Im Rahmen des Konzerts mit den Wiener Symphonikern am 8. Januar 2026 wurde dem 1974 in Zürich geborenen Schweizer Dirigenten Philippe Jordan (Bild) im Wiener Konzerthaus das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse verliehen.

Bild: Philippe Jordan, beim Fest der Freude, Wien, 8. Mai 2015 – Foto: Christian Michelides, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Christian_Michelides – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fest_der_Freude_2493a-Michelides.jpg
Nach Jordans Interpretation von Anton Bruckners 4. Symphonie, der Romantischen, erfolgte die Überreichung der Auszeichnung für ausserordentliche Verdienste um Wissenschaft und Kunst durch Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater Holding, in Vertretung von Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler. Die Wiener Symphoniker liessen zur feierlichen Verleihung die Fanfare pour précéder La Péri von Paul Dukas erklingen.
«Philippe Jordan war ein prägender Chefdirigent der Wiener Symphoniker und er ist bis heute wertvoller Freund und wichtiger musikalischer Partner. Wir gratulieren ihm sehr herzlich zu dieser Auszeichnung», so Jan Nast, Intendant der Wiener Symphoniker.
Philippe Jordan zählt zu den bedeutendsten und etabliertesten Dirigenten seiner Generation. Seine internationale Karriere hat ihn an die wichtigsten Opernhäuser, Festivals und in die bekanntesten Konzertsäle der Welt sowie ans Pult nahezu aller grossen internationalen Symphonieorchester geführt. Mit Beginn der Saison 2027/28 übernimmt er die Position des Musikdirektors beim Orchestre National de France.
Als Chefdirigent der Wiener Symphoniker von 2014 bis 2020 führte er das Orchester zu grosser Qualität und wachsender internationaler Bedeutung, mit besonderem Augenmerk auf die Verbindung der Wiener Klangtradition mit innovativen, spannenden Impulsen. Ein Highlight dieser Ära war u.a. die komplette Einspielung aller Symphonien Ludwig van Beethovens, die 2018 fertiggestellt wurde.
Von 2020 bis Juni 2025 war Philippe Jordan als Musikdirektor der Wiener Staatsoper verantwortlich für beeindruckende Neuproduktionen, wichtige Wiederaufnahmen und Repertoireabende. Neben seinen Engagements an den grossen Häusern war es Philippe Jordan stets ein Anliegen, auch in den Bundesländern vor allem bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen, aber auch in Grafenegg und Graz Menschen für die Musik zu begeistern.
«Philippe Jordan versteht sich als Brückenbauer zwischen musikalischer Tradition und Innovation», schreiben die Wiener Symphoniker in ihrer Mitteilung.
Quelle:
https://www.wienersymphoniker.at/index.php/aktuelles/grosse-auszeichnung-fuer-philippe-jordan
Mehr:
https://magazin.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=18177
https://www.arsis-artists.com/news/groe-auszeichnung-fr-philippe-jordan
Kontakt:
Auf ch-cultura.ch u.a. erschienen:
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Kommentare von Daniel Leutenegger