«Hinterm Bahngleis beginnt das Universum» heisst der schöne Titel des Beitrags von Vera Zatti im Ostschweizer Kulturmagazin «Saiten» zur aktuellen Ausstellung des Künstler:innenkollektivs U5 und von Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg (SG), die bis am 23. August 2026 läuft.

Bild: Stellwerk Heerbrugg – Foto: © Jirí Makovec, «Saiten» 2021

Bild: Ausstellungsansicht Stellwerk Heerbrugg, 2026 – Foto: © Vera Zatti
Initiiert hat die Ausstellung der Verein Wegwarte, der zum zweiten Mal das Gastrecht im Stellwerk hat. Ursula Badrutt, gemeinsam mit Sandro Heule Vereinsgründerin, erklärt: «Die Künstler:innen für die Ausstellung wählen wir so, dass das Situative und Zeitgenössische, aber auch Musik eine Bedeutung in ihrem Werk hat.» Dadurch könne man ein spartenübergreifendes Rahmenprogramm realisieren. In dieses Konzept gepasst hat offenbar U5. Ausstellungsmacherin Badrutt fragte das Künstler:innenkollektiv aus St.Gallen und Zürich Ende 2025 an. «Weil das Kollektiv kooperatives Arbeiten und den Austausch mag, holte es zusätzlich Künstlerin Monika Stalder ins Boot», so Badrutt.
Und sie, Stalder, war es auch, die laut U5 das Ausstellungsthema eingebracht hat. Schon lange setzt sich die Künstlerin mit Weltall und Kosmos auseinander. Auf die Frage, was sie daran fasziniere, meint sie trocken: «Lueg dr Nachthimu aa!» Das, was da oben sei, sprenge jedwede Vorstellungskraft. Schwarze Löcher, Sterne, Monde, Weltraumschrott. Auch das Konzept von Paralleluniversen finde sie reizvoll.
Gemeinsam haben Stalder und U5 diese Fäden in ihrer Kooperationsausstellung «Hinter’m Mond» in Heerbrugg weitergesponnen. Die entstandene Schau lebt von einer verspielt bis trashigen Weltraumästhetik, in die subtile Gesellschaftskritik und popkulturelle Referenzen eingewoben sind.
Zum ganzen Beitrag:
https://www.saiten.ch/hinterm-bahngleis-beginnt-das-universum
Kontakt:
https://kulturraum-stellwerk.ch/
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Kommentare von Daniel Leutenegger