs der 1960er-Jahre in der Schweiz. Zu seiner Bedeutung schrieb der Kulturjournalist Stefan Künzli, Autor des Standardwerks «Schweizer Rockpioniere» (Zytglogge): «Hepps Beitrag für die Entwicklung von Pop und Rock in der Schweiz kann nicht überschätzt werden». (*)

24. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER PIA­NIS­TEN, KOM­PO­NIS­TEN UND BAND­LEA­DERS CHRIS­TOPH STIE­FEL


Christoph Stiefel, 2017 - Foto: Frankfurt C. Müller (Ausschnitt), https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Frank_C._M%C3%BCller - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christoph_Stiefel_02_(fcm).jpg

Der am 29. Juli 1961 in Zürich geborene Schweizer Pianist, Keyboarder, Komponist, Arrangeur, Produzent und Bandleader Christoph Stiefel (Bild) ist gestorben, wie Jodok Hess am Samstag auf «srf.ch» schreibt. Stiefel konzentrierte sich seit 1980 auf seine Arbeit als Pianist und Komponist, er spielte dann als Sideman bei verschiedenen Bands. Die Formation Andreas Vollenweider & Friends führte Stiefel ab 1984 während fünf Jahren zu grossen Konzerttourneen in die USA, nach Kanada, Europa, Brasilien, Japan und Australien. Nach früheren eigenen Projekten formierte er 1990 sein eigenes Jazz Trio / Quartet, mit dem er sieben Alben produziert und viele Konzerte in Europa in verschiedenen Besetzungen gegeben hat. Ab 1995 verfolgte er vor allem die Weiterentwicklung seines Konzepts der Isorhythmen. 1997 erhielt Christoph Stiefel von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia einen Kompositionsauftrag zugesprochen, für das Zürcher Kammerorchester ein Konzert für Klavier, zwei Schlagzeuge und Streichorchester zu schreiben. Die Uraufführung fand am 10. Juli 1998 statt. Daneben komponierte, arrangierte und produzierte er Musik für Werbung, Hörspiele und Filme, wie «Vollenweider – Die Geschichte eines Mörders». Stiefel war als Dozent an der Hochschule Luzern, Abteilung Jazz, tätig. (*)

24. Januar 2026

DER WEST­SCHWEI­ZER HU­MO­RIST, RADIO- UND TV-MANN, SCHAU­SPIE­LER UND MU­SI­KER ALAIN MON­NEY (ARIS­TI­DE PA­DY­GROS) IST GE­STOR­BEN

Alain Monney - Foto: © RTS, https://www.rts.ch/audio-podcast/2026/audio/l-artiste-genevois-alain-monney-est-decede-a-l-age-de-75-ans-29127758.html

Der am 12. Dezember 1951 in Carouge (GE) geborene Westschweizer Humorist, Komödiant, Komponist, Sänger, Musiker, Schauspieler, TV- und Radio-Produzent und Autor Alain Monney (Bild) ist am 22. Januar 2026 gestorben. Er war Mitgründer der Westschweizer Folk-Gruppe Aristide Padygros. 1984 stiess Monney zum Moderator:innenteam des neu gegründeten Radiosenders Couleur 3 in der französischsprachigen Schweiz. Dort entwickelte er Charaktere und wirkte an Sendungen mit, die die französischsprachige Schweizer Radiolandschaft nachhaltig prägen sollten: «Les Tatouages», «Les Naufragés du Rez-de-chaussée», «Professor Sacrain», «Carabine FM» … Sein Duo mit Gérard Mermet wurde mit dem Einstieg von Lolita (der legendären Moderatorin des Senders) zum Trio, mit dem sie die Sendung «Carabine FM» für das Fernsehen adaptierten. Nach der Zeit bei «Carabine FM» schufen Monney und Mermet unter den Pseudonymen Alain Bolet und Gérard Mérou die Fernsehserien «Américains Gladiateurs», «Les Pique-Meurons» und «Petit Silvant Illustré». 2010 schrieben sie die Fantasy-Krimiserie «L’Heure du Secret». Monney war auch Autor von acht Kinderbüchern, die von Jean-François Barbier illustriert wurden.

23. Januar 2026

DER DEUT­SCHE ROCK-BAS­SIST FRAN­CIS BUCH­HOLZ (SCOR­PI­ONS) IST GE­STOR­BEN

Francis Buchholz, 2012 - Foto: MrPanyGoff, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:MrPanyGoff - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/21/Francis_Buchholz_-_MSG_-_2.jpg

Der am 19. Februar 1954 in Hannover geborene deutsche Rock-Bassist Francis Buchholz (Bild) ist am 22. Januar 2026 gestorben. Er war insbesondere als langjähriger Bassist der Scorpions bekannt. Im Jahr 1973 verschmolz seine Band Dawn Road, bestehend aus Buchholz (Bass), Uli Jon Roth (Gitarre), Jürgen Rosenthal (Schlagzeug) und Achim Kirschning (Keyboards) mit den Scorpions, damals nur noch bestehend aus Klaus Meine (Gesang) und Rudolf Schenker (Rhythmus-Gitarre). Damit war ein Grundstein für die weltweite Karriere der Scorpions gelegt. Noch im selben Jahr wurde das Album «Fly To The Rainbow» aufgenommen. Von 1974 bis 1991 veröffentlichte Buchholz mit den Scorpions viele weitere Alben: «In Trance», «Virgin Killer», «Taken by Force», «Tokyo Tapes», «Lovedrive», «Animal Magnetism», «Blackout», «Love At First Sting», «World Wide Live», «Savage Amusement» und «Crazy World». Als Bassist der Scorpions hatte Buchholz weltweit Erfolg. Insgesamt hat er mit der Band über 30 Millionen Tonträger verkauft und weltweit über 50 Gold- bzw. Platin-Auszeichnungen erhalten, insbesondere in den USA und Kanada. Im Jahr 1978 gründete Buchholz die Firma Rocksound, die in den 1980er- und 1990er-Jahren die Tontechnik für grosse Festivals in Deutschland und für Tourneen nationaler und internationaler Künstler:innen lieferte. Im Jahr 1992 trennten sich die Wege von Buchholz und den Scorpions, für deren Scorpions GmbH er als Geschäftsführer tätig war. Er zog sich ins Privatleben zurück und schrieb das Lehrbuch «Bass Magic». In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren wirkte Buchholz als Künstler-Berater, Manager und Musikverleger. Ab 2012 gab er mit Ex-Scorpion-Mitgliedern und andern Musikern Konzerte in Europa, Süd- und Nordamerika sowie in Asien. (*)

22. Januar 2026

«MU­SIK­KIR­CHE NEU­MÜNS­TER» ZÜ­RICH: AUCH STI­LIS­TISCH EIN OF­FE­NES HAUS

Neumünsterkirche Zürich , 2010 - Foto: Roland zh, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_zh - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Z%C3%BCrich_-_Neum%C3%BCnster_-_Botanischer_Garten_Universit%C3%A4t_Z%C3%BCrich_IMG_4731.JPG

«Wer die Kirche Neumünster in Zürich betritt, merkt sofort: Dieser Ort ist besonders. Der Raum ist seit Jahren für seine aussergewöhnliche Akustik bekannt. Davon überzeugt haben sich auch schon internationale Stars wie Ludovico Einaudi, Chris de Burgh oder Daniel Hope, die hier bereits das Zürcher Publikum verzaubert haben.», schreiben die Veranstalter:innen. Seit 2025 bringt ihre neue Konzertreihe «Musikkirche Neumünster» diesen wunderbaren Raum mit frischen Ideen zum Klingen. Auch 2026 verspricht das Programm wieder viele Highlights aus verschiedenen Stilrichtungen, die sich live erleben lassen.

22. Januar 2026

ST.GAL­LEN: PIE­TRO RIZZO AUS ROM WIRD NEUER CHEF­DI­RI­GENT UND KÜNST­LE­RI­SCHER LEI­TER DER KON­ZERT­SPAR­TE

Bild: Peitro Rizzi, 2026, © Konzert und Theater St,Gallen, aus https://www.youtube.com/watch?v=ZhYU4sU-V40

Konzert und Theater St.Gallen engagiert einen Musiker von internationalem Format als neuen Chefdirigenten und künstlerischen Leiter der Konzertsparte: Das Vierspartenhaus besetzt die Schlüsselposition mit Pietro Rizzo (Bild). Der italienische Dirigent hat sich als Leiter von Opern- und Konzertproduktionen weltweit einen Namen gemacht und ist auch in St.Gallen kein Unbekannter. Er tritt die Nachfolge von Modestas Pitrenas mit Beginn der Saison 2026/27 an und erhält einen Vertrag über zunächst vier Spielzeiten.

22. Januar 2026

DIE WEKO BÜSST HAL­LEN­STA­DI­ON ZÜ­RICH (AGH) UND TI­CKET­CORNER AG

Bild: Hallenstadion Zürich, 2011 - Foto: Roland zh, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_zh -Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oerlikon_-_Hallenstadion-Messe_Z%C3%BCrich_2011-03-15_15-20-46.jpg

Das Bundesgericht stellte im Jahr 2020 fest, dass ein zwischen der Aktiengesellschaft Hallenstadion Zürich (AGH) und der Ticketcorner AG abgeschlossener Kooperationsvertrag gegen das Kartellgesetz verstösst. Es hatte den Fall daraufhin zur erneuten Entscheidung an die Wettbewerbskommission WEKO zurückgewiesen (BGer, 2C_113/2017 vom 12.2.2020). Nun büsst die WEKO die AGH und Ticketcorner mit 50’000 respektive 65’000 Franken.

20. Januar 2026

VON THUN NACH WIEN: VE­RO­NI­CA FUS­ARO VER­TRITT DIE SCHWEIZ AM EU­RO­VI­SI­ON SONG CON­TEST (ESC) 2026

Veronica Fusaro Eurovision Song Contest 2026 Switzerland Copyright: SRF/Nils Sandmeier

Die 28-jährige Musikerin Veronica Fusaro (Bild) aus Thun nimmt für die Schweiz am grössten Musikwettbewerb der Welt teil. Der 70. Eurovision Song Contest findet dieses Jahr in Österreich statt. Die Schweiz tritt im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 gegen die internationale Konkurrenz an. Veronica Fusaro wohnt heute in der Stadt Bern.

19. Januar 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN GI­TAR­RIS­TEN, PIA­NIS­TEN UND KOM­PO­NIS­TEN RALPH TOW­NER

Ralph Towner, 2022 - Foto: Tore Sætre, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Toresetre?uselang=de / https://setre.net/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ralph_Towner_Kongsberg_Jazzfestival_2022_(175145).jpg?uselang=de

Der am 1. März 1940 in Chehalis (Washington) geborene US-amerikanische Gitarrist, Pianist und Komponist Ralph Towner (Bild) ist am 18. Januar 2026 in seiner Wahlheimat Rom gestorben. Towner absolvierte eine klassische Trompetenausbildung und erlernte daneben autodidaktisch das Klavierspiel. Er absolvierte ab 1958 ein Kompositionsstudium an der University of Oregon und reiste 1963 für ein Studium des klassischen Gitarrenspiels zu Karl Scheit nach Wien. 1968 ging Ralph Towner als Gitarrist und Pianist nach New York City, wo er 1970 Mitglied des Paul Winter Consort wurde. 1972 gründete er mit Glen Moore, Collin Walcott und Paul McCandless die Gruppe Oregon, mit der er im Lauf der Jahre mehr als dreissig Alben einspielte. Daneben arbeitete er auch mit Musikern wie Keith Jarrett, Joe Zawinul und Wayne Shorter (Weather Report), Egberto Gismonti, Gary Burton, John Abercrombie, Gary Peacock, Jack DeJohnette, Jan Hammer, Eddie Gomez, Elvin Jones, Freddie Hubbard, dem Trio Azimuth, mit Maria Pia De Vito und 2009 im Duo mit Paolo Fresu. Towner trat weltweit auf, in Nord- und Südamerika, Asien, ganz Europa, Australien und Neuseeland. Towner komponierte auch Orchesterwerke, eine Solosuite für Gitarre sowie Kammermusik und Filmmusiken und er verfasste ein Buch über Spieltechnik und Improvisation auf der klassischen Gitarre. (*) Eine zentrale Rolle für die internationale Verbereitung von Ralph Towners Musik spielte die Münchner Plattenfirma ECM von Manfred Eicher.

17. Januar 2026

ENTER TECH­NIK­WELT DE­REN­DIN­GEN (SO): SWISS TAPE RE­COR­DER DAY 2026

© ENTER Technikwelt Derendingen, https://enter.ch/de/events/swiss-tape-recorder-day/

Den 15. Februar 2026 widmet die Enter Technikwelt in Derendingen (SO) von 10 bis 17 Uhr der goldenen Ära der Schweizer Tonbandgeräte und ihrer Hersteller, «deren Präzision und Klangqualität weltweit Massstäbe setzte», wie das Museum schreibt. Geboten werden u.a. Fachvorträge, Live-Demonstrationen und Spezialführungen rund um Studiotechnik, Aufnahmepraxis und ikonische Geräte.

14. Januar 2026

LAN­DIS & GYR STIF­TUNG: ATE­LIER-, REISE- UND WERK­STI­PEN­DI­EN 2026-2028

Geschäftsstelle der Landis & Gyr Stiftung in Zug – Foto: © https://www.lg-stiftung.ch/page/de/kontakt/geschaeftsstelle/

Seit Gründung der Landis & Gyr Stiftung 1971 fördert diese das professionelle zeitgenössische Kunst- und Kulturschaffen in der Schweiz. «Unser Fokus liegt dabei auf der Unterstützung von Künstler:innen, die in der Schweiz leben und bereits bedeutende Beiträge zur Kulturszene geleistet haben. Mit unserem Engagement wollen wir die Vielfalt und Qualität der Schweizer Kunst- und Kulturlandschaft nachhaltig stärken. Dem Stiftungsstandort Zug und seinem Kulturschaffen sind wir besonders verbunden.», schreibt die Stiftung auf ihrer Webseite. Derzeit sind Atelier-, Reise- und Werkstipendien der Stiftung für den Zeitraum von 2026 bis 2028 ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist am Samstag, 31. Januar 2026.

14. Januar 2026

«VI­SIO­NI SO­NO­RE»: MUSIK UND SOUND AN DEN SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GEN 2026

Ab 2026 bringen die Solothurner Filmtage Musik, Sound und Film unter dem neuen Label «Visioni Sonore» zusammen: mit Konzerten, Liveshows, Film- & Musik-Formaten sowie gezielten Industry-Events rund um Musik im Film. Sonart, der grösste Berufsverband für Musiker:innen in der Schweiz, unterstützt das Programm aktiv.

14. Januar 2026

«PER­FORM!»: PRO HEL­VE­TIA UN­TER­STÜTZT VI­SU­EL­LE KÜNST­LER:INNEN UND KOL­LEK­TI­VE IM BE­REICH PER­FOR­MANCE

Logo Pro Helvetia vers.25 ch-cultura.ch

Mit «Perform!» unterstützt die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia visuelle Künstler:innen aus der Schweiz, die ihre Performancepraxis professionalisieren, vertiefen und weiterentwickeln wollen (z.B. durch eine Verlagerung von Ausstellungsräumen auf Bühnen, durch die Übersetzung von Live-zu-Video-Performances oder in den digitalen Raum).

14. Januar 2026

ICMA: TON­HAL­LE-OR­CHES­TER MIT «BEI­SPIEL­LO­SER PRÄ­ZI­SI­ON»

© Tonhalle-Orchester Zürich / Alpha Classics 1127

Die Aufnahme von Mahlers Sinfonie Nr. 5 mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi erhält den renommierten International Classical Music Award (ICMA).

13. Januar 2026

DIE FÜNF NO­MI­NIE­RUN­GEN ZUM PRIX AS­SI­TEJ SCHWEIZ / SU­IS­SE / SVI­Z­ZERA / SVI­Z­RA 2026

Prix ASSITEJ

Die Schweizer Sektion des internationalen Fachverbandes für Kinder- und Jugendtheater ASSITEJ vergibt jährlich den Prix ASSITEJ Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra. Dieser Kulturpreis wird zur Auszeichnung künstlerischer oder kultureller Leistungen im Bereich der Darstellenden Künste für ein junges Publikum an eine verdiente Persönlichkeit, Gruppe oder Institution verliehen. Für die Nominierungen 2026 bezog sich der Vorstand der ASSITEJ Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra auf vielfältige Vorschläge der Verbandsmitglieder.

12. Januar 2026

MU­SI­KANT UND KOM­PO­NIST FRANZ «BAAZ­LI» MAN­SER WIRD MIT DEM IN­NER­RHO­DER KUL­TUR­PREIS GE­EHRT

Franz Manser (Bild: ID·MANSER)

Franz «Baazli» Manser (Bild) erhält den Innerrhoder Kulturpreis. Er wird damit für sein langjähriges Schaffen und Wirken in der Appenzeller Volksmusik ausgezeichnet.

11. Januar 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SÄN­GER, ROCK­GI­TAR­RIST UND SONG­WRI­TER BOB WEIR (GRA­TEFUL DEAD) IST GE­STOR­BEN

Bob Weier, 2007 - Foto: minds-eye, https://www.flickr.com/people/36703550@N00 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weir,_Bob_(2007)_3.jpg

Der am 16. Oktober 1947 in San Francisco geborene US-amerikanische Sänger, Gitarrist und Songwriter Bob Weir (Bild) ist am 10. Januar 2026 gestorben. Er war Gründungsmitglied der einflussreichen US-Rockband Grateful Dead. Im Jahr 1963 lernte Bob Weir Jerry García kennen. Er war anschliessend Mitglied der Band The Warlocks, aus der später die Grateful Dead hervorgingen, deren ständiges Mitglied er bis zu ihrer Auflösung 1995 nach dem Tod von Jerry García war. Neben dem Songschreiber-Duo Jerry García / Robert Hunter (Musik / Text) trug Weir mit dem Texter John Barlow wesentlich zum Repertoire der Grateful Dead bei. Wie Garcia übernahm er den Gesang seiner eigenen Lieder. Als Rhythmusgitarrist stand er gegenüber García, der die allermeisten Gitarrensoli spielte, eher im Hintergrund. Zwischen 1974 und 1977 war Weir ausserdem Mitglied von Kingfish. Weir veröffentlichte auch eigene Alben unter seinem Namen (Ace, 1972), als Bobby & the Midnites und seit 1995 mit seiner eigenen Band Ratdog. Ausserdem beteiligte er sich an Auftritten mit anderen früheren Grateful-Dead-Mitgliedern unter den Namen The Other Ones und The Dead. Weir wurde 1994 als Mitglied der Grateful Dead in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. (*)

10. Januar 2026

DER DEUT­SCHE KOM­PO­NIST UND MU­SI­KER ROLF RIEHM IST GE­STOR­BEN


Rolf Riehm, 2018 - Pressefoto Björn Hadem, https://www.hfmdk-frankfurt.de/news/rolf-riehm-memoriam

Der am 15. Juni 1937 in Saarbrücken geborene deutsche Komponist und Musiker Rolf Riehm (Bild) ist am 3. Januar 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Er studierte nach dem Abitur Musikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und von 1958 bis 1961 Oboe und Schulmusik an der Musikhochschule Frankfurt. Es folgte ein Studium der Komposition in der Meisterklasse von Wolfgang Fortner an der Musikhochschule Freiburg. Riehm war zunächst als Solo-Oboist und kurze Zeit im Schuldienst tätig. Ab 1968 wirkte er als Dozent an der Rheinischen Musikschule Köln und war bis 1972 Mitglied in der Gruppe 8 Köln, einem Zusammenschluss von Komponisten. Von 1974 bis 2000 hatte er eine Professur für Komposition und Tonsatz an der Musikhochschule Frankfurt inne.
Riehm war Mitbegründer der von 1964 bis 1970 bestehenden Frankfurter Vereinigung für Musik. Von 1976 bis 1981 war er Mitglied der Formation Sogenanntes Linksradikales Blasorchester. Er unternahm Konzertreisen und hielt Vorträge und Workshops in Europa, Amerika und Japan. Das Riehm-Archiv der Akademie der Künste Berlin, deren Mitglied er im Jahr 2010 wurde, verwahrt sämtliche Arbeitstagebücher, Vorarbeiten, Skizzen und Partiturreinschriften von Riehms Werken, auch des Frühwerks. (*)

9. Januar 2026

SCHWEI­ZER DI­RI­GENT PHIL­IP­PE JOR­DAN ER­HÄLT ÖS­TER­REI­CHI­SCHES EH­REN­KREUZ FÜR WIS­SEN­SCHAFT UND KUNST 1. KLAS­SE

Philippe Jordan, beim Fest der Freude, Wien, 8. Mai 2015 - Foto: Christian Michelides, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Christian_Michelides - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fest_der_Freude_2493a-Michelides.jpg

Im Rahmen des Konzerts mit den Wiener Symphonikern am 8. Januar 2026 wurde dem 1974 in Zürich geborenen Schweizer Dirigenten Philippe Jordan (Bild) im Wiener Konzerthaus das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse verliehen. 

5. Januar 2026

«HIT­PA­RA­DE» RADIO SRF 3: NEU STE­HEN «TOP 30» STATT «TOP 50» IM ZEN­TRUM

Fokus auf die «Top 30» der aktuellen Schweizer Single-Charts, mehr bekannte Hits sowie Rückblenden auf frühere «Hitparade»-Sendungen: So präsentiert sich künftig die Sendung «Hitparade» auf Radio SRF 3. Die Moderation übernehmen weiterhin Stephanie Brändle und Vincenz «Visu» Suter.

5. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER FLÖ­TIS­TEN UND DI­RI­GEN­TEN PETER-LUKAS GRAF

Peter-Lukas Graf Foto Yamaha 2012 - Schott Music Group, https://www.schott-music.com/de/person/peter-lukas-graf

Der am 5. Januar 1929 in Zürich geborene Schweizer Flötist, Dirigent, Pädagoge und Autor Peter-Lukas Graf (Bild) ist am 31. Dezember 2025 in Binningen gestorben. Graf studierte Flöte in Zürich bei André Jaunet sowie in Paris bei Marcel Moyse und Roger Cortet. Er erhielt am Conservatoire national de Paris den Ersten Preis als Flötist. Das Diplom als Dirigent erwarb er 1950 bei Eugène Bigot. Von 1950 bis 1956 arbeitete Graf als Soloflötist beim Winterthurer Stadtorchester, ab 1951 wiederholt beim Schweizerischen Festspielorchester in Luzern. Graf gewann den Ersten Preis am Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und den Bablock Preis des H. Cohen International Music Award in London. In den USA erhielt Graf den Lifetime Achievement Award der National Flute Association. Von 1960 bis 1970 war Graf hauptsächlich als Konzert- und Operndirigent am Stadttheater Luzern tätig. Von 1973 bis 1985 dozierte er als Professor für Flöte an der Musik-Akademie der Stadt Basel. Er unterrichtete bei vielen internationalen Meisterkursen und war gefragter Juror bei internationalen Musikwettbewerben. Der international als Solist, Kammermusiker und Dirigent tätige Graf nahm zahlreiche Schallplatten auf. (*)

5. Januar 2026

DER SCHWEI­ZER SCHAU­SPIE­LER HANS-JOA­CHIM FRICK IST GE­STOR­BEN

Hans-Joachim Frick als Jori Weiss in der Soap «Lüthi & Blanc» - Foto: © SF / Eric Bachmann

Der am 13. März 1935 in Rüti (ZH) geborene Schweizer Schauspieler Hans-Joachim Frick (Bild) ist am 19. Dezember 2025 gestorben, wie jetzt bekannt wurde. Er war langjähriges Ensemblemitglied des Stadttheaters Bern. Auch am Berner Theater an der Effingerstrasse war er regelmässig zu sehen. Zudem spielte er meist kleinere Nebenrollen in Fernsehfilmen («Lüthi und Blanc», «Sommer, Wein und harte Nüsse» oder im Schweizer «Tatort») und in Kinofilmen («Das Boot ist voll» von Markus Imhoof, «Aschenbrüder» von Steve Walker oder «Ein klarer Fall» von Rolf Lyssy).

4. Januar 2026

MI­CHEL RICH­TER, DER ÄL­TES­TE PROFI-DJ DER SCHWEIZ, IST GE­STOR­BEN

Michael Richter - Foto: © http://musicmagicians.com/index2.html

Michel Richter (Bild), der älteste DJ der Schweiz, ist tot. Der 73-jährige Luzerner starb in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 2026 bei einem Wohnungsbrand in Horw. Michel Richter wurde in Norddeutschland an der Ostsee-Küste, in Travemünde geboren. Als er drei Jahre alt war, zog seine Familie in die Schweiz um. Er wuchs in Luzern auf. Nach einer Ausbildung zum Reisebürokaufmann arbeitete er als Profi-DJ, Musikjournalist, Radiomann, Konzertveranstalter, Texter und als A+R-Verantwortlicher bei einer Schallplattenfirma. Als DJ war er jährlich an bis zu hundert Anlässen zu erleben. Seinen letzten Auftritt hatte er am Silvester 2025 im Stadtkeller in Luzern. Michel Richter wurde als lebende Legende, wandelndes Musiklexikon, leidenschaftlicher Musikvermittler und humorvoller Menschenfreund beschrieben.

2. Januar 2026

BRUNO SPOER­RI: «ES IST VIEL SCHWIE­RI­GER GE­WOR­DEN, AUS DEN KLI­SCHEES AUS­ZU­BRE­CHEN»

Erst kürzlich konnte Bruno Spoerri seinen 90. Geburtstag feiern, und schon steht sein nächstes Jubiläum an: Vor bald 70 Jahren wurde er Mitglied der SUISA. Höchste Zeit für einen ausführlichen Rückblick eines Musikers, der sich als gleichermassen wichtig und wegweisend für den Jazz, die elektronische Musik sowie die Film- und Werbemusik in der Schweiz erwiesen hat. In allem zeigt sich seine bis heute anhaltende grosse Offenheit für neue Ausdrucksmöglichkeiten. Markus Ganz hat für den SUISA-Blog einen lesenswerten und schön illustrierten Beitrag über Bruno Spoerri (Bild) verfasst, der auf einem umfangreichen, gehaltvollen Interview basiert.

2. Januar 2026

SCHWEI­ZE­RI­SCHER MU­SI­KER­VER­BAND (SMV) SUCHT GE­NE­RAL­SE­KRE­TÄR:IN (80-100 %)

Schweizerischer Musikverband SMV

Der Schweizerische Musikerverband (SMV) in Zürich sucht per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung eine/n Generalsekretär:in (80-100 %). Der SMV vereint seit 1914 die Mitglieder der schweizerischen Berufsorchester und die freischaffenden / selbständigen Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker aller Stilrichtungen. Er kämpft für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Musiker:innenbranche, wahrt und fördert die geistigen und materiellen Interessen seiner Mitglieder, beteiligt sich aktiv an der Kulturpolitik und bietet umfassende Dienstleistungen. Die Struktur des SMV ist föderalistisch. Die autonomen Sektionen vertreten den SMV in ihrer Region. Der Zentralvorstand dient als Bindeglied für die Sektionen und vertritt den SMV auf nationaler und internationaler Ebene.

2. Januar 2026

«GET GOING!» 2025 – DIE EMP­FÄN­GER:INNEN

Bilder (v.l.n.r. | v.o.n.u.): Raphael Loher|Foto © Philip Frowein, Philipp Schlotter|Foto © Jeremie Luke - Marc Méan|Foto ©Jonas Ruther - Coco Schwarz | Photo © schwarzcoco - Anuk Schmelcher | Foto © Anuk Schmelcher - Camilla Sparksss | Foto © roger.weiss - LUM | Foto @ jonnylabusch - Louise Knobil | Photo © pierredaendliker - Simone Aubert|Foto © kliokra - Collage Fondation Suisa

Seit 2018 vergibt die Fondation Suisa mit «Get Going!» Werkbeiträge an Musikschaffende, die an einem künstlerischen Wendepunkt stehen und Zeit, Freiheit und Risiko für ihren nächsten Schritt brauchen. Das Programm unterstützt jährlich Projekte mit je 25’000 Franken, bei denen nicht ein fertiges Produkt im Zentrum steht, sondern der Prozess: Recherche, Entwicklung, Neuorientierung. 2025 zeichnete die Jury acht Vorhaben aus,«die mit Mut, künstlerischer Eigenständigkeit und gesellschaftlicher Relevanz auffallen», wie die Fondation Suisa schreibt.

29. Dezember 2025

ME­DI­EN­STIM­MEN ZUM TOD DER FRAN­ZÖ­SI­SCHEN SCHAU­SPIE­LE­RIN, SÄN­GE­RIN UND TIER­SCHÜT­ZE­RIN BRI­GIT­TE BAR­DOT

Die am 28. September 1934 in Paris geborene französische Schauspielerin, Sängerin und Tierschützerin Brigitte Bardot (Bild) ist am 28. Dezember 2025 in Saint-Tropez gestorben. Bardot galt besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren als internationales Sexsymbol. Meistens wurde sie als hedonistische, sexuell freizügige und selbstbewusste Schönheit besetzt und prägte damit im Kino einen neuen Frauentyp in der Anfangszeit der Sexuellen Revolution. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen «Et Dieu… créa la femme» (Und immer lockt das Weib), «La Vérité» (Die Wahrheit), «Le Mépris» (Die Verachtung) und «Viva Maria!». Als Sängerin veröffentlichte sie mehrere Alben und zahlreiche Singles. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere 1973/1974 zog sich Bardot aus dem Showgeschäft zurück und widmete sich ab dann vor allem dem Tierschutz. (*)

27. Dezember 2025

MI­CHA­EL HAEF­LI­GER AR­BEI­TET NEU ALS KÜNST­LE­RI­SCHER BE­RA­TER FÜR DAS SHANG­HAI IN­TER­NA­TIO­NAL ARTS FES­TI­VAL

Mit dem Abschluss seiner Intendanz endet für Michael Haefliger (Bild) seine seit 1999 prägende Ära beim Lucerne Festival. Die TV-Dokumentation «Musik im Glück» würdigt sein Wirken (demnächst im Fernsehen SRF). Nun eröffnet Haefliger ein neues Kapitel: er wird seine internationale Erfahrung künftig in beratende und strategische Aufgaben weltweit einbringen, unter anderem als Artistic Advisor des Shanghai International Arts Festival.

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