ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

16. September 2021

«MENSCHEN. IN STEIN GEMEISSELT»

Ausstellung im Schweizerischen Landesmuseum Zürich, vom 17. September 2021 bis am 16. Januar 2022

Bilder oben und unten: Blicke in die  Ausstellung – Fotos: © Schweizerisches Nationalmuseum

In seiner neuen grossen Wechselausstellung zeigt das Landesmuseum jungsteinzeitliche Stelen aus verschiedenen Ländern Europas und bietet so einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Menschen vor rund 6’000 Jahren.

In der Jungsteinzeit begannen die Menschen in Europa sesshaft zu werden, Ackerbau zu betreiben, Tiere zu halten und Metall zu nutzen. Diese Veränderungen verursachten gewaltige gesellschaftliche Umwälzungen. Davon zeugen die unter grossem Aufwand errichteten Steinstelen mit menschlicher Gestalt, die in fast ganz Europa zu finden sind. Sie gehören zu den frühesten Monumenten auf unserem Kontinent. Einige der Steinfiguren haben Gesichter und Arme, Frisuren und sogar Tätowierungen. Andere tragen wertvolle oder nützliche Gegenstände, welche die Innovationen der Zeit aufzeigen: Beile zum Fällen von Bäumen oder zum Kampf, ein Pflug zur Bearbeitung der Felder, Schmuck aus Kupfer zur Repräsentation, Pfeil und Bogen für die Jagd und Waffen für den Nahkampf.

Die Stelen erzählen somit bis heute von der Lebensrealität jener von Gewalt und Veränderung geprägten Epoche. Die zunehmende Bevölkerungszahl, der Kampf um Ressourcen und Neid führten zu Konflikten, die an den Steinskulpturen und ihren Fundstellen abgelesen werden können.

Auf den Steinstelen dargestellt sind Mitglieder der neuen Eliten, ranghohe Frauen und Männer an der Spitze einer zunehmend hierarchischen Gesellschaft. Mit ihren Machtsymbolen liessen sie sich in Stein verewigen und zeigten so ihren Status. Die Stelen dienten auch dem Ahnenkult, denn für ihre Nachfahren wurden die Dargestellten zu Heldinnen und Helden oder gar zu Göttern und gaben die kollektive Geschichte des Clans bildlich weiter. Verloren Mächtige an sozialer Kontrolle und Ansehen, gerieten auch ihre Vorfahren in Vergessenheit. Nachfolgende Menschengruppen zerstörten ihre Bildnisse.

Die grosse Wechselausstellung im Erweiterungsbau des Landesmuseums vereint rund 40 Stelen aus Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz, darunter auch neue Funde aus den Kantonen Wallis und Zürich. Die Gelegenheit, so viele Original-Stelen aus mehreren Ländern in einer Ausstellung sehen zu können, ist einzigartig. Ergänzt wird die Präsentation zudem durch hochkarätige Originalfunde der auf den Skulpturen dargestellten Waffen, Werkzeuge und Schmuckstücke. Die Schau bietet so einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Menschen der Jungsteinzeit.

slm

Kontakt:

https://www.landesmuseum.ch/menschen-in-stein

#LandesmuseumZürich #SchweizerischesNationalmuseum #MenschenInSteinGemeisselt #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Bild: Moncigoli I – Weibliche Stele mit U-förmigem Gesicht, Brüsten und Armen. Sandstein. 3000–2000 v. Chr. Italien, Toskana, Fivizzano. © Angelo Ghiretti, Museo delle Statue Stele Lunigianesi                 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 16. September 2021
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

DER PRIX MÉDIA FÜR WISSENSCHAFTSJOURNALISMUS GEHT AN MARTIN AMREIN UND ARIAN BASTANI

Nächster Beitrag

PRIX PHOTOFORUM 2021 FÜR TARA ULMANN

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • «KLAUS PETRUS. VERWUNDBAR / VULNÉRABLE»

    14. Juni 2026

  • Aus dem Projekt «La Rencontre» © Virginie Rebetez
    «VIRGINIE REBETEZ. AJOUTER UN TIRET»

    14. Juni 2026

  • Zagara – Ciò che resta © Tiziana Amico
    «TIZIANA AMICO. ZAGARA – CIÒ CHE RESTA»

    13. Juni 2026

  • John M Armleder, Yaketi Yak (Detail), 2022, techniques mixtes sur toile, 220 x 1000 cm, Depôt Crozier, Genève, Suisse - Photo: Annick Wetter
    «JOHN M ARMLEDER. LE FANTÔME DE LA CHANCE»

    13. Juni 2026

  • Mimosa Echard, Naked, 2025; Courtesy of the artist and Galerie Chantal Crousel, Paris, ©Mimosa Echard / ADAGP, Paris, 2025, photo: New Document
    «MIMOSA ECHARD. DOLL’S THEATER»

    13. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>