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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Titel: Freundinnen Künstler:in & Beteiligte: Irène Zurkinden Entstehungszeit: 1937 Material / Technik: Öl auf Leinwand Masse: 92 x 73 cm Inventar-Nr.: Inv. G 1960.48 Objekt-ID: 579 Copyright: © Nachlass der Künstlerin / estate of the artist Creditline: Kunstmuseum Basel, Überweisung des Finanzdepartements Photo Credit: Max Ehrengruber

Bild: Irène Zurkinden, Freundinnen, 1937, Öl auf Leinwand, © Nachlass der Künstlerin – Creditline: Kunstmuseum Basel, Überweisung des Finanzdepartements – Foto Credit: Max Ehrengruber – Ausstellung bis am 2. August 2026 im Kunstmuseum Basel – Mehr: https://ch-cultura.ch/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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20. Juli 2024

Der ma­li­sche Ko­ra­spie­ler, Sän­ger und Welt­mu­si­ker To­u­ma­ni Dia­ba­té ist ge­stor­ben

Der am 10. August 1965 geborene malische Koraspieler, Komponist und Sänger Toumani Diabaté (Bild) ist am 19. Juli 2024 in Bamako gestorben. Er war international erfolgreich und galt als einer der besten Koraspieler seiner Zeit. Neben seinem Repertoire traditioneller Musik Malis spielte er auch in Grenzgebieten zum Flamenco, Blues, Jazz und anderen internationalen Stilrichtungen. Toumani Diabaté entstammte einer Griot-Familie, die sich nach seinen Angaben 70 Generationen zurückverfolgen lässt; er lernte das Koraspiel bei seinem Vater Sidiki Diabaté, der bis dato als wichtigster Koraspieler seines Landes galt und 1970 als erster ein Kora-Album aufnahm. (*) Toumani Diabaté spielte u.a. mit Taj Mahal, Katema, Damon Albarn von Blur, Björk, Pee Wee Ellis, Béla Fleck, Roswell Rudd, Dee Dee Bridgewater und Herbie Hancock zusammen. Gemeinsam mit dem grossen malischen Gitarristen Ali Farka Touré hat Diabaté zwei Grammy Awards gewonnen.

19. Juli 2024

«Ana Men­dieta. Aux com­men­ce­ments» /// «Ma­ria Ta­ck­mann. Lignes de dé­sir»

Expositions Musée des beaux-arts La Chaux-de-Fonds, jusqu’au 27 octobre 2024

19. Juli 2024

«Gran­deur na­tu­re»

Exposition en plein air, Musée d’ethnographie Neuchâtel (MEN), jusqu’au 30 mars 2025

19. Juli 2024

Luk von Ber­gen wird neue Stim­me am Mi­kro­fon von Ra­dio SRF 3

Ab August 2024 stösst Luk von Bergen (Bild) zum Moderationsteam von Radio SRF 3. Der 42-Jährige wird in einem Pensum von 30 Prozent primär an den Wochenenden und im Tages-Programm moderieren. Erstmals durch eine Sendung bei Radio SRF 3 führt von Bergen voraussichtlich am 4. September 2024. Neben seinem Einsatz am Mikrofon wird er weiterhin zu 60 Prozent im sogenannten Storyteam tätig sein, wo er Themen für Radio und Online recherchiert und umsetzt. 

19. Juli 2024

Ge­mäss ers­ten Zah­len der Schwei­zer Ki­no­sta­tis­tik 2024: 6 % we­ni­ger Ein­trit­te als im Vor­jahr

Gemäss den ersten provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) haben die Kinos in der Schweiz im ersten Halbjahr 2024 rund 5 Millionen Eintritte verzeichnet. Das sind 6% weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

18. Juli 2024

Zum Tod des US-ame­ri­ka­ni­schen Gi­tar­ris­ten, Sän­gers, Kom­po­nis­ten, Song­wri­ters, Lehr­meis­ters und Ver­mitt­lers Hap­py Traum

Der am 9. Mai 1938 geborene US-amerikanische Gitarrist, Sänger, Komponist, Songwriter und allseits verehrte Lehrmeister und Vermittler Happy Traum (Bild) ist am 17. Juli 2024 in der Bronx (New York City) gestorben. Er war eine der markantesten musikalischen Figuren des Greenwich Village und der Szene von Woodstock. Einige Jahre hatte er bei Brownie McGhee die Bluesgitarre studiert. Grosse Erfolge feierte Happy im Duo mit seinem Bruder Artie Traum (1943-2008). Eng arbeitete Happy Traum mit Bob Dylan, Phil Ochs, Pete Seeger, Peter LaFarge und The Freedom Singers zusammen, mit denen Traum die erste Version von Dylans «Blowin’ in the Wind» veröffentlichte. Mit seiner Dienstleistung Homespun Music Instruction schuf Happy eine Vielzahl von Lehrbüchern, Notenmaterial, CDs, DVDs und Streamingmöglichkeiten für viele Instrumente in zahlreichen Stilrichtungen. Im Jahr 1978 gab Happy Traum unvergessliche Konzerte im Rahmen des 2. Gurtenfestivals in Bern.

18. Juli 2024

Ca­the­ri­ne Schlum­ber­ger heisst die neue Lei­te­rin der So­lo­thur­ner Li­te­ra­tur­ta­ge

Im August 2024 wird Catherine Schlumberger (Bild) für zunächst zwei Jahre die Geschäftsführung der Solothurner Literaturtage übernehmen. Die Kulturmanagerin und Germanistin bringt gemäss Medienmitteilung der Solothurner Literaturtage langjährige Erfahrung im Literaturbetrieb mit. Als Abteilungsleiterin beim Diogenes Verlag war sie zuständig für die strategische Planung und Organisation von Autor*innenlesungen und literarischen Veranstaltungen.

17. Juli 2024

Der deut­sche Gi­tar­rist und Kom­po­nist Ralph Pe­ter Stei­tz (R.P.S. von Ton Stei­ne Scher­ben) ist ge­stor­ben

R.P.S. Lanrue (Bild), der am 14. Januar 1950 in Grenoble (FR) als Ralph Peter Steitz geborene französisch-deutsche Gitarrist, Komponist und – gemeinsam mit Rio Reiser, Kai Sichtermann und Wolfgang Seidel – Mitbegründer der zeitprägenden deutschen Rockgruppe Ton Steine Scherben, ist am 14. Juli 2024 in Berlin gestorben. Die ersten zwei Lieder «Macht kaputt, was Euch kaputt macht» und «Wir streiken» nahm die Band in einem kleinen Studio in Kreuzberg auf. Zu den bekanntesten Songs der Band gehören ebenfalls «Keine Macht für Niemand» oder «Ich will nicht werden, was mein Alter ist» und «Der Kampf geht weiter». Ähnlich wie das Duo Mick Jagger & Keith Richards bei den Rolling Stones gaben Reiser und Lanrue hinsichtlich Text und Komposition sowie bei der musikalischen Entwicklung bei Ton Steine Scherben den Ton an. Beide gehörten der Band von der Gründung bis zur Auflösung 1985 an. (*)

17. Juli 2024

Zum Tod der Schwei­zer Pia­nis­tin Irè­ne Schwei­zer

Die am 2. Juni 1941 in Schaffhausen geborene Schweizer Pianistin, Schlagzeugerin und Komponistin Irène Schweizer (Bild) ist am 16. Juli 2024 in Zürich gestorben. Mit ihrer eigenständigen, seit den frühen 1960er-Jahren konsequent entwickelten Arbeit zählt sie zu den BegründerInnen des europäischen Free Jazz; sie galt als «Europas erfahrenste Jazzpianistinn». (*) «Als Pianistin schöpfte Irène Schweizer aus einem Füllhorn an Erfahrungen und Einflüssen, die sie in ihrem langen, von Musik erfüllten Leben gesammelt hat: Eine eigenwillige Mischung aus frei improvisierten Stücken, liebgewonnenen musikalischen Wendungen, eigenen Kompositionen, Jazzstandards und südafrikanischer Folklore.» (Annina Salis, SRF) Neben ihrem musikalischen Werk erwies sich Schweizer als initiative Ideengeberin und begabte Organisatorin: so war sie z.B. Mitbegründerin des Zürcher Taktlos Festivals und des Labels Intakt und sie wirkte in den Frauen- und Lesbenbewegungen aktiv mit. 2018 wurde Irène Schweizer mit dem mit 100’000 Franken dotierten Schweizer Grand Prix Musik geehrt.

16. Juli 2024

ART SA­FIEN­TAL: «Was wä­re, wenn? – Stim­men aus der Zu­kunft»

Noch bis am 20. Oktober 2024 lädt die Art Safiental Biennale bereits zum fünften Mal (seit 2016) zum freien Erwandern und Erleben zeitgenössischer Landschafts- und Umweltkunst ein. Für 2024 lautet das Motto «Was wäre, wenn? – Stimmen aus der Zukunft». 13 neue Produktionen von Kunstschaffenden aus der Schweiz und der Welt setzen sich kritisch mit möglichen Zukünften und unserer Welt im Umbruch auseinander. Die Freilicht-Ausstellung erstreckt sich über die ganze Gemeinde Safiental mit einem Fokus auf die vier Bergdörfer Versam, Tenna, Safien Platz und Thalkirch. Organisiert wird die Biennale vom Institute for Land and Environmental Art (ILEA) unter der Trägerschaft des Naturparks Beverin und der Gemeinde Safiental sowie in Kooperation mit Safiental Tourismus.

16. Juli 2024

Zum Tod des Pio­niers Max Hor­la­cher, Schwei­zer Kon­struk­teur von Elek­tro­fahr­zeu­gen

Der am 13. März 1931 im Fricktal geborene Max Horlacher (Bild) ist am 27. Juni 2024 in Zürich gestorben. Er war ein Schweizer Unternehmer und Konstrukteur von Elektrofahrzeugen. 1962 gründete Horlacher in Möhlin die Max Horlacher AG, die sich auf die Fertigung von Leichtbauteilen und -verkleidungen aus faserverstärktem Kunststoff und Verbundwerkstoffen, insbesondere für Schienenfahrzeuge, spezialisierte. 1983 erfüllte sich Horlacher mit dem Bau des muskelkraftbetriebenen Leichtflugzeugs Pelargos einen Jugendtraum. Ab 1985 entstanden bei der Max Horlacher AG in der Abteilung Fahrzeugbau zahlreiche Prototypen und Kleinserien von Elektrofahrzeugen, die beim seit 1985 stattfindenden Solarautorennen Tour de Sol regelmässig vordere Plätze in ihren Klassen belegten. (*)

15. Juli 2024

Frei­burg / Fri­bourg: Das Chor­ge­stühl von Al­ten­ryf. Re­stau­rie­rung ei­nes mit­tel­al­ter­li­chen Meis­ter­werks /// Les stal­les d’Haute­ri­ve

Bis am 1. September 2024 zeigt das Museum für Kunst und Geschichte von Freiburg / Fribourg (MAHF) eine Ausstellung, die dem Chorgestühl von Altenryf gewidmet ist. Das Chorgestühl der Zisterzienserabtei Altenryf stammt aus den frühen 1480er-Jahren und gehört zu den Meisterwerken der Gruppe der sogenannt savoyischen Chorgestühle. Anlässlich der umfassenden Arbeiten an der Kirche wird das Ensemble zur Zeit einer Restaurierung unterzogen. Dazu wurde es vollständig abgebaut und in seine Einzelteile zerlegt, was mit zahlreichen Entdeckungen verbunden war und neue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte zutage förderte. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Kulturgüter ergreift das MAHF die Gelegenheit, den Reichtum und die Qualität dieses normalerweise nur beschränkt zugänglichen Werks zu präsentieren und Einblick in die aktuellen Restaurierungsarbeiten zu gewähren.

15. Juli 2024

«Maya Rochat. Ac­tion will fol­low vi­sion»

Exposition Château de Gruyères, Photo Esplanade, jusqu’au 29 septembre 2024

15. Juli 2024

«Jon Merz. Le Jar­din d’Eau»

Exposition Château de Gruyères, jusqu’au 27 octobre 2024

15. Juli 2024

«Mur blanc #13 | Em­ma­nu­el Ga­vil­let – Se­ga­no­va»

Exposition Musée gruérien, Bulle, jusqu’au 15 septembre 2024

15. Juli 2024

«Mo­nu­ments de pierre – Ja­net et Ber­nard Bail­ly»

Exposition Musée de Charmey, jusqu’au 8 septembre 2024

14. Juli 2024

«Re­gards du Sé­né­gal. Souwèr de la col­lec­tion Afric.Art»

Exposition Vitromusée Romont, jusqu’au 29 septembre 2024

14. Juli 2024

«Lu­mi­no­sité de l’Orient»

Exposition Vitromusée Romont, jusqu’au 1er septembre 2024

14. Juli 2024

«Trans­parence | Tran­scen­dance. Ada Isensee, Hans Got­tfried von Stock­hausen»

Exposition Vitromusée Romont, jusqu’au 22 septembre 2024

14. Juli 2024

«Chro­niques de l’Ou­bli par Si­lent_Ex­plo­rers»

Exposition Musée du papier peint, Château de Mézières, jusqu’au 12 janvier 2025

14. Juli 2024

«CÉ­ZAN­NE – RE­NOIR | Re­gards croi­sés»

Exposition Fondation Pierre Gianadda, Martigny, jusqu’au 19 novembre 2024

14. Juli 2024

«Ar­tis­te Ac­ti­vis­te Ar­chi­vis­te: Bern­hard Lü­thi in­vi­te»

Exposition Fondation Opale, Lens/Crans-Montana, jusqu’au 10 novembre 2024

13. Juli 2024

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Vi­deo- und In­stal­la­ti­ons­künst­ler Bill Vio­la ist ge­stor­ben

Der am 25. Januar 1951 in New York City geborene US-amerikanische Video- und Installationskünstler Bill Viola (Bild) ist am 12. Juli 2024 in Long Beach (Kalifornien) gestorben. Er hatte sich – auch interdisziplinär – mit Kulturschaffenden wie David Tudor, Name June Paik, Bruce Naumann, Vito Acconci, Peter Sellars und Esa-Pekka Salonen ausgetauscht. Auf Reisen studierte der Videokunst-Pionier das traditionelle Schauspiel und die traditionelle Musik auf den Salomonen, Java, Bali und in Japan und Indien. 1995 wurde Viola eingeladen, eine Installation für den Pavillon der USA auf der 46. Biennale von Venedig zu konzipieren. Im Jahr 1997 begann die Retrospektive «Bill Viola: A 25-Year Survey Exhibition», organisiert vom Whitney Museum of American Art, mit Ausstellungen im Los Angeles County Museum of Art (1997), Whitney Museum of American Art, New York (1998), Stedelijk Museum, Amsterdam (1998), Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (1999), San Francisco Museum of Modern Art (1999) und im Art Institute Chicago (1999–2000). (*)

13. Juli 2024

Zum Tod der deutsch-US-ame­ri­ka­ni­schen Psy­cho­lo­gin, So­zio­lo­gin, Se­xu­al­the­ra­peu­tin und Sach­buch­au­to­rin Ruth West­hei­mer

Die am 4. Juni 1928 in Wiesenfeld (DE) als Ruth Karola Siegel geborene deutsch-US-amerikanische Psychologin, Soziologin, Sexualtherapeutin und Sachbuchautorin Ruth Westheimer (Bild) ist am 12. Juli 2024 in New York City gestorben. Weltbekannt wurde sie via Radio, Fernsehen und Publikationen als «Dr. Ruth». Im Alter von zehn Jahren war sie als Kind jüdisch-orthodoxer Eltern mit einem Kindertransport von Frankfurt-Nordend in die Schweiz geschickt worden. Sie verwaiste, als ihr Vater im KZ Auschwitz ermordet wurde. Ihre Mutter gilt als verschollen. Nach Aufenthalten in Palästina und Paris emigrierte sie 1956 in die USA. 1980 moderierte «Dr. Ruth» erstmals die 15-minütige Radio-Kolumne «Sexually Speaking», in der sie unbefangen Ratschläge für «good sex» gab. Hunderttausende suchten den Rat der Expertin. Bald war Westheimer auch bei Talk-Shows in Europa und anderen Teilen der Welt ein häufig geladener Gast. Mehr als 450 Fernsehsendungen hat sie gestaltet und über 30 Sachbücher zum Thema Sexualität geschrieben. (*)

13. Juli 2024

Prix de Lau­sanne: Pré­sé­lec­tion eu­ro­péenne et in­ter­na­tio­nale 2024

Le Stage d’été – Présélection européenne et internationale 2024 du Prix de Lausanne s’est déroulé du 8 au 13 juillet 2024, cette année et pour la première fois dans le cadre magnifique de Villars-sur-Ollon, village niché dans les Alpes vaudoises.

13. Juli 2024

Mehr di­gi­ta­le Reich­wei­te: SWISS FILMS prä­sen­tiert den Jah­res­be­richt 2023

Mehr Schweizer Produktionen, mehr digitale Reichweite, neue Aktivitäten im Bereich Serien, XR und Impact Campaigning und erneut deutlich mehr Unterstützungsgelder für die Branche: Dies sind die Kernthemen des neuen Swiss-Films-Jahresberichts 2023. Die Promotionsagentur Swiss Films unterstützt im Auftrag des Bundesamtes für Kultur (BAK) Schweizer Filmschaffende bei der Promotion und Vermarktung ihrer Werke und soll ihre internationale Vernetzung stärken. Swiss Films berät Produzent:innen bei ihren Verwertungsstrategien und fördert mit Unterstützungsmassnahmen den Vertrieb von Schweizer Filmen im Ausland.

13. Juli 2024

Su­is­se­cul­tu­re So­cia­le: «Ar­tists Ta­ke Ac­tion» – On­line-Rat­ge­ber und Ver­an­stal­tun­gen

Unter dem Namen «Artists Take Action» veröffentlicht Suisseculture Sociale im Herbst 2024 in Zusammenarbeit mit Berufsverbänden aus dem Kulturbereich einen neuen umfassenden Online-Ratgeber. Dieser bietet Unterstützung bei der Beantwortung der drängendsten Fragen rund um die soziale Sicherheit im Kulturschaffen. Flankierend zum Online-Ratgeber werden drei Veranstaltungen durchgeführt.

13. Juli 2024

Es wird noch­mals ent­sam­melt: Das Em­men­tal ent­schei­det über neu­es Zu­hau­se von Mu­se­ums­ob­jek­ten

Zum vorerst letzten Mal: Das Regionalmuseum Chüechlihus in Langnau im Emmental sucht neue Besitzer:innen für über 400 Kulturgüter. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs sind 291 Bewerbungen eingegangen. Wo und wie die Objekte künftig genutzt werden, wird bis zum 11. August 2024 gemeinsam mit der Bevölkerung entschieden. Emmentaler:innen können seit dieser Woche darüber abstimmen.

12. Juli 2024

Ba­sel: «The End of Aging» von Mi­cha­el Schind­helm geht vir­tu­ell wei­ter

Die Ausstellung «The End of Aging» von Michael Schindhelm bei der Kulturstiftung Basel H. Geiger (KBH.G) kann noch bis am 21. Juli 2024 besucht werden. Am Samstag, 20. Juli, werden die Schauspielerin Tabitha Frehner und Michael Schindhelm Auszüge aus seiner eigens für die Ausstellung verfassten Kurzgeschichte «Der Mann, der aus der Kälte kam» vorlesen. Die Lesung findet um 15.30 Uhr statt; zuvor führt Michael Schindhelm um 14 Uhr nochmals persönlich durch seine Ausstellung. Das Ende der Ausstellung ist nicht der Schluss dieses Projekts. Virtuell geht es nämlich auf einer eigens dafür konzipierten Website weiter. Bereits am 30. August wird bei KBH.G die zweite Ausstellung von Michael Schindhelm mit dem Titel «Roots» eröffnet.

12. Juli 2024

Die US-ame­ri­ka­ni­sche Schau­spie­le­rin Shel­ley Du­vall ist ge­stor­ben

Die am 7. Juli 1949 in Fort Worth (Texas) geborene US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin sowie Fernsehproduzentin Shelley Duvall (Bild) ist am 11. Juli 2024 in Blanco (Texas) gestorben. Bekannt wurde sie durch ihre Auftritte in sieben Filmen unter Regie von Robert Altman sowie als Hauptdarstellerin im Horrorfilm-Klassiker «Shining» von Stanley Kubrick (1980) nach Stephen Kings gleichnamigem Roman. (*)

12. Juli 2024

Zum Tod des deut­schen Fo­to­gra­fen Tho­mas Höp­ker

Der am 10. Juni 1936 in München geborene deutsche Fotograf und Dokumentarfilm-Regisseur Thomas Höpker (Bild), der ab 1976 in New York City lebte, ist am 10. Juli 2024 in Santiago de Chile gestorben. Höpker wurde 1989 Vollmitglied in der Agentur Magnum Photos und war von 2003 bis 2007 ihr Präsident. Die Bildsprache in Höpkers Fotojournalismus ist von Humanismus geprägt, was heute geläufiger ist unter dem Begriff der «concerned photography». Oft in den Elendsgebieten der Welt im Einsatz, ging es ihm nie um die plakative Zurschaustellung von Armut, Krieg und Hungersnöten. Sein Kennzeichen sind subtile Bilder, ohne dabei die Abgebildeten bloßzustellen. (*) Höpker schuf einige der bekanntesten Fotografien der vergangenen Jahrzehnte.

12. Juli 2024

30 Jah­re Ost­schwei­zer Kul­tur­ma­ga­zin «Sai­ten»: Crowd­fun­ding, Kul­tur-News­let­ter, Kon­gress zum Kul­tur­jour­na­lis­mus, Par­ty

Der Kulturjournalismus hat einen schweren Stand. Zum 30-Jährigen von «Saiten» will das Ostschweizer Kulturmagazin gegensteuern – mit einem Crowdfunding zur Lancierung eines Kultur-Newsletters und einer zusätzlichen Redaktionsstelle einerseits und mit einem Kongress zum Kulturjournalismus der Zukunft andererseits. Und auch das Feiern soll nicht zu kurz kommen.

12. Juli 2024

SWR-Jazz­preis 2024 für HKB-Bern-Ge­sangs­do­zen­tin Can­su Tan­rı­ku­lu

Cansu Tanrıkulu, Gesangsdozentin an der Hochschule der Künste Bern im Bereich Jazz & Contemporary Music, wird gemeinsam mit ihrem Duo-Partner, dem Kontrabassisten Nick Dunston, mit einem der höchstdotierten Jazzpreise Deutschlands ausgezeichnet.

11. Juli 2024

Der Schwei­zer Ei­sen­plas­ti­ker und Ob­jekt­künst­ler Yvan «LOZ­ZI» Pes­ta­loz­zi ist ge­stor­ben

Der am 13. Dezember 1937 in Glarus geborene Schweizer Eisenplastiker und Objektkünstler Yvan «LOZZI» Pestalozzi (Bild) ist am 3. Juli 2024 gestorben. Pestalozzi absolvierte eine Möbelschreinerlehre und bildete sich autodidaktisch weiter. Ab 1964 arbeitete er als freischaffender Plastiker. Viele seiner oft kinetischen Objekte gestaltete er zu Wortspielen. Er wurde deswegen auch als Kabarettist unter den Schweizer Plastikern bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Schweizer Eisenplastikern arbeitete Lozzi nicht mit Schrott. Weitere Arbeitsrichtungen waren seine kleinen Figuren aus Weichmetall oder lebensgrosse Menschen- und Tierfiguren aus Zement, wie der Schutzengel an der Gotthardstrasse in Hospental. Die kinetischen Objekte und andere Werke von Lozzi stehen an öffentlich zugänglichen Orten, beispielsweise am Zürcher Flughafen. Weitere Beispiele von Kunst im öffentlichen Raum sind die «Zeitmaschine» (1983, UBS, Zürich-Altstetten) und der «Mückenschwarm» (2002, Dübendorf). Über 80 Windplastiken befinden sich in der Schweiz, in Europa, den USA und Fernost. (*) 2021 eröffnete der Künstler in Wald sein LOZZI-Museum.

11. Juli 2024

Das BBL hat das Bau­ge­such für die Er­wei­te­rung des Samm­lungs­zen­trums in Af­fol­tern am Al­bis ein­ge­reicht

Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat ein ordentliches Baugesuch für den nächsten Ausbauschritt des Sammlungszentrums in Affoltern am Albis eingereicht. Der Erweiterungsbau soll hauptsächlich Depotflächen zur sicheren Aufbewahrung und Erhaltung beweglicher Kulturgüter beinhalten. Das Schweizerische Nationalmuseum pflegt unter dem Dach des Sammlungszentrums eine einzigartige Sammlung schweizerischen Kulturguts von der Urgeschichte bis in die Gegenwart. Es soll die fachgerechte Aufbewahrung sowie die nachhaltige Konservierung und Forschung zu derzeit über 870’000 Objekten sicherstellen.

11. Juli 2024

Kunst­sti­pen­di­en der Stadt Zü­rich 2024

Ausstellung im Helmhaus Zürich, vom 13. Juli bis am 15. September 2024 – Vernissage am Freitag, 12. Juli 2024, 18 Uhr

11. Juli 2024

25’000 Fran­ken für ein Pro­jekt im Be­reich Co­mics

Die 2020 von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia lancierten sogenannten Kreationsbeiträge Comics richten sich an Schweizer oder in der Schweiz etablierte Künstlerinnen und Künstler. Sie sind nun mit einem Betrag von maximal 25’000 CHF dotiert. Unterstützt wird die Erarbeitung eines Projektes im Bereich Comics, das zur Publikation (inklusive digitale Formate) bestimmt ist.

11. Juli 2024

Ber­ner Sym­pho­nie­or­ches­ter geht mit Ma­rio Bat­ko­vic «Über ds Chrüz»

Radio SRF 2 Kultur, «Im Konzertsaal», heute Donnerstag, 20.03 Uhr

10. Juli 2024

Das 77. Film­fes­ti­val Lo­car­no gibt wei­te­re Preis­trä­ger/in­nen und das Pro­gramm 2024 be­kannt

An der Pressekonferenz in Zürich wurde am Mittwoch in Anwesenheit der neuen Festival-Präsidentin Maja Hoffmann die Auswahl des 77. Locarno Film Festivals bekannt gegeben. Neben den mit Spannung erwarteten Wettbewerbsfilmen wurden auch die Filme aus den nicht wettbewerbsorientierten Sektionen präsentiert. Zudem wurde verkündet, dass der Excellence Award Davide Campari, der an Filmpersönlichkeiten mit aussergewöhnlichen Karrieren verliehen wird, dieses Jahr an die französischen Stars Mélanie Laurent und Guillaume Canet geht. Das diesjährige Locarno Film Festival findet vom 7. bis am 17. August statt.

10. Juli 2024

Der­zeit kei­ne ak­tu­el­len Ein­trä­ge auf der «X»-Sei­te von «ch-cul­tu­ra.ch»

Seit dem 9. Juli 2024 können auf «X» (vormals «Twitter») aus unbekannten Gründen keine aktuellen Hinweise zu den Inhalten von «ch-cultura.ch» mehr publiziert werden. Die bisherigen über 15’000 Einträge sind bis jetzt aber noch abrufbar. Interessierte werden an dieser Stelle natürlich informiert, wenn Gründe und Zukunft klar sind.

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