7. Dezember 2018
DER SCHWEIZER KAMERAMANN FRITZ E. MAEDER IST GESTORBEN
Der 1936 in Bern geborene Schweizer Kameramann Fritz E. Maeder (Bild) ist gestorben, wie Fred Zaugg in «Der Bund» schreibt. Er war Kameramann bei zahlreichen Spiel- und Dokumentarfilmen, u.a. bei Kurt Früh, Erwin Keusch, Rolf Lyssy, Peter von Gunten, Bruno Moll und Alexander J.Seiler. Maeder war zudem Dozent an der Hochschule für Film und Fernsehen in München, an der Filmakademie Wien und an der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Zürich.

Foto: © https://www.swisscameramen.ch/de/fritz-e-maeder.html
Sinn vermitteln
Druchstreift man die Listen mit den über 100 Dokumentar- und Spielfilmen Fritz E. Maeders, so ist nie nur Mitarbeit, sondern Zusammenarbeit und Engagement zu spüren.
(…)
Ziel seiner Arbeit waren dabei immer die Zuschauenden, das Kinopublikum. Er wollte immer Filme machen, die Sinn vermitteln, die verstanden werden können und ein Schauerlebnis bieten. Kurt Frühs «Dällebach Kari», Peter von Guntens «Kleine frieren auch im Sommer», Rolf Lyssys «Die Schweizermacher» und «Kassettenliebe» sind gelungene Beispiele aus der langen Reihe der Spielfilme.
Im noch längeren Verzeichnis der Dokumentarfilme wird schon 1960 die Auftragsarbeit «Menschen – Feuer – Stahl» (Regie: Kurt Blum) am Festival von Venedig mit Gold ausgezeichnet.
Fred Zaugg
https://www.derbund.ch/kultur/kino/aber-der-tanz-war-schoen/story/18054657
Mehr:
http://www.swissfilms.ch/de/film_search/filmdetails/-/id_person/1064
https://www.swisscameramen.ch/de/fritz-e-maeder.html
https://www.imdb.com/name/nm0535361/
https://www.foto-ch.ch/?a=fotograph&id=23697&lang=it
https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_E._Maeder
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Kommentare von Daniel Leutenegger