ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

25. Mai 2018

SCHLOSS THUN: DACHSTUHL, RICHTSCHWERT UND FOLTERKAMMER

Ab Samstag, 26. Mai 2018, ist das Museumsschloss Thun Realität: 130 Jahre nach der Gründung des Museums und zum 800. Todestag des Bauherrn des Gebäudes, Herzog Berchtold V. von Zähringen, hat es zum ersten Mal eine einheitliche inhaltliche Präsentation. Das Monument selbst wird dabei zum Ausstellungsobjekt der Inszenierung. Damit wird die herausragende architektonische Bedeutung dieses Kulturerbes während des Besuchs des Museums am Original spürbar.

Bild: © http://www.schlossthun.ch/ausstellung/

Von Dachstühlen, Richtschwertern und Gefängniszellen – Die neuen Dauerausstellungen im Schloss Thun

Noch bis zum Schluss wurde in den oberen Stockwerken des Thuner Wahrzeichens gearbeitet. Ab Samstag sind die neuen Dauerausstellungen im alten Gefängnis und dem 600jährigen Dachstock offen. Das Ausstellungsobjekt Nummer eins ist das Wahrzeichen selbst. Mit dieser letzten Umbauetappe besitzt das ganze Museum zum ersten Mal seit der Eröffnung 1888 einheitliche Ausstellungen.

Dach wird zum Ausstellungsobjekt

Der riesige Dachstuhl verleitete die MuseumsmacherInnen dazu, das Dach selbst nun als Ausstellungsobjekt zu inszenieren. Denn die schiere Wucht der vierstöckigen Dachkonstruktion liess schon bisher die Besucherinnen und Besucher innehalten. Dieses Erlebnis wird durch eine gezielte Lichtführung geleitet und verstärkt. Per Touchscreen können die Besucherinnen und Besucher diese sogar selber interaktiv steuern. So kann diese 600jährige zimmermannstechnische Meisterleistung noch besser erfahren werden. Gleichzeitig erfahren Laien Details zu der fast 20 Meter hohen Konstruktion.

Gut gesichert wird hier in einer Turmzelle zum ersten Mal seit langer Zeit die Original-Fulehungmaske ausgestellt. Die Narrenfigur ist zentrales Element des traditionellen jährlichen Ausschiesset, des wichtigsten Festes in der Stadt Thun.

Gefängnis auf Zinnenhöhe

Auf der ehemaligen Zinnenhöhe der Burg liegt der sogenannte 4. Boden. Das Stockwerk wurde bis ins frühe 20. Jahrhundert als Gefängnis und Folterkammer genutzt. Im zentralen hellen und sanft renovierten Raum wird die Baugeschichte des Schlossturms mit filigranen Modellen erklärt. Die neuesten Forschungsergebnisse, die teilweise noch nicht publiziert sind, werden hier schon visualisiert.

Wichtiges Ausstellungsobjekt ist das Thuner Richtschwert, das im Museum seit 1888 ausgestellt war. Brandneue Untersuchungen beweisen jedoch zum ersten Mal, dass es sich dabei ursprünglich um eine ganz besondere Ritterwaffe handelt. Sie stammt aus der Zeit um 1300 und ist eine der ältesten erhaltenen Klingen der Waffenschmieden in Passau. 

Spiel mit Licht und Schatten

Der Gegensatz von neu und alt akzentuiert die Architektur des Gebäudes und unterstreicht seine Eigenheiten. Die Dicke der Mauern oder die Wucht der Balkenlagen zeigen eindrücklich die Qualität dieses Zeugen zähringischer Baukunst. Dem Ziel, neben den thematischen Inhalten vor allem den Schlossturm in Szene zu setzen, wird Rechnung getragen.

Mit dem renommierten Designerbüro atelier oï aus La Neuveville hat die Stiftung Schloss Thun den idealen Partner für die Umsetzung gefunden. Atelier oï wurde 1991 von Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond gegründet. Seit ihrem Beginn vor mehr als 20 Jahren versuchen sie, Normen zu brechen und sie fördern eine disziplinübergreifende Arbeitsweise. Ihre Erfolge erstrecken sich international über die Bereiche Architektur, Innenarchitektur, Design und Szenografie. Ihre Hauptmerkmale sind Multidisziplinarität, Zusammenhalt und eine enge Beziehung zum Material.

Abschied der Museumsleitung

Die Eröffnung der Dauerausstellungen setzt den Schlusspunkt unter die Arbeit der Museumsleiterin Lilian Raselli. Zentrale Aufgabe ihrer zwölfjährigen Arbeit für das Thuner Wahrzeichen war die Erstellung einer neuen Ausrichtung und Gestaltung des Museums. Die Archäologin und Ausstellungsmacherin wird das Schloss Ende Mai 2018 verlassen und im Juli die Leitung des Museums Augusta Raurica (BL) übernehmen.

cp

Kontakt:

http://www.schlossthun.ch/ausstellung/900-jahre-stadtentwicklung/

ÜBERSICHT:

Keller

Burg, Stadt und Land – 900 Jahre Stadtentwicklung, die Ausstellung zur Thuner Stadtgeschichte

1. Stock

Trophäen, Wappen, Reliquien – Schätze aus der Thuner Rathaussammlung

2. Stock

Von den Zähringern zu den Bernern – 800 Jahre Statthalter im Schloss Thun

3. Stock

Der Rittersaal ist ein einzigartig erhaltener Repräsentationssaal des Hochmittelalters in der Schweiz

4. Stock

Neu ab Samstag, 26. Mai 2018:
Herzogliches Bauwerk, Kornkammer und Gefängnis – 800 Jahre Schloss Thun

5. Stock

Neu ab Samstag, 26. Mai 2018:
Das bernische Walmdach – eine Holzkonstruktion mit Geschichte

Türme

Unvergesslich, der Blick aus den Ecktürmen über Thun, den Thunersee und zu den Alpen

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 25. Mai 2018
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

REHHAG-GRUBE: KULTURSCHAFFENDE GEGEN BAUSCHUTT IM REFUGIUM DER NATUR

Nächster Beitrag

16. INTERNATIONALE ARCHITEKTURAUSSTELLUNG LA BIENNALE DI VENEZIA: GOLDENER LÖWE FÜR SCHWEIZER PAVILLON

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Bild: Landschaft des Jahres 2026: Lorzenebene - Fotonachweis: ©  KEYSTONE -SDA / Gaëtan Bally
    «LANDSCHAFT DES JAHRES 2026»: LORZENEBENE IM KANTON ZUG – VIELSEITIGER FREIRAUM IN DER SIEDLUNGSLANDSCHAFT

    15. April 2026

  • Asha Bhosle, 2015 - Foto: Firoze Edassery - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ashaji.jpg
    ZUM TOD DER INDISCHEN SÄNGERIN ASHA BHOSLE


    14. April 2026

  • Panta Petrovic ©Mario Del Curto_LFdT_Maisons-meres 2026.jpg
    «MAISONS-MÈRES, UN TOUR DU MONDE DES ARCHITECTURES UTOPIQUES ET CONCRÈTES»

    14. April 2026

  • Denise Bertschi © Gina Folly
    DENISE BERTSCHI IM SCHWEIZER PAVILLON IN SÜDKOREA

    14. April 2026

  • DIESE WOCHE IM KANTON BERN: SCHWEIZER POETRY-SLAM-MEISTER:INNENSCHAFT 2026 Bild: © https://poetryslam.ch/blog/die-schweizer-poetry-slam-meisterinnenschaften-2026-finden-vom-16-bis-19-april-in-bern-statt/
    DIESE WOCHE IM KANTON BERN: SCHWEIZER POETRY-SLAM-MEISTER:INNENSCHAFT 2026

    13. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>