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Kategorie: Unterhaltung, Show, Zirkus

5. Februar 2026

LEI­TUNG KLEIN­THEA­TER LU­ZERN: FA­BI­EN­NE MA­THIS GEHT, JA­NI­NE BÜR­KLI BLEIBT

JanineBürkli Kleintheater Luzern - Marco Sieber

Seit Sommer 2023 leiten Janine Bürkli (Bild) und Fabienne Mathis das Kleintheater Luzern gemeinsam. Im Sommer 2026 wird es eine Veränderung in der Co-Leitung geben: Fabienne Mathis wird die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlassen. Janine Bürkli behält ihre Leitungsposition bei. Der Stiftungsrat definiert gemeinsam mit Janine Bürkli in den nächsten Wochen die künftige Leitungsstruktur. Weder der aktuelle Spielbetrieb noch das Neubauprojekt am Bundesplatz seien von dieser personellen Veränderung direkt betroffen, schreibt der Stiftungsrat. Er werde im Sommer im Detail über die künftige Leitungsstruktur im Kleintheater informieren.

5. Februar 2026

THUN: DIE SCHWEI­ZER KÜNST­LER:IN­NEN­BÖR­SE FEI­ERT 2026 IHR 50-JAHR-JU­BI­LÄ­UM

Künstlerbörse Thun 2025 Foto © Sabine Burger

70 Künstler:innen und Formationen präsentieren an der diesjährigen Schweizer Künstler:innenbörse in Thun vom 15. bis 18. April 2026 Ausschnitte aus ihren Produktionen. Auftreten werden unter anderem Lara Stoll, Cenk, schön&gut, Trummer, Christoph Simon, Jane Mumford, Famiglia Dimitri u.v.m. Zelebriert wird das 50-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung mit Highlights wie dem vielfältig besetzten Eröffnungsabend sowie mit einer Vertikal-Dance-Show am Turm des KKThun. 

30. Januar 2026

LÄSST SICH ENDE DES KINOS «CORSO» AM ZÜR­CHER BEL­LE­VUE AB­WEN­DEN?

Corso Theater Zürich. Architekten K. Knell und Ernst F. Burckhardt. in «Das Werk. Architektur und Kunst», Band 23 (1936): Nachweis (Public Domain) https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=wbw-002:1936:23::1465

Das denkmalgeschützte Zürcher Geschäftshaus «Corso» bedürfe altersbedingt einer umfassenden Sanierung: «Vertiefte Untersuchungen der Bausubstanz zeigten nun einen höheren Instandsetzungsbedarf als erwartet», steht in einer Medienmitteilung der Stadt Zürich zu lesen. Dies wirke sich auf Umfang, Dauer und Ausrichtung der Gesamtsanierung aus. In der Mitteilung wird erwähnt, der Kinobetrieb im «Corso» solle voraussichtlich noch bis ins Jahr 2029 weiterlaufen.

24. Januar 2026

DER WEST­SCHWEI­ZER HU­MO­RIST, RADIO- UND TV-MANN, SCHAU­SPIE­LER UND MU­SI­KER ALAIN MON­NEY (ARIS­TI­DE PA­DY­GROS) IST GE­STOR­BEN

Alain Monney - Foto: © RTS, https://www.rts.ch/audio-podcast/2026/audio/l-artiste-genevois-alain-monney-est-decede-a-l-age-de-75-ans-29127758.html

Der am 12. Dezember 1951 in Carouge (GE) geborene Westschweizer Humorist, Komödiant, Komponist, Sänger, Musiker, Schauspieler, TV- und Radio-Produzent und Autor Alain Monney (Bild) ist am 22. Januar 2026 gestorben. Er war Mitgründer der Westschweizer Folk-Gruppe Aristide Padygros. 1984 stiess Monney zum Moderator:innenteam des neu gegründeten Radiosenders Couleur 3 in der französischsprachigen Schweiz. Dort entwickelte er Charaktere und wirkte an Sendungen mit, die die französischsprachige Schweizer Radiolandschaft nachhaltig prägen sollten: «Les Tatouages», «Les Naufragés du Rez-de-chaussée», «Professor Sacrain», «Carabine FM» … Sein Duo mit Gérard Mermet wurde mit dem Einstieg von Lolita (der legendären Moderatorin des Senders) zum Trio, mit dem sie die Sendung «Carabine FM» für das Fernsehen adaptierten. Nach der Zeit bei «Carabine FM» schufen Monney und Mermet unter den Pseudonymen Alain Bolet und Gérard Mérou die Fernsehserien «Américains Gladiateurs», «Les Pique-Meurons» und «Petit Silvant Illustré». 2010 schrieben sie die Fantasy-Krimiserie «L’Heure du Secret». Monney war auch Autor von acht Kinderbüchern, die von Jean-François Barbier illustriert wurden.

22. Januar 2026

DIE WEKO BÜSST HAL­LEN­STA­DI­ON ZÜ­RICH (AGH) UND TI­CKET­CORNER AG

Bild: Hallenstadion Zürich, 2011 - Foto: Roland zh, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_zh -Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oerlikon_-_Hallenstadion-Messe_Z%C3%BCrich_2011-03-15_15-20-46.jpg

Das Bundesgericht stellte im Jahr 2020 fest, dass ein zwischen der Aktiengesellschaft Hallenstadion Zürich (AGH) und der Ticketcorner AG abgeschlossener Kooperationsvertrag gegen das Kartellgesetz verstösst. Es hatte den Fall daraufhin zur erneuten Entscheidung an die Wettbewerbskommission WEKO zurückgewiesen (BGer, 2C_113/2017 vom 12.2.2020). Nun büsst die WEKO die AGH und Ticketcorner mit 50’000 respektive 65’000 Franken.

20. Januar 2026

VON THUN NACH WIEN: VE­RO­NI­CA FUS­ARO VER­TRITT DIE SCHWEIZ AM EU­RO­VI­SI­ON SONG CON­TEST (ESC) 2026

Veronica Fusaro Eurovision Song Contest 2026 Switzerland Copyright: SRF/Nils Sandmeier

Die 28-jährige Musikerin Veronica Fusaro (Bild) aus Thun nimmt für die Schweiz am grössten Musikwettbewerb der Welt teil. Der 70. Eurovision Song Contest findet dieses Jahr in Österreich statt. Die Schweiz tritt im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 gegen die internationale Konkurrenz an. Veronica Fusaro wohnt heute in der Stadt Bern.

16. Januar 2026

KI­NO­EIN­TRIT­TE 2025: SCHWEI­ZER FILME MIT RE­KORD-MARKT­AN­TEIL

Filmstill aus «Heldin» von Petra Volpe, © https://www.heldin-film.ch/#filmstills

Schweizer Filme haben in den Schweizer Kinos 2025 rund eine Million Eintritte erzielt und damit den höchsten Marktanteil seit knapp zwei Jahrzehnten erreicht. In einem insgesamt rückläufigen Kinomarkt entfiel knapp jeder zehnte Kinobesuch auf eine einheimische Produktion, wie die Zahlen von ProCinema zeigen. Der Schweizer Film konnte seine erfreuliche Entwicklung auch im Jahr 2025 fortsetzen. Mit 908’000 Eintritten verzeichnete er einen Marktanteil von 9.2%, was einem Plus von 2.1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein höherer Marktanteil wurde zuletzt nur im Jahr 2020 erreicht, als dieser inmitten der Pandemie aussergewöhnlich hoch lag. Damals fehlten jedoch aufgrund von Kinoschliessungen und Verschiebungen zahlreiche internationale Grossproduktionen. «Der aktuelle Erfolg ist deshalb besonders bemerkenswert, da er unter regulären Marktbedingungen erzielt wurde.», schreibt Swiss Films.

11. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER AU­TORS UND UN­TER­NEH­MERS ERICH VON DÄ­NI­KEN

Bild: Erich von däniken, 1987 - Foto: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Zsolt, Somorjai / Com_L36-0120-0001-0005 / CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erich_von_D%C3%A4niken_Com_L36-0120-0001-0005.tif?page=1&uselang=de

Der am 14. April 1935 in Zofingen geborene Schweizer Autor Erich von Däniken (Bild) ist am 10. Januar 2026 in Interlaken gestorben. Er machte die parawissenschaftliche Prä-Astronautik einem breiten Lesepublikum bekannt. Seine insgesamt 49 Bücher wurden zu Bestsellern und in 32 Sprachen übersetzt; zwei wurden verfilmt, weitere Filme sind an von Dänikens Ideen angelehnt. Er, der ursprünglich in Gastronomie und Hotellerie tätig war, verkaufte ingesamt gegen 80 Millionen seiner Bücher. Seine publizistische Karriere begann damit, dass von Däniken in den 1960er-Jahren erstmals prä-astronautische Überlegungen in Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln veröffentlichte und an seinem ersten Buch schrieb. Über Ergebnisse seiner Reisen und Untersuchungen hielt er unter anderem beim 7. Weltkongress der UFO-Forscher in Mainz 1967 einen aufsehenerregenden Vortrag mit dem Titel «Erhielten unsere Vorfahren Besuch aus dem Weltall? Eine Analyse prä-historischer Unmöglichkeiten?», in dem er eine zu allen Zeiten existente interstellare Raumfahrt postulierte. Im Februar 1968 erschien dann im Econ-Verlag sein Buch «Erinnerungen an die Zukunft», nachdem es zuvor 20 Verlage abgelehnt hatten. Er veröffentlichte bis zu seinem Tod über 20 weitere Bücher, unternahm «Forschungsreisen» und hielt Vorträge auf mehreren Kontinenten. Nach mehrjähriger Planung öffnete 2003 der durch von Däniken gegründete Mystery Park in Interlaken seine Tore. Der prä-astronautische Freizeitpark zog in den folgenden knapp dreieinhalb Jahren rund eine Million Besucher:innen an, wurde aber Ende 2006 wegen finanzieller Probleme geschlossen. (*)

4. Januar 2026

MI­CHEL RICH­TER, DER ÄL­TES­TE PROFI-DJ DER SCHWEIZ, IST GE­STOR­BEN

Michael Richter - Foto: © http://musicmagicians.com/index2.html

Michel Richter (Bild), der älteste DJ der Schweiz, ist tot. Der 73-jährige Luzerner starb in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 2026 bei einem Wohnungsbrand in Horw. Michel Richter wurde in Norddeutschland an der Ostsee-Küste, in Travemünde geboren. Als er drei Jahre alt war, zog seine Familie in die Schweiz um. Er wuchs in Luzern auf. Nach einer Ausbildung zum Reisebürokaufmann arbeitete er als Profi-DJ, Musikjournalist, Radiomann, Konzertveranstalter, Texter und als A+R-Verantwortlicher bei einer Schallplattenfirma. Als DJ war er jährlich an bis zu hundert Anlässen zu erleben. Seinen letzten Auftritt hatte er am Silvester 2025 im Stadtkeller in Luzern. Michel Richter wurde als lebende Legende, wandelndes Musiklexikon, leidenschaftlicher Musikvermittler und humorvoller Menschenfreund beschrieben.

29. Dezember 2025

ME­DI­EN­STIM­MEN ZUM TOD DER FRAN­ZÖ­SI­SCHEN SCHAU­SPIE­LE­RIN, SÄN­GE­RIN UND TIER­SCHÜT­ZE­RIN BRI­GIT­TE BAR­DOT

Die am 28. September 1934 in Paris geborene französische Schauspielerin, Sängerin und Tierschützerin Brigitte Bardot (Bild) ist am 28. Dezember 2025 in Saint-Tropez gestorben. Bardot galt besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren als internationales Sexsymbol. Meistens wurde sie als hedonistische, sexuell freizügige und selbstbewusste Schönheit besetzt und prägte damit im Kino einen neuen Frauentyp in der Anfangszeit der Sexuellen Revolution. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen «Et Dieu… créa la femme» (Und immer lockt das Weib), «La Vérité» (Die Wahrheit), «Le Mépris» (Die Verachtung) und «Viva Maria!». Als Sängerin veröffentlichte sie mehrere Alben und zahlreiche Singles. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere 1973/1974 zog sich Bardot aus dem Showgeschäft zurück und widmete sich ab dann vor allem dem Tierschutz. (*)

17. Dezember 2025

ZUM TOD VON ROSA VON PRAUN­HEIM – DEUT­SCHER FILM- UND THEA­TER­RE­GIS­SEUR, AUTOR UND AK­TI­VIST

Rosa von Praunheim, 2018 - Foto: Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJK_16033_Rosa_von_Praunheim_(Berlinale_2018)_crop.jpg

Rosa von Praunheim (Bild), der am 25. November 1942 in Riga als Holger Radtke geborene deutsche Film- und Theaterregisseur, Produzent, Autor, Professor für Regie sowie Aktivist, öffentlicher Wegbereiter und Mitbegründer der LGBTQ-Bewegung in Deutschland, ist am 17. Dezember 2025 in Berlin gestorben. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films und wird auch den Autoren- und Avantgardefilmern zugerechnet. In über 50 Jahren drehte er über 150 Kurz- und Langfilme vorrangig mit queeren Sujets. Sein filmischer Output ist enorm; durch sein künstlerisches Schaffen über viele Jahrzehnte hinweg wurde Rosa von Praunheim zu dem Namen, der symbolisch für den deutschen queeren Film steht. Auch international gilt er als bedeutungsvoller und Grundlagen schaffender Pionier des queeren Kinos. (*)

10. Dezember 2025

«FUN FA­TA­LE»: FERN­SE­HEN SRF LAN­CIERT NEU­ES STAND-UP-FOR­MAT MIT AUS­SCHLIESS­LICH WEIB­LI­CHEM PER­SO­NAL

Fun Fatale Gastgeberin Andrea Fischer Schulthess 2025 Copyright: SRF:Gian Vaitl

Fernsehen SRF erweitert im Frühjahr 2026 das Comedy-Programm am Sonntagabend. Das Stand-up-Format «Fun Fatale» mit Gastgeberin Andrea Fischer Schulthess (Bild) bietet ausschliesslich weiblichen Comedians eine Bühne und soll die Vielfalt der Comedy-Szene in der Schweiz zeigen. Anmeldungen für die Aufzeichnungen im März 2026 sind für das Publikum ab jetzt möglich.

7. Dezember 2025

FÜR ALEX POR­TER, ZAU­BE­RER, PO­ET UND THEA­TER­MA­CHER

Alex Porter, 2025 - Foto: © Hans Eugen Zogg, www.photozogg.ch

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 13. Dezember 2025, 11.03 Uhr / Podcast

4. Dezember 2025

SCHLUSS­BI­LANZ DER SRG-SSR ZUM ESC 2025 – EBU-ENT­SCHEID ZUM ESC 2026

© SRG SSR / Barbara Müller, 2025

Sechs Monate nach dem Eurovision Song Contest (ESC) 2025 in Basel zieht die SRG-SSR eine positive Schlussbilanz: «Der Anlass erreichte weltweit ein grosses Publikum, blieb bei der SRG-SSR dank sorgfältiger Finanzsteuerung unter dem Budget und wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch wirtschaftlich setzte der Event starke Impulse: Die bezahlenden Besucher:innen haben während ihrem Aufenthalt gut 90 Millionen Franken ausgegeben. Mit über 90 Prozent Zufriedenheit und hoher Wiederbesuchsabsicht bestätigt der ESC das professionelle und wirkungsstarke Engagement der SRG-SSR», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.

30. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 27/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

22. November 2025

DIE ITA­LIE­NI­SCHE SÄN­GE­RIN UND SCHAU­SPIE­LE­RIN OR­NELLA VA­NO­NI IST GE­STOR­BEN

Ornella Vanoni, 2013 - Foto: Youflavio, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:San2Kan&uselang=de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ornella_Vanoni_at_Capri-Hollywood_Film_Festival.jpg?uselang=de

Die am 22. September 1934 in Mailand geborene italienische Sängerin und Schauspielerin Ornella Vanoni (Bild) ist am 21. November 2025 ebenda gestorben. 1953 trat sie der Schauspielakademie des Piccolo Teatro di Milano von Giorgio Strehler bei. Ihr Debüt als Sängerin hatte Vanoni 1957 in dem Stück «I Giacobini», in dem sie drei Lieder sang. Später machte sie durch Interpretation von Brecht-Songs sowie den «canzoni della mala» («Lieder der Unterwelt») auf sich aufmerksam. In den 1960er-Jahren fand Vanoni ihre musikalische Richtung, was ihr mithilfe von Gino Paoli gelang. Er schrieb u. a. «Senza fine», das später eines ihrer erfolgreichsten Lieder werden sollte. Sie sang auch Lieder von Domenico Modugno, Burt Bacharach, Charles Aznavour und Gilbert Bécaud. In den 1970er-Jahren waren den Liedern «L’appuntamento» und «Domani è un altro giorno» grosse Erfolge beschieden, die die Sängerin auch im Ausland bekannt machten. Mit «O» veröffentlichte Vanoni 1986 ein Jazz-Album. In den 1990er-Jahren begann sie eine Zusammenarbeit mit Produzent Mario Lavezzi, woraus Alben wie «Stella nascente» (1992) oder «Sheherazade» (1995) hervorgingen. Beim Sanremo-Festival 2021 trat Vanoni im Finale als Stargast in Erscheinung; dies wiederholte sie beim Festival 2023. (*)

19. November 2025

SRF: ROLF EL­SE­NER ÜBER­IMMT BE­REICHS­LEI­TUNG SHOW


Rolf Elsener - Foto: © SRF / Gian Vaitl

Rolf Elsener (Bild) wird ab Dezember 2025 neuer Bereichsleiter Show der Abteilung Unterhaltung von SRF. Er übernimmt die Rolle von Yves Schifferle, der sich künftig auf eigenen Wunsch auf seine Rolle als Head of Delegation des «Eurovision Song Contest ESC» fokussieren wird.

17. November 2025

ZUM TOD DER KESS­LER-ZWIL­LIN­GE AUS DEUTSCH­LAND

Alice (links) und Ellen Kessler (2005) - Foto: Harald Bischoff, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Haraldbischoff - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kessler_Zwillinge.jpg

Die am 20. August 1936 in Nerchau im sächsischen Landkreis Leipzig geborenen Alice und Ellen Kessler, bürgerlich Kaessler, sind am 17. November 2025 in Grünwald bei München gestorben. Sie waren als Kessler-Zwillinge international bekannt und arbeiteten gemeinsam als Sängerinnen, Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Entertainerinnen. Ausser in Deutschland traten sie insbesondere in Italien, Frankreich und den USA auf. Alice und Ellen Kessler wurden unter anderem mit der Goldenen Rose von Montreux und dem Bundesverdienstkreuz am Bande (1987) ausgezeichnet. Für ihre Verdienste um die deutsch-italienische Verständigung erhielten sie den Premio Capo Circe. Ihr Geburtsort Nerchau zeichnete sie anlässlich ihres 70. Geburtstages 2006 mit der Ehrenbürgerschaft aus. 2025 wurde ihnen der Bayerische Verdienstorden verliehen. Die eineiigen Zwillinge standen mehr als 60 Jahre lang auf der Bühne, unter anderem mit Frank Sinatra, Fred Astaire und Harry Belafonte. Am 17. November 2025 starben die Kessler-Zwillinge gemeinsam im Alter von 89 Jahren in Grünwald durch assistierten Suizid in Begleitung einer Ärztin und eines Juristen der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben. (*)

14. November 2025

KUL­TUR- UND FREI­ZEIT­VER­HAL­TEN IN DER SCHWEIZ: «RÜCK­ZUG INS PRI­VA­TE NACH DER PAN­DE­MIE»

2024 Kultur Freizeit BFS 2025

Im Jahr 2024 gingen die Besuche in Kultureinrichtungen und die Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände im Vergleich zu 2019 zurück. Die grosse Ausnahme waren Festivals. Nahezu 80% der Bevölkerung würden gerne mehr Kulturbesuche unternehmen, sehen sich jedoch vor allem durch Zeit- und Geldmangel eingeschränkt. Individuellere Freizeitbeschäftigungen sind im Aufschwung: Digitale Tätigkeiten sowie kreative Hobbys im Amateurbereich haben stark zugenommen, insbesondere bei den 15- bis 29-Jährigen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zeichnet erstmals ein Bild des postpandemischen Kultur- und Freizeitverhaltens in der Schweiz. Es stellt einen «Rückzug ins Private nach der Pandemie» fest.

10. November 2025

DIE SCHWEI­ZE­RI­SCHE IN­TER­PRE­TEN­GE­NOS­SEN­SCHAFT (SIG) SUCHT CO-GE­SCHÄFTS­LEI­TUNG

SGI Schweizerische Interpret:innenGenossenschaft

Das gesuchte neue Mitglied der Co-Geschäftsleitung (60-80 %) teilt die operative Gesamtverantwortung für die Schweizerische Interpretengenossenschaft (SIG), vertritt die Interessen der Interpret:innen und stellt die Wahrnehmung ihrer Rechte sicher. Die Leitung wird geteilt mit einer bereits seit einigen Jahren engagierten Mitarbeitenden, die die Organisation gut kennt und aktuell bereits ihre Projekte leitet. Start für die neue Co-Leitung: 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung. Arbeitsort ist Zürich.

9. November 2025

DER ITA­LIE­NI­SCHE DI­RI­GENT, KOM­PO­NIST, AR­RAN­GEUR UND MU­SI­KER GIU­SEP­PE VES­SIC­CHIO IST GE­STOR­BEN

Giuseppe Vessicchio, 2017 - Foto: Danila D’Amico, https://flickr.com/photos/journalismfestival/33689447290/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vessicchio_2017.jpg

Der am 17. März 1956 in Neapel geborene italienische Dirigent, Komponist, Arrangeur und Musiker Giuseppe Vessicchio (Bild) ist am 8. November 2025 in Rom gestorben. Er war auch als Beppe und Peppe Vessicchio bekannt und eine TV-Berühmtheit. Er begann seine Karriere gemeinsam mit neapolitanischen Sänger-Persönlichkeiten wie Peppino di Capri, Peppino Gagliardi, Fred Bongusto, Edoardo Bennato, Nino Buonocore und arbeitete dann u.a. mit Gino Paoli, Andrea Bocelli, Zuccero Fornaciari, Ornella Vanoni oder Roberto Vecchione zusammen. Sein Werk «Tarantina» wurde in der Scala von Mailand aufgeführt. Vessichio war der wohl bekannteste Dirigent und Dauergast am Sanremo Music Festival.

3. November 2025

«SO­PHIA LO­REN: IL MI­TO DEL­LA BEL­LEZ­ZA DI­SE­GNA­TO CON LA LU­CE»

Immagine: © Max Museo, https://www.facebook.com/photo?fbid=1384108620381531&set=pcb.1384111627047897

Esposizione m.a.x. museo Bellinzona, fino al 8 marzo 2026

3. November 2025

«NEW REA­LI­TIES – WIE KÜNST­LI­CHE IN­TEL­LI­GENZ UNS AB­BIL­DET»

GEHEN, WÄHREND ALLES SCHIMMERT 2025, KI-generiert Idee/Prompt/Bearbeitung: Maren Burghard

Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Aarau führt durch eine faszinierende KI-generierte Bilderwelt und geht der Frage nach: Wohin führen die KI-getriebenen Veränderungen beim Arbeiten, Reisen und Kreativsein? Vom 9. November 2025 bis am 1. März 2026.

3. November 2025

«FÜR HU­MOR MIT HAL­TUNG»: HA­ZEL BRUG­GER ER­HÄLT BAM­BI IN DER KA­TE­GO­RIE CO­ME­DY

Hazel Brugger, 2025 - Foto: © MarinavWeigl / Hubert Burda Media BAMBI

Vor vier Jahren stellte sie in ihrem dritten Bühnenprogramm noch die Frage: «Kennen Sie diese Frau?» Heute gebe es darauf nur eine Antwort: «Ja! Hazel Brugger begeistert mit ihrem unverwechselbaren Humor, ihrer Schlagfertigkeit und ihrem gesellschaftlichen Engagement Millionen von Menschen. Sie zeigt, dass wahre Comedy von innen kommt – durch Persönlichkeit, Engagement und Authentizität», heisst es in der Mitteilung der Hubert Burda Media. Der BAMBI 2025 in der Kategorie Comedy gehe an «eine Künstlerin, die weit mehr ist als eine brillante Entertainerin».

2. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 25/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

31. Oktober 2025

«SCHLAG­FER­TIG, SPON­TAN, SELBST­IRO­NISCH»: HA­ZEL BRUG­GER ER­HÄLT SON­DER­PREIS BEIM DEUT­SCHEN CO­ME­DY­PREIS

Hazel Brugger, 2025 - Foto: © SRF, https://www.srf.ch/sendungen/unterhaltungssendungen/zwei-monate-nach-dem-esc-was-hazel-brugger-und-sandra-studer-wirklich-voneinander-halten

Im Rahmen des Cologne Comedy Festivals wurde am Donnerstagabend der Deutsche Comedypreis 2025 verliehen. Dabei erhielt Hazel Brugger (Bild) den Sonderpreis für ihre Moderation des Eurovision Song Contests 2025. «Schlagfertig, charmant und herrlich unkonventionel» sei sie gewesen. «Mit ihrer authentischen und spontanen Art hat sie dem ESC neuen Zeitgeist verliehen und Millionen begeistert.», heisst es in der Begründung.

22. Oktober 2025

«OHR­FEI­GEN»: DIE 34. UND LETZ­TE AUS­GA­BE DER SRF-LIVE-RA­DIO­SHOW IST VER­KLUN­GEN

Die «Ohrfeigen» boten seit 2009 eine geballte Ladung Wort-Kunst: Drei Gäste brachten jeweils aktuelle Nummern aus ihren Solo-Programmen mit. Bänz Friedli garnierte die humoristischen Beiträge mit satirischen Alltagsbeobachtungen. Heute Mittwoch wurde die letzte Ausgabe der Live-Radioshow aus dem Kleintheater Luzern ausgestrahlt. SRF verzichtet in Zukunft auf die «Ohrfeigen». Die letzte Folge präsentierte Reena Krishnaraja, Manuel Stahlberger, Tobias Mann, Isa Wiss & Luca Sisera (Musik) und den Überraschungsgast Valerian Mollet, seines Zeichens «SRF 3 Best Talent Comedy 2025».

20. Oktober 2025

DER DEUT­SCHE SCHLA­GER­AU­TOR BERND MEI­NUN­GER IST GE­STOR­BEN

Nicole - Ein bißchen Frieden von Ralph Siegel und Bernd Meinungen, Jupiter Records - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Nicole_-_Ein_bisschen_Frieden.jpg

Der am 30. September 1944 in Meiningen (Thüringen) geborene deutsche Liedtexter Bernd Meinunger ist am 17. Oktober 2025 in Grünwald bei München gestorben. In Zusammenarbeit mit Ralph Siegel schrieb er zahlreiche Hits wie «Ein bisschen Frieden» für Nicole, «Dschinghis Khan» für die gleichnamige Gruppe und «Theater» für Katja Ebstein oder «Und wer küsst mich?» für Roland Kaiser. Insgesamt verfasste er rund 5’500 Titel, darunter 1’000 auf Englisch. Sein erster erfolgreicher Liedtext war «Himbeereis zum Frühstück» für die Brüder Hoffmann & Hoffmann. Peter Maffay sang Meinungers Titel «So bist du» (1979). Unter Pseudonymen wie John O’Flynn, Jim Leary, O. Pinion und Gunter Johansen war Meinunger ebenfalls tätig. Eine fruchtbare Künstlerbeziehung bestand auch zur Sängerin und Komponistin Hanne Haller, mit der er viele Songs zusammen schrieb. 2004 textete er für den letzte Woche gestorbenen Produzenten Jack White «I’m in Love Again», gesungen von Ira Losco. 1986 schrieb Meinunger den Text der deutschen Version von Nella Martinettis «Bella Musica». Zwischen 1989 und 2010 nahm er mit insgesamt elf unterschiedlichen Kompositionen am Grand Prix der Volksmusik teil. (*)

11. September 2025

LE GROUPE FRANÇAIS MU­SE­UM STU­DIO VEUT S’AP­PRO­PRIER CHAP­LIN’S WORLD À COR­SI­ER-SUR-VEVEY (VD)

Bild: Manoir de Ban, Wohnsitz Charlie Chaplins 1953–1977, Blick von Süden; Corsier-sur-Vevey, Kanton Waadt, Schweiz, 2024 - Foto: Llez, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Llez - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Manoir_de_Ban_-_Corsier-sur-Vevey_02.jpg

Museum Studio et le Groupe Fribourg sont entrés en discussions exclusives en vue d’acquérir d’une part, les 14 hectares de Chaplin’s World à Corsier-sur-Vevey (Suisse), incluant les droits scénographiques et droits associés auprès de la société CW Participations
et ses fondateurs, dont Philippe Meylan et Yves Durand; d’autre part, la société d’exploitation de Chaplin’s World et les aménagements associés auprès de By Grévin, filiale de la Compagnie des Alpes.

4. September 2025

THO­MAS HAU­ERT ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX DAR­STEL­LEN­DE KÜNS­TE / HANS-REIN­HART-RING 2025

Thomas Hauert © BAK / Charlotte Krieger

Der Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2025 geht an Thomas Hauert. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesamt für Kultur (BAK) die herausragende Karriere des Schweizer Tänzers und Choreografen. Die Verleihung des diesjährigen Grand Prix sowie der weiteren Schweizer Preise Darstellende Künste findet am 10. Oktober 2025 im Theater Equilibre in Fribourg-Freiburg in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.

3. September 2025

KUL­TUR KAN­TON BERN: IM ERS­TEN HALB­JAHR 2025 GE­SPRO­CHE­NE STI­PEN­DI­EN UND WERK­BEI­TRÄ­GE

Die Gruppe Weltalm Theater zeigt «It Depends» - Foto: © Sibylla Walpen

Mit Stipendien und Werkbeiträgen an Kulturschaffende setzt die Kulturförderung eigene, von weiteren Förderstellen unabhängige Förderakzente. Die aufgrund von Ausschreibungen und eingegangenen Bewerbungen vergebenen Stipendien sollen den Schaffensprozess unterstützen und stärken; sie sind als Auszeichnungen zu verstehen.

23. August 2025

SWISS CO­ME­DY AWARDS 2025: HAUPT­PREIS FÜR SHAKE COM­PA­NY ZÜ­RICH – EH­REN­PREIS FÜR DI­VER­TI­MEN­TO

© Swiss Comedy Awards

Die Shake Company Zürich gewinnt an den Deutschschweizer Swiss Comedy Awards 2025 in Zürich den Hauptpreis (Publikumspreis) sowie ebenfalls in der Kategorie Ensemble. Der Ehrenpreis geht an Divertimento. Zu den sechs Gewinner:innen gehören weiter Jane Mumford (Kategorie Solo), Jonathan Baranowski (Online) und Valerian Mollet (SRF 3 Best Talent Comedy).

20. August 2025

BURG­BACH­KEL­LER ZUG: NAD­JA BÜR­GI UND KIM EMA­NU­EL STA­DEL­MANN LEI­TEN DAS THEA­TER GE­MEIN­SAM


Nadja Bürgi und Kim Emanuel Stadelmann, Co-Leitung Burgbachkeller Zug ab August 2025

Seit August 2025 leiten Nadja Bürgi und Kim Emanuel Stadelmann in der Nachfolge von Giannina Masüger und Madeleine Flury gemeinsam das Theater im Burgbachkeller Zug. «Wir sind zwei Menschen mit unterschiedlichen Blickwinkeln, verbunden durch eine langjährige Zusammenarbeit, die auf Vertrauen, Verständnis und einem gemeinsamen Gespür für Theater als lebendigen Denk- und Erfahrungsraum basiert.», schreibt die neue Co-Leitung auf der Webseite des Theaters.

19. August 2025

CA­SI­NO­THEA­TER WIN­TER­THUR: VOR­STEL­LUN­GEN MIT SI­MUL­TAN­ÜBER­SET­ZUNG IN GE­BÄR­DEN­SPRA­CHE

Casinotheater_Winterthur_19_gebaerdensprache

«Das Casinotheater Winterthur wurde gegründet, um Menschen zusammenzubringen. Was damals schon galt, soll in Zukunft noch konsequenter gelebt werden: weniger Hürden, mehr Miteinander», schreibt das Haus. Deshalb werden im Herbst 2025 fünf Vorstellungen simultan in Gebärdensprache übersetzt – live und direkt auf der Bühne: «Damit Comedy & Theater für gehörlose Menschen zugänglicher werden.»

18. August 2025

MU­SE­UM TIN­GUE­LY BA­SEL: BE­TRIEB KUNST-GEIS­TER­BAHN «SCREAM MA­CHI­NES» WIRD VER­LÄN­GERT

Bild vom Geburtstagsfest «Tinguely 100» am 22. Mai 2025 - Fotocredit: 2025 Museum Tinguely, Basel; Mathias Mangold

Bereits über 30’000 Gäste haben die Kunst-Geisterbahn «Scream Machines» im Park vor dem Basler Museum Tinguely besucht. Sie lädt als Highlight der «Tinguely100»-Festivitäten zu einem Kunsterlebnis der besonderen Art ein, das grosse und kleine Besucherinnen und Besucher erfreut hat. Aufgrund des grossen Publikumserfolges hat das Museum Tinguely sich entschieden, die Laufzeit dieser von Rebecca Moss und Augustin Rebetez gestalteten Grossinstallation um drei Wochen bis zum Sonntag, 21. September 2025, zu
verlängern.

18. August 2025

DER ITA­LIE­NI­SCHE EN­TER­TAI­NER UND TV-MO­DE­RA­TOR PIP­PO BAU­DO IST GE­STOR­BEN

Pippo Baudo, 2016 - Foto: Andrea Pellegrini, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:IPelle - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baudo_Pippo-2016.05.14.SalTo16-4677.jpg (Ausschnitt)

Der am 7. Juni 1936 in Militello in Val di Catania (Sizilien) geborene italienische Entertainer und Radio-/TV-Moderator Vittorio «Pippo» Baudo (Bild) ist am 16. August 2025 in Rom gestorben. Er präsentierte unter anderem die Sendungen «Settevoci», «Canzonissima», «Fantastico», «Mille lire al mese» und das Sanremo-Festival. (*)

11. August 2025

KUL­TUR­FA­BRIK KU­FA LYSS: KUL­TUR­MA­NA­GER CLAU­DE HÜB­SCHER ÜBER­NIMMT PER SO­FORT DIE LEI­TUNG

Ab August 2024 wurde die Kulturfabrik KUFA in Lyss nach der Interims-Führung durch Nina Prochazka von einer CO-Leitung betreut: Die Kulturmanagerin Barbara Glenz und der Musikwissenschaftler Yves Chapuis übernahmen gemeinsam die Leitung. Ende Oktober 2024 verabschiedete sich die Co-Leiterin Barbara Glenz zum Ende ihrer Probezeit bereits wieder. Jetzt hat die Kufa mit dem Kulturmanager Claude Hübscher (Bild) per sofort eine neue Leitung. Lange habe die Kufa vergebens nach einer Nachfolge gesucht, sagte deren Vereins-Präsidentin Angela Eggimann der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

8. August 2025

SCHWEI­ZER KRI­MI­FES­TI­VAL ZÜ­GELT VON GREN­CHEN NACH BERN

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Das Schweizer Krimifestival findet künftig nicht mehr in Grenchen statt. Dies teilte der Organisator auf Anfrage von «SRF Regionaljournal Aargau Solothurn» mit. Das Krimiarchiv bleibt auch in Zukunft in der Solothurner Uhrenstadt. Der Schweizer Krimipreis wird 2025 zum dritten Mal verliehen. Er stand Autor:innen in allen Landessprachen offen und ist mit zweimal 5’000 CHF dotiert. Die Preisverleihung findet am Samstag, 18. Oktober 2025 auf dem Krimifestival statt, das zum ersten Mal in Bern im Hotel National durchgeführt wird.

8. August 2025

NI­NA BUR­RI SAGT ALS SCHLAN­GEN­FRAU ADIEU

Nina Burri, 2018 (Ausschnitt) - Foto: Ahöreli - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nina_Burri_2018_IMG_0014.jpg

«Nach fast 40 Jahren auf den grossen und kleinen Bühnen dieser Welt – und
davon 18 Jahre als Schlangenfrau – fällt mir der Abschied von meiner
flexiblen Kunst unglaublich schwer», schreibt Nina Burri heute auf ihrer Webseite. Eine hartnäckige Verletzung, die beinahe eine Operation erfordert hätte, habe ihr keine Wahl gelassen: «Ich beende per Januar 2026 meine lange Karriere als professionelle Kontorsionistin. Gesundheit und Lebensqualität stehen für mich an erster Stelle – auch fernab des Rampenlichts möchte ich meinen Körper noch lange bewegen und geniessen können.»

7. August 2025

JO­EL GRO­LI­MUND VER­LÄSST SRF

Bild: Joel Grolimund - Foto: © SRF / Oscar Alessio, 2019

Joel Grolimund (Bild), Moderator der «Hitparade» von Radio SRF 3 und ehemaliger «Gesichter & Geschichten»-Moderator, hat sich entschieden, SRF im Herbst 2025 zu verlassen. Seine Nachfolge ist noch nicht bekannt. 

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