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17. April 2018

«DAS SCHWEIN. SYMPATHISCH, SCHLAU UND LECKER»

Ausstellung im Museum.BL, Liestal, bis am 11. August 2018

Bild: Saumässig gemütliche und spannende Ausstellung –  Foto: Georgios Kefalas © Museum.BL

In den Kühlregalen der Supermärkte und auf unseren Tellern ist Schweinefleisch omnipräsent. Lebende Schweine sehen wir im Alltag aber kaum. Die Haltung von Mastschweinen und ihre Schlachtung finden weitgehend ausserhalb unserer Wahrnehmung statt. Die neue Sonderausstellung im Museum.BL begleitet Schweine auf einem aussergewöhnlichen Bauernhof und lenkt den Blick hinter die Kulissen – auf ein Tier, das wir nutzen, aber kaum kennen und das uns gleichzeitig so ähnlich ist. 

Die Weideschweine vom Hofgut Farnsburg

Die Mastschweine der Familie Dettwiler in Ormalingen leben auf einer grossen Weide mit Suhle, Grasland und Schilfzone und haben ganzjährig Auslauf. Diese Haltung ist aussergewöhlich: Denn die Weidehaltung macht in der Schweiz weniger als 1% der gesamten Schweinemast aus.

Das Leben eines Mastschweins dauert in der Regel sechs Monate; die Schweine werden in ihrer Jugendzeit geschlachtet. Das Museum.BL hat sich für die Dokumentation der Schweinemast auf dem Hofgut Farnsburg entschieden, um ein möglichst breites Verhaltensrepertoire aufzuzeigen und dem Schwein und seinen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen. Was tun Schweine, wenn man sie lässt?

Die Wildsau im Mastschwein

In der Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher die Schweine in ihrem Alltag begleiten. Sie erfahren, wie Schweine trächtig werden oder Ferkel zur Welt kommen und können in einer Suhle liegend die Schweine dabei beobachten, wie sie durchs Schilf streifen, gemeinsam die Weide erkunden oder sich im feuchten Dreck abkühlen.

Neben den Einblicken auf Grossleinwand laden verschiedene Stationen dazu ein, sich dem Schwein spielerisch anzunähern. Schweine können Menschengesichter unterscheiden. Aber funktioniert es auch umgekehrt? Und sind wir mit unserer Koordination so geschickt wie die Schweine mit ihren Nasen? Wie viel Kraft brauchen wir, um ein Schwein hochzuheben und wie tönt die Geschichte eines Weideschweins, wenn wir sie mit Geräuschen untermalen? Die Besuchenden sind auch dabei, wenn die Schweine zur Schlachtung fahren. Und Forscher, Züchter, Bauern und Metzger geben Einblick in ihre Arbeit – von der Geburt und Aufzucht der Ferkel über den Transport ins Schlachthaus bis zur Fleischverarbeitung.

Aug in Aug mit Schopenhauer

Die eigene Haltung zu Schweinemast und Fleischkonsum kann an einem Ethikrundgang überdacht werden. Es gilt, auf ein ethisches Dilemma eine Antwort zu finden – und dies auf Augenhöhe mit bekannten Philosophen wie Aristoteles, Schopenhauer oder Tom Regan. Die Auflösung führt zu einer Typisierung der eigenen Moral. Berechnen Sie den Nutzen einer Handlung für alle Beteiligten? Orientieren Sie sich lieber an Ihren persönlichen Tugenden? Oder sind Sie eher eine Gesetzestreue oder ein Mitfühlender?

Farni, Burgi und ihr erster Geburtstag

Ein Mastschwein ist nach einem halben Jahr 100 kg schwer und kann geschlachtet werden. Doch was geschieht mit einem Zuchtschwein, wenn es bei guter Haltung weiterlebt? Ist ein würdiges Dasein möglich? Gibt es medizinische Probleme? Freunden wir uns an?

Zwei der Schweine aus der Gruppe auf dem Hofgut Farnsburg sind vor der Schlachtung bewahrt worden und leben jetzt auf einer eigenen Weide. Diese Schweine haben weder eine Mast- noch eine Zuchtfunktion, sie bleiben aber Nutztiere – zu Bildungszwecken.

Den Schweinebrüdern Farni und Burgi widmet das Museum.BL einen Blog. Dieser erzählt, wie es mit den beiden weitergeht und berichtet über die Einzigartigkeit des Schweins. Einmalig ist auch, dass ein Mastschwein seinen ersten Geburtstag erlebt: Farni und Burgi wurden am Eröffnungswochenende der Ausstellung, am 3. März 2018, einjährig.

mbl

Kontakt:

https://www.museum.bl.ch/ausstellungen/ausstellung.php?ausstellungid=7

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 17. April 2018
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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