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4. September 2013

SRF: Start der Hörspielreihe «Heimatland!»

Ab Freitag, 6. September 2013, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 2 Kultur

Bild: Radiostudio Brunnenhof – Symbolbilder Mikrophon – Copyright: SRF/Danielle Liniger

Heimat: eine Landschaft, eine Mundart, eine Sehnsucht, eine Sofaecke. Heimat ist ein Mythos, den ein einfaches Ausrufezeichen in einen Fluch verwandelt. Ab dem 6. September 2013 präsentieren Radio SRF 2 Kultur und Radio SRF 1 in einer gemeinsamen Hörspielreihe rund zwanzig Heimat-Hörspiele.

Die Hörspielreise beginnt beim Waadtländer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz. Der jungen Joseph träumt sich «Bis ans Ende der Sterne», weg aus der Weite des Lac Léman, seiner fesselnden Heimat.

Ebenfalls auf Ramuz zurück geht das Feature «Wo liegt Derborence?». Es reflektiert das Trauma eines historischen Bergsturzes.

Mitten im Röstigraben spielen der Krimi «La Petite Colombe» und die zarte Liebesgeschichte «Restaurant du soleil».

Weiter geht die Hörspielreise ins Engadin – mit der Legende «Die Glocken von San Gian».

Eine der nächsten Stationen ist die Innerschweiz des 17. Jahrhunderts, wo die schöne Tessinerin Speranza rabiatem Fremdenhass begegnet.

«Heimatland!» ist also nicht nur eine geographische, sondern auch eine Zeitreise. Der römische Legionär Cassius Longinus geistert als «Das zutrauliche Gespenst von Zürich» seit 2000 Jahren durch die Limmatstadt und weiss Skurriles zu erzählen. «Das wahre Leben der Helvetia» spielt in den Wirren des Sonderbundskrieges. Die Briefe von Cäsar von Arx spiegeln die Jahre der geistigen Landesverteidigung.

Sprachmusikalisch erfahrbar wird der Begriff «Heimat» in der Gegenüberstellung von Beat Sterchis «Das Matterhorn ist schön» und Heinz Holligers «Alb-Chehr».

Neben Hörspielen aus den letzten 50 Jahre präsentiert die Reihe «Heimatland!» zwei Premieren:

«Öber em Tal» von Rebecca Schnyder schildert einen Sommer im heimatlichen Appenzell Ausserrhoden. Jungbauer Martin und Julia, die jetzt in der Stadt lebt, treffen sich nach zwölf Jahren zum ersten Mal und kommen sich so nah, dass es weh tut.

Mit der apokalyptischen Hommage «Der neue Meienberg» erinnert Samuel Schwarz an den ebenso brillanten wie umstrittenen Publizisten Niklaus Meienberg, der mit seinen Reportagen die Selbstwahrnehmung der Schweiz massgebend beeinflusst hat.

srf

Kontakt:

http://www.srf.ch/medien/news/start-der-hoerspielreihe-heimatland/

 

  • Beitrags Information
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  • Daniel Leutenegger
  • 4. September 2013
  • Radio und TV

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