«ELEANOR ANTIN. EINE RETROSPEKTIVE»
Ausstellung im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, bis am 27. September 2026
Ausstellung im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, bis am 27. September 2026
Ausstellung des Kunstmuseums St.Gallen in der Lokremise St.Gallen, bis am 12. Juli 2026
Die Schweiz hat diese Woche bei der UNESCO die multinationale Kandidatur «Alpines Esskulturerbe. Gemeinschaftlich getragene Bewahrungsprogramme» zur Aufnahme in das UNESCO-Register guter Praxisbeispiele zur Bewahrung des Immateriellen Kulturerbes eingereicht. Diese Kandidatur, die auf einem wiedererwachten Interesse an nachhaltiger Ernährung fusst, wird von Frankreich, Italien, Slowenien und der Schweiz gemeinsam eingereicht und von der Schweiz koordiniert.
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur, Villa Flora, bis am 30. August 2026
Der am 13. März 1937 in High Wycombe (Buckinghamshire, England) geborene britische Folkjazz-Schlagzeuger und Songwriter Terence William Harvey «Terry» Cox ist am 19. März 2026 in Maó (Menorca, Spanien) gestorben. Mitte der 1960er-Jahre gehörte er zur Blues Incorporated von Alexis Korner, nahm mit Duffy’s Nucleus von Duffy Power auf und war in der Hausband von Ronnie Scott’s Jazz Club. Mit Danny Thompson wechselte er 1967 von Alexis Korner in die Folkband Pentangle, der er bis zu ihrer (vorläufigen) Auflösung 1973 angehörte. Daneben spielte er mit Benny Carter und Barney Kessel sowie mit Roger Webb (1970) und dem Orchestra von Bobby Lamb und Ray Premru (1971). Auch war er an Einspielungen von The Humblebums, Bert Jansch und John Renbourn ebenso wie von Shirley Collins, Dana Gillespie und David Bowie beteiligt. Zwischen 1974 und 1982 gehörte er zur Band von Charles Aznavour, er war aber auch Sessionmusiker für Ashton & Lord, Bee Gees, Elton John u.v.a. Seit der Neugründung von Pentangle 1985 gehörte er der Band bis 1990 wieder an und ging mit ihr 2008 auch wieder auf Tournee. (*)
Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom heutigen Donnerstag, 13 Uhr
«Seit 1999 gibt es die linke Zürcher Zeitung ‹P.S.›. Seit ihrer Gründung ist sie immer wieder in ihrer Existenz bedroht, und seit ihrer Gründung wurde sie immer wieder von ihren Leser:innen getragen. Darauf hoffen wir auch jetzt. Denn wir glauben, es braucht die linke Stimme mehr denn je», schreiben heute die seit 2015 für «P.S.» als Verlagsleiterin und Chefredaktorin tätige Min Li Marti (Bild) und ihr Nachfolger Sergio Scagliola. Die Lage sei ernst: «Um dieses Jahr zu überleben und um Massnahmen zu ergreifen, dass die Zukunft des ‹P.S.› gesichert ist, brauchen wir 200’000 Franken – und mittelfristig 300 Abonnent:innen mehr.»
Das 1984 gegründete vierteljährilich erscheinende Comic-Magazin «Strapazin» war in letzter Zeit in eine bedrohliche Finanzkrise geraten, die die wichtige Plattform für Comic-Autor:innen aus der Schweiz, Deutschland und der ganzen Welt in ihrer Existenz gefährdete. Das generationenübergreifende Team von 26 Herausgeber:innen mit Sitz in Zürich und in München lancierte deshalb ein Crowdfunding mit dem Ziel, Spenden in der Gesamtsumme von 66’666 Franken zu sammeln. Das Finanzierungsziel wurde jetzt bereits überschritten und es bleiben für alle künftigen Wohltäter:innen noch ganze zehn Tage um das Ergebnis noch erfreulicher zu gestalten – das neue Ziel liegt jetzt bei 70’000 Franken. Unabhängig vom Erreichen des Zusatzziels werden dem Projekt die Gelder ausgezahlt.
Dass die Gassmann-Gruppe in Biel-Bienne die Konzession für das zweisprachige Regionalfernsehen «TeleBielingue» definitiv an den Konkurrenten «Canal B» verloren hat, dürfte nun nicht ganz überraschend drastische Folgen haben: Der Belegschaft wird per Ende Juli 2026 gekündigt. Entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat die Gassmann-Gruppe am Donnerstag bestätigt. Die Gassmann-Gruppe leitet ein Konsultationsverfahren ein. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Nicoletta Cimmino, die Publizistische Leiterin der Gassmann-Gruppe, das Haus verlässt, da ihre Stelle im Zuge der Reorganisationen gestrichen wird.
Mit Anneli Binder, Karin Bitterli und Roger Ziegler verlässt die gesamte Geschäftsleitung der Dampfzentrale Bern das Haus Ende 2027, wie sie gegenüber der «Hauptstadt» und den Berner Tamedia-Zeitungen mitteilt. Im August 2025 war bereits der gesamte Vorstand zurückgetreten. Noch in diesem Frühling will die Stadt Bern als Eigentümerin der Liegenschaft bekannt geben, wer den Betrieb in der Dampfzentrale ab 2028 übernehmen werde.
Der Performancepreis Schweiz soll die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst erhöhen, ihre Vielfalt und Qualität zeigen und ihre Anerkennung stärken. Der national ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an Künstler:innen oder Kollektive, die sich durch Ausbildung, Arbeitsweise oder Präsentationspraxis in der Performancekunst verorten.
Visarte, der Berufsverband für visuelle Kunst Schweiz, publizierte jüngst die dritte Ausgabe der «Leitlinien – Honorare für Künstler:innen und Kurator:innen». Erfreulicherweise finden diese bei immer mehr Förderstellen Beachtung, dennoch bleibt noch viel zu tun. Im Jahr 2026 macht Visarte Schweiz gemeinsam mit den Visarte-Regionalgruppen mit diversen Aktionen auf die Missstände in der Branche aufmerksam.
Nach dem Aus des Festivals du Film Français d’Helvétie (FFFH) unterstützt die Stadt Biel-Bienne die Gründung eines neuen Festivals für französischsprachige Filme. Unter der Leitung eines neuen Vereins will das Projekt die für die Stadt und Region bedeutende Kulturveranstaltung weiterleben lassen.
Der am 4. Mai 1937 in Houston (Texas) geborene US-amerikanische Bildhauer, Grafiker und Kunstpädagoge Melvin Eugene Edwards Jr. ist am 30. März 2026 in Baltimore (Maryland) gestorben. Der afroamerikanische Künstler wuchs in segregierten Gemeinden in Texas und in einer integrierten Gemeinde in Ohio auf. 1955 zog er nach Kalifornien und begann dort während seines Studiums seine professionelle künstlerische Laufbahn. Ursprünglich als Maler ausgebildet, begann Edwards Anfang der 1960er-Jahre in Los Angeles, sich mit Bildhauerei und Schweisstechniken auseinanderzusetzen, bevor er 1967 nach New York zog. Im letzten Jahr zeigte der international tätige Künstler in der Kunsthalle Bern eine vielbeachtete Ausstellung.
Die Fondation Reinhardt von Graffenried hat heute Mittwoch die Gewinner:innen der Preise in allen Kategorien bekannt gegeben. Die Hauptgewinnerin oder der Hauptgewinner des Swiss Press Photo 26, der / die «Swiss Press Photographer of the Year», wird am 24. April 2026 in der Aula der Universität Bern auserkoren und erhält die Preissumme von 25’000.- Franken.