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24. September 2013

«Mobile» will kreatives Potential der Digitalisierung frei setzen

Die technologische Entwicklung verändert nicht nur die Kommunikation, sie bringt auch neue künstlerische Ausdrucksformen hervor. Mit dem Programm «Mobile. In Touch with Digital Creation» fördert Pro Helvetia Künstlerinnen und Künstler, die das kreative Potential der digitalen Medien nutzen.

Punkto Verbreitung mobiler Geräte gehört die Schweiz weltweit zu den Spitzenreitern: Gut jeder zweite Einwohner nutzt heute ein Smartphone mit Touchscreen und Internet-Zugang, jeder Dritte einen Tablet-Computer.

Diese Entwicklung, immer und überall online zu sein, verändert nicht nur unsere Art zu kommunizieren, sie erweitert auch unsere künstlerischen Ausdrucksformen. «Die modernen digitalen Medien bieten neue Möglichkeiten des Erschaffens, Verbreitens und Erlebens von Kultur, deren Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist», erklärt Anne-Catherine Sutermeister. Die Vizepräsidentin von Pro Helvetia eröffnet deshalb kommenden Freitag, 27. September, das Programm «Mobile. In Touch with Digital Creation». Damit nimmt die Kulturstiftung das kreative Potential der Digitalisierung in den Fokus. «Mobile» wird im Rahmen des vom Bundesamt für Kultur organisierten Symposiums «X Media Lab Switzerland» in Lausanne gestartet.

Über 30 Projekte, darunter drei Ausschreibungen

Ziel des bis Ende 2015 laufenden Programms ist es, dem interaktiven und transmedialen Kunstschaffen in der Schweiz Impulse zu verleihen und es in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Um dies zu erreichen, spannt Pro Helvetia mit namhaften Partnerorganisationen zusammen. Im Vordergrund stehen drei Ausschreibungen: Einen «Call for Transmedia Projects», den Pro Helvetia zusammen mit dem Bundesamt für Kultur, den Solothurner Filmtagen und der Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision lanciert, einen «Call for Projects: Swiss Games», der sich an Schweizer Computerspiel-Entwicklerinnen und Entwickler richtet sowie Atelieraufenthalte auf Bewerbung hin am renommierten CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) in Genf, wo das World Wide Web 1989 erfunden worden ist.

Geplant sind aber auch Promotionsauftritte an nationalen und internationalen Festivals und Ausstellungen sowie Möglichkeiten zum Know-how-Austausch, darunter mehrere Konferenzen und andere Veranstaltungen.

Für seine gesamte Laufzeit verfügt «Mobile. In Touch with Digital Creation» über ein Budget von 1,8 Millionen Franken. Es ist eingebettet in den vierjährigen Schwerpunkt «digitale Kultur» von Pro Helvetia.

ph

Kontakt:

www.prohelvetia.ch/mobile

 

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  • Daniel Leutenegger
  • 24. September 2013
  • Multimedia und Internet

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