ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

23. Februar 2011

Was den Deutschen ihre Sprache, ist den Schweizern ihre Geschichte

Repräsentative Umfrage zu identitätsstiftenden Merkmalen

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind Nachbarn, in allen drei Ländern wird (auch) Deutsch gesprochen. Aber bei der Frage, was nationale Identität ausmacht, hat die Sprache einen ganz unterschiedlichen Stellenwert. Wie das Magazin Reader’s Digest in seiner März-Ausgabe berichtet, ist für 43 Prozent der Deutschen ihre Sprache das prägendste Element der nationalen Identität. In der Schweiz halten immerhin 22 Prozent die gemeinsame deutsche Sprache für besonders prägend. Hingegen sind in Österreich nur etwa 16 Prozent der Bürger der Auffassung, dass die deutsche Sprache der Grundpfeiler ihres Nationalbewusstseins ist.

Das Magazin Reader’s Digest liess sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland die Kriterien für nationale Identität repräsentativ untersuchen. Obwohl in beiden Ländern deutsch gesprochen wird, traten erstaunliche Unterschiede zu Tage. Während die Deutschen ihre Sprache als prägendstes Element sehen, ist für die Schweizer die gemeinsame Geschichte mit 36 Prozent das entscheidende Merkmal für nationale Identität.

Dicht dahinter liegen bei den Schweizern mit 34 Prozent die in der Gesellschaft ähnlichen Werte, ehe mit 22 Prozent die Sprache auf Platz drei folgt. Zum Vergleich: In Deutschland kommt hinter der Sprache die gemeinsame Geschichte (35 Prozent) auf Platz zwei, gefolgt von den ähnlichen Werten (14 Prozent). In einem Punkt sind sich die Befragten in beiden Ländern einig: In Deutschland wie in der Schweiz halten nur drei Prozent der Befragten die Religion für besonders identitätsstiftend.

In Österreich ragt einer älteren Umfrage zufolge dafür ein ganz anderer Wert heraus: Hier halten rund 30 Prozent der Bürger den Willen, wirtschaftlich und politisch zusammenzuleben, für die Grundlage ihrer nationalen Identität.

Betrachtet man die regionalen Unterschiede in der Schweiz, so zeigt sich der Röstigraben: In der Deutschschweiz halten 41 Prozent der befragten Personen die Geschichte für den prägendsten Faktor der Schweizer Identität; in der Romandie ist dagegen nur jeder Fünfte (19 Prozent) dieser Ansicht.

Bei den Werten verhält es sich genau umgekehrt: Während nur gut ein Viertel der Befragten aus der Deutschschweiz (27 Prozent) gemeinsame Wertvorstellungen für identitätsstiftend halten, sind es in der Romandie mehr als die Hälfte (57 Prozent). Im Gegensatz dazu nehmen die Deutschschweizer die Landessprachen eher als Identitätsmerkmal wahr (24 Prozent) als die Romands (18 Prozent).

Das Alter scheint eine grosse Rolle zu spielen: Während die bis zu 34-Jährigen die Landessprachen (27 Prozent aller Befragten) und Religion (6 Prozent) für wichtige Identitätsmerkmale halten, nennen die bis zu 54-Jährigen weit häufiger die gemeinsamen Wertvorstellungen (39 Prozent).

Zur Methode der Umfrage   

Vom 15. bis 20. Dezember 2010 befragte das Institut für Markt- und Meinungsforschung ISOPUBLIC im Auftrag von Reader’s Digest Schweiz landesweit repräsentativ 502 Personen. In Deutschland befragte das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag von Reader’s Digest vom 14. bis 17. Januar 2011 bundesweit repräsentativ 1’002 Menschen.

ots

Kontakt:

http://www.readersdigest.ch


 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 23. Februar 2011
  • Politik und Gesellschaft

Vorheriger Beitrag

Libyen: Aktivisten bitten Facebook um Anonymität

Nächster Beitrag

Auslobung des PHÖNIX – des Kunstpreis‘ für Nachwuchskünstler

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Frank O. Gehry, 2007 - Foto: National Building Museum, photo by Paul Morigi, https://www.flickr.com/photos/nationalbuildingmuseum/5489221895/?edited=1 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Turner_07_FGLecture.JPG
    ZUM TOD DES NORDAMERIKANISCHEN ARCHITEKTEN UND DESIGNERS FRANK O. GEHRY

    5. Dezember 2025

  • © Klaus Petrus
    «KLAUS PETRUS. AUSSEN VOR»

    5. Dezember 2025

  • © Wolfgang Soeder, „Me 1965“, Mixed Media on Gelatin Silver Print ca. 50x60cm, https://www.wolfgangsoeder.de/
    «WOLFGANG SOEDER – REISE ZUM MITTELPUNKT DER FOTOGRAFIE»

    5. Dezember 2025

  • Songbird Fesstival Davos © https:::www.songbirdfestival.ch:, 2025
    SONGBIRD FESTIVAL DAVOS 2025 – SONGS AUS DEM HIER UND JETZT

    5. Dezember 2025

  • Bild: G4RDI HUTTER, 44 Jahre Tour – Wundervolles Plakat von Stephan Bundi, 2024
    DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS 2026: SCHWEIZER CLOWNIN GARDI HUTTER ERHÄLT DEN EHRENPREIS DES LANDES RHEINLAND-PFALZ

    5. Dezember 2025

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2025 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>