ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

28. April 2009

Digitale Welt-Bibliothek

Der Leiter der US-Kongress-Bibliothek hatte einen Traum: historische Dokumente zu Politik und Kultur aller Nationen online verfügbar zu machen - als Beitrag zur Völkerverständigung. Der Traum ist nun fast wahr geworden.

Digitale Welt-Bibliothek

Am 21.04.2009 hat die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen UNESCO ihre «digitale Weltbibliothek» ins Netz gestellt. Kostenlos verfügbar ist dort ab sofort eine grosse Auswahl an historisch und kulturell bedeutenden Büchern, Manuskripten, Bildern, Filmen und Audio-Dokumenten.

Die Idee der «World Digital Library» geht auf den Leiter der Library of Congress in Washington, James H. Billington, zurück. Der heute 79-Jährige stellte es sich einst als grossen Beitrag zur Völkerverständigung vor, wenn alle Nationalbibliotheken weltweit ihre Inhalte digitalisieren und öffentlich zugänglich machen würden.

Kooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern

Bisher sind allerdings erst 32 Partnerinstitutionen mit von der Partie. Laut UNESCO-Koordinator Abid Abdelaziz, der das Projekt von Paris aus koordiniert, wird intensiv mit Entwicklungs- und Schwellenländern zusammengearbeitet. Dabei sind unter anderem Brasilien, China, Südafrika und Russland. Auch aus so unterschiedlichen Ländern wie Ägypten, Israel, Japan, Mexiko, Saudi-Arabien und Uganda steuern staatliche Bibliotheken oder andere kulturelle Einrichtungen Inhalte bei.

Mit deutschen Bibliotheken gibt es derzeit (noch) keine Kooperation. Laut der deutschen Vertretung des Internationalen Bibliothekenverbands IFLA ist Deutschland bei der Digitalisierung von Büchern und Dokumenten weltweit im Hintertreffen, weil diese erst seit wenigen Jahren staatlich gefördert wird.

Selektiv und umfassend

Die Bandbreite des Angebots reicht von arabischen Kalligrafien über chinesische Schriftzeichen bis zu alten Fotografien aus Lateinamerika. Erklärtes Ziel der Bibliothek ist es, die Kulturschätze der Nationalbibliotheken und Archive möglichst umfassend ins Internet zu bringen.

Die Auswahl der Dokumente ist daher naturgemäss wesentlich selektiver als bei anderen grossen digitalen Bibliotheken wie etwa dem europäischen Gemeinschaftsprojekt Europeana oder auch «Google Book Search». Was in die UNESCO-Weltbibliothek kommt, muss schon einen klar historischen Charakter haben. «Irgendeinen Roman, der gerade in Madrid veröffentlicht wurde, nehmen wir nicht auf», bringt Projektchef Abdelaziz diesen Anspruch auf den Punkt.

Bildorientiert in sieben Sprachen

Am Dienstag waren gerade einmal knapp 1200 Dokumente auf der Website verfügbar. Schon von daher verbietet sich, jedenfalls im Moment noch, ein Vergleich mit dem werbefinanzierten Angebot der Google-Bibliothek. Dazu kommt, dass die UNESCO-Weltbibliothek «sehr viel stärker bildorientiert» arbeitet, wie die IFLA-Vorsitzende und Generaldirektorin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Claudia Lux, erklärt.

Das Angebot ist derzeit in den sechs UN-Amtssprachen Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch sowie zusätzlich auf Portugiesisch verschlagwortet. Eine deutsche Volltextrecherche gibt es nicht.


Quelle:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4194336,00.html

Kontakt:

http://www.wdl.org/en

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 28. April 2009
  • Information und Dokumentation

Vorheriger Beitrag

Robert Walser kehrt nach Bern zurück

Nächster Beitrag

NEUE WEBSITE DER IFLA

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Jean-Frédéric Schnyder. La pittura 2024 25.jpg
    «JEAN-FRÉDÉRIC SCHNYDER. LA PITTURA 2024/25»

    15. März 2026

  • Ayoung Kim, Fotogramma tratto da «Delivery Dancer’s Sphere», 2022 © Ayoung Kim
    «K-NOW! KOREAN VIDEO ART TODAY»


    15. März 2026

  • Ilse Bing, Self-Portrait in Mirrors, 1931 / 1979, Stampa alla gelatina ai sali d’argento, MASI Lugano. Collezione Città di Lugano. Acquisto 2023
    «AUTORITRATTI DALLA COLLEZIONE (1928-2021)»

    15. März 2026

  • Bike Screen © Ph Alex Hanimann
    «ALEX HANIMANN. HUMAN NATURE»

    15. März 2026

  • Martin Disler (1949-1996), Ohne Titel, 1990. Xilografia a colori, numerata 3/6, firmata e datata in basso a dx, 93 x 61 cm. Collezione privata, Svizzera.
    «NUOVE OPERE DAL DEPOSITO»

    15. März 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>