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21. Mai 2011

Mani Matter im Landesmuseum, in Biografie und auf neuer CD

Mani Matter würde in diesem Jahr 75 Jahre alt. Vom 27. Mai bis 18. September 2011 widmet das Landesmuseum in Zürich dem grossen Liedermacher eine Sonderschau.

Bild: Mani Matter mit seiner Frau Joy Matter im Wohnzimmer an der Weidenaustrasse in Wabern. 1969. Foto: Walter Studer (anklickbar zur Vergrösserung)

Hans Peter «Mani» Matter, geboren am 4. August 1936, bei einem Autounfall ums Leben gekommen am 24. November 1972, war unbestritten der grösste Liedermacher, den die Schweiz je hatte.

Zu seinem 75. Geburtstag widmet ihm das Landesmuseum in Zürich vom 27. Mai bis 18. September 2011 eine grosse Sonderausstellung mit Texten, Fotos und Objekten aus seinem Nachlass.

Zur Ausstellung veröffentlichen die Kuratoren Wilfried Meichtry und Pascale Meyer nächste Woche im Berner Zytglogge-Verlag auch den Begleitkatalog, u. a. mit einem Text von Franz Hohler.

Auch bei Zytglogge ist die CD «Mani Matter und die Anfänge des Berner Chansons» erschienen. Sie basiert auf einer Radiosendung von 1970, in der Matter, aber auch Dichterkollegen wie Kurt Marti oder Ernst Eggimann über Bern, seine Mundart und seine Chansons singen und reden.

(TA)

Christoph Schneider in «Tages-Anzeiger» und  «Der Bund»:

-> http://www.derbund.ch/kultur/pop-und-jazz/Warum-finden-wir-diese-Lieder-so-schoen/story/28978654

Wilfried Meichtry arbeitet zur Zeit an der ersten Biografie Mani Matters, die im Verlag Nagel & Kimche erscheinen wird.

-> http://www.derbund.ch/kultur/pop-und-jazz/Die-Schachteln-mit-den-unbekannten-Texten-/story/29237595

-> http://www.hanser-literaturverlage.de/verlage/nagel-und-kimche.html

 

—

Radio DRS 1, «Schnabelweid» vom Donnerstag, 19. Mai 2011, 21.03 Uhr

Mani Matter und dann … ?

Mani Matter (1936-1972) ist auch heute noch in aller Munde. Knapp 40 Jahre nach seinem Unfalltod. Sogar das Schweizerische Landesmuseum widmet dem Berner Liedermacher eine Ausstellung.

Was macht Mani Matter so populär? Und weshalb ist von den Liedermachern, die mit ihm sangen und nach ihm singen, so selten die Rede?

Christian Schmid sprach darüber mit den Berner Liedermachern Tinu Heiniger und Trummer.

Zum Dossier:

-> Liedermacher und andere Mundwerker

Links zur Sendung

  • http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/schnabelweid/2011/05/110519_schnabelweid.mp3&sg=10000053&sh=10175747&type=popup&skin=srdrs 
  • Mani Matter
  • Tinu Heiniger
  • Trummer
  • Ausstellung Landesmuseum

—

Mani Matter im Landesmuseum, in Biografie und auf neuer CD

Stimmen von damals für heute

CD «Mani Matter und die Anfänge des  Berner Chansons»

In der Radiosendung vom 27. Februar 1970 «10 Jahre Berner Chansons – Mani Matter und seine Nachfolger», welche als Basis diente für diese CD, kommen Persönlichkeiten zu Wort, die Mani Matter gut kannten. Sie erzählen über gemeinsame Erlebnisse, von Matters Chansonnier-Werdegang oder über Bern mit all seinen Facetten. Daneben sind teilweise unbekannte Berner Chansons zu entdecken, und Mani charakterisiert seine Kollegen.

Was Kurt Marti, Guido Schmezer, Klaus Schädelin u.a. über Mani Matter, Bern und nicht zuletzt über die Berner Eigenart im Wesen und Handeln zu erzählen haben, offenbart bisher kaum beachtete Zusammenhänge und Hintergründe.

Dazu sagt René Auer: «’Vielleicht‘ war das Wort, das im Gespräch mit Mani Matter am häufigsten auftauchte. Vielleicht in jedem Satz. Vielleicht nicht aus Unsicherheit, sondern weil Matter sich aus Prinzipien nichts macht, Vermutungen Behauptungen vorzieht und sich nicht durch vorschnelle Aussagen festlegen will. Viel spricht Matter allerdings nicht, und das Sprechen über sich selbst fällt ihm nicht leicht. Er singt lieber.»

Die Redaktorin Edith Bussmann, welche in der damaligen Radiosendung die Interviews zusammen mit Richard Stoller geführt hat, meint heute: «Kaum jemals zuvor wurden so treffende, charakterisierende – heute noch gültige – Aussagen gemacht zu Bern, zum Berner, zur Berner Mentalität, zur Mundart, zum Chanson. Und zwar aus berufener und kompetenter Sicht. Die Hörerinnen und Hörer werden zudem Lieder hören, die längst vergessen waren, andere haben nun eine traurige Aktualität erhalten.»

Wortbeiträge (neben zahlreichen Chansons)

Was ist ein Chanson? / Hörwürdigkeiten der Stadt Bern und die Troubadours (Kurt Marti) / Manis erstes Auftreten bei Schädelins und im «Kaleidophon» (Guido Schmezer) / Des Berners Schwerblütigkeit und das Chanson (Klaus Schädelin) / Pfaderabend, Brassens, Berndeutsch, Anliegen (Mani Matter) / Personalien, Name Mani, Kollege Stirnemann (Mani Matter) / Stirnemann, «Die Rampe» und Indianer beim Loeb-Egge (Mani Matter) / Die Berner Kellerpoeten sind doppelbödig und fein (Ernst Eggimann) / Das also ist Mani Matter und das Berner Versteckte (Kurt Marti) / Die Tradition der Kleinkunst wird weiter getragen (Peter Marti)

Kontakt:

http://www.zytglogge.ch/fs_events.html

Auf dieser Webseite bereits erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/musik-und-tanz/mani-matter-19361972-im-landesmuseum

—

Nachtrag vom 25.5.11:

Regionaljournal FR VS BE von Radio DRS 1 über die Ausstellung:

http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2011/05/matter_landesmuseum.mp3&design=drs1&type=popup&type=popup&skin=srdrs

Nachtrag vom 2.6.11:

Mani Matter würde 75

Herumwerken an einem Monument

Fredi Lerch in der WOZ vom 2.6.11

Wem eine Ausstellung im Schweizerischen Nationalmuseum gewidmet wird, der ist von nationaler Bedeutung. Aber wer definiert das Bild der bedeutenden Person?

http://www.woz.ch/artikel/2011/nr22/kultur _ wissen/20792.html

 

 

 

 

 

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  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 21. Mai 2011
  • Musik und Tanz

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