FÜR DANIEL SCHWARTZ, SCHWEIZER FOTOGRAF UND AUTOR
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 18. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 18. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Eine «Historische Lernwelt», ein «SchulSchaulager» und eine «Forschungswerkstatt» sind die drei tragenden Leuchttürme des Schulmuseums Bern. An den zwei Standorten, Muhlernstrasse 9 und Sägestrasse 65 in Köniz bei Bern, widmet sich das Museum der Schweizer Schulgeschichte seit dem 17. Jahrhundert. Das «SchulSchaulager» wird am kommenden 1. Juni 2026 eröffnet. Diese Woche war das Schulmuseum Bern Thema der SRF-Fernsehsendung «Kulturplatz».
Die Kulturkommission der Stadt Zug hat die Preisträgerinnen und Preisträger der 11. Kulturschärpe 2025 / 2026 bestimmt. Die Auszeichnung für eine Einzelperson geht an den Schauspieler und Autor Rémy Frick. In der Kategorie Verein wird Liveliteratur Zug geehrt. Die feierliche Preisverleihung findet am 17. Juni 2026 statt.
Am 13. April 2026 startet die Umfrage «Swiss Arts PULSE» zur Situation von Kultur- und Kreativschaffenden in der Schweiz. Die Umfrage wird von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK / ZCCE) in Zusammenarbeit mit Suisseculture und dem Forschungsteam LeeWas durchgeführt und durch Pro Helvetia finanziert.
Die fünf neusten Stellungnahmen des Schweizer Presserates:
Seit 1980 zeichnet die Stiftung Zürcher Journalistenpreis Texte aus, «die über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben und für herausragenden Journalismus stehen», wie sie am Freitag schreibt. In diesem Jahr hat sich die siebenköpfige Fachjury aus verschiedenen Schweizer Medienhäusern mit 201 eingereichten Arbeiten auseinandergesetzt. In der Hauptkategorie wurden folgende neun Arbeiten nominiert:
Die Nominierten für den diesjährigen Swiss Press Award wurden am Freitag bekannt gegeben. Insgesamt wurden 15 Teams und Einzelpersonen aus allen vier Sprachregionen der Schweiz ausgewählt – «ein starkes Zeichen für die Vielfalt und Qualität des Schweizer Journalismus», wie die Fondation Reinhardt-Von Graffenried schreibt. Es sei besonders erfreulich, dass in diesem Jahr auch ein Team aus dem rätoromanischen Sprachraum dazu gehört. Die Stiftung vergibt die nationalen Preise «für ausserordentliche Leistungen im Journalismus». Die Preisverleihung in Anwesenheit des Aussenministers Ignazio Cassis mit der Uraufführung des «Swiss Press Song 26» von Pasquale Aleardi und den Phonauten wird am 24. April 2026 ab 18 Uhr auf «www.swisspressaward.ch» live gestreamt.
Der am 17. April 1957 in der Bronx (New York City) geborene Afrika Bambaata (Bild), bürgerlich Lance Taylor, ist am 9. April 2026 in Philadelphia gestorben. Er war ein ab den 1970er-Jahren aktiver New Yorker Hip-Hop-DJ und Gründer der weltweiten Organisation Zulu Nation. Weiterhin war er Party-Organisator der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Er zählte zu den stilprägenden Figuren der Anfangszeiten im Hip-Hop. Weltweites Ansehen errang er schon Anfang der 1980er mit dem frühen Hip-Hop-Klassiker «Planet Rock». Bambaataa arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Yellowman, UB40, Johnny Rotten von den Sex Pistols, James Brown, Leftfield, Gary Numan und DePoint zusammen. Durch Afrika Bambaataas Erfolg wurden auch seine Bands Planet Patrol, Soulsonic Force und Cosmic Force bekannt. Er brachte unter den Namen Time Zone, Shango, Hydraulic Funk, Khayan und Sirius B Platten heraus. Im Mai 2016 trat Afrika Bambaataa von der Führung der Zulu Nation zurück, nachdem ihm der bis in die 1970er-Jahre zurückreichende sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen worden war. (*) Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Der Stiftungsrat des Fotomuseums Winterthur hat Sophie Haslinger (Bild) nach einem ausführlichen Auswahlprozess zur neuen Direktorin ernannt. Sie tritt ihre Stelle am 1. August 2026 an. Sie folgt auf Nadine Wietlisbach, die das Haus seit 2018 massgeblich geprägt hat und im Frühsommer 2026 die Leitung Förderung Kultur beim Migros-Genossenschafts-Bund übernimmt. «Mit der Neubesetzung der Direktion stellt der Stiftungsrat die Weichen für die Zukunft des Hauses»: Der Stiftungsrat ist überzeugt, «mit Sophie Haslinger eine Persönlichkeit gewonnen zu haben, die das Fotomuseum Winterthur verantwortungsvoll führen und in seiner Weiterentwicklung prägen wird», wie er heute schreibt.
Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau, Ittinger Museum, bis am 30. August 2026
Ausstellung im Thun-Panorama, Schadaupark Thun, bis am 29. November 2026
Der am 8. September 1930 in Zürich geborene Schauspieler, Hörbuch- und Hörspielsprecher, Synchronsprecher sowie Autor Mario Adorf (Bild) ist am 8. April 2026 in Paris gestorben. Insgesamt umfasst sein filmisches Schaffen mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen zwischen 1954 und 2023; daneben war Adorf auch ein profilierter Theaterschauspieler und schrieb mehrere Bücher. Seinen Durchbruch hatte er 1957 mit dem Kriminalfilm «Nachts, wenn der Teufel kam» in der Rolle des von den Nationalsozialisten fälschlich zum Serienmörder erklärten Bruno Lüdke. In den 1960er-Jahren spielte er in «Winnetou», einigen Italowestern und weiteren internationalen Produktionen. Im Kino des Neuen Deutschen Films in den 1970er- und 1980er-Jahren trat er unter Regie von Volker Schlöndorff im Oscar-Gewinner «Die Blechtrommel» und in «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» auf sowie unter Rainer Werner Fassbinder in «Lola». Der Produzent Dieter Wedel besetzte ihn in den 1990er/2000er-Jahren in Hauptrollen in mehreren TV-Mehrteilern: «Der große Bellheim», «Der Schattenmann» und «Die Affäre Semmeling». (*)
Schweizerische Nationalbank und Bernisches Historisches Museum eröffnen «Moneyverse»: Am Freitag, 10. April 2026, nimmt das neue Besuchszentrum der Nationalbank im Kaiserhaus Bern seinen Betrieb auf.
Exposition Musée d’Art et d’Histoire Fribourg-Freiburg, jusqu’au 28 juin 2026
Exposition Camera Museum Vevey – Musée suisse de l’appareil photographique, jusqu’au 16 août 2026
Exposition capsule Camera Museum Vevey – Musée suisse de l’appareil photographique, jusqu’au 21 juin 2026
Visarte Schweiz vergibt für den Zeitraum August 2027 bis Juli 2028 erneut Atelieraufenthalte in der Cité Internationale des Arts in Paris.
Die Schweizerin Dorothee Elmiger (Bild), die aktuelle Trägerin des Deutschen Buchpreises und des (Deutsch-)Schweizer Buchpreises, übernimmt die Thomas-Kling-Poetikdozentur der Kunststiftung NRW am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft (IGLK) der Universität Bonn. «Die Autorin gehört zu den bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur», schreibt die Universität in ihrer Mitteilung. Die Antrittsvorlesung findet am 11. Mai 2026 um 19 Uhr im Festsaal der Universität Bonn statt.
Die bisherigen Stellvertretenden sind die neue Gastgeberin, der neue Gastgeber: Nina Mavis Brunner und Nino Gadient führen das Publikum auch künftig durch den «Kulturplatz». Die beiden haben sich in einem Publikumstest durchgesetzt. Die wöchentliche Kultursendung auf SRF 1 und Play SRF wird gleichzeitig überarbeitet: «Die Hosts sind vermehrt draussen und nehmen das Publikum mit an Orte, an denen Kultur entsteht und gelebt wird», schreibt das Deutschschweizer Fernsehen.
Die Société Suisse des Auteurs (SSA) vergibt viermal im Jahr Stipendien für die Komposition von Bühnenmusik. In der erste Sitzung 2026 wurden vier Stipendien vergeben.
In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband t. Theaterschaffen Schweiz hat die Société Suisse des Auteurs (SSA) bis zu fünf Stipendien ausgeschrieben, um das Schreiben / die Entwicklung von Werken von Autor:innen–Interpret:innen zu fördern. Dieser Wettbewerb ist mit einem globalen Beitrag von CHF 15’000 Franken für das Jahr 2026 dotiert.
Die Société Suisse des Auteurs (SSA) hat in Zusammenarbeit mit ProCirque und FARS Stipendien für die Recherche- und Entwicklungsarbeiten von Werken im Bereich der innovativen Zirkuskunst und Strassenkunst vergeben.
Die Kulturabteilung der Stadt Thun schreibt den Kulturförderpreis 2026 aus. Zudem vergibt sie für 2027 ein Stipendium für das Auslandatelier in Buenos Aires. Die Anmeldefrist läuft für beide Aussschreibungen bis zum 4. Mai 2026.
Über 200 Saxophonist:innen aus der ganzen Welt hatten sich per Video beworben. Knapp über 130 wurden zur ersten Runde nach Andorra eingeladen, 3 Tage dauerte die erste Auswahl; dann folgten die Semi-Finals und schliesslich stellten sich 6 Kandidaten dem Finale mit Orchester, das der an der ZHdK Zürich studierende Juan David Toro Martín (Bild) für sich entscheiden konnte.
«Einer ein Chaot, der andere ein Perfektionist – zusammen Splendid»: Michael Egger und Levin Lucca Dennler, beide schon seit Jahren in der Schweizer Musikszene tätig, gaben im Oktober 2025 ein gemäss SRF 3 «fantastisches Debütalbum» heraus mit ihrem neuen, gemeinsamen Projekt Splendid. «Höchste Zeit für unser Gütesiegel!», hat SRF 3 nun befunden.
Am 16. April 2026 ist der Kinostart des Films «Walter Lietha. Drum sing i grad drum» des Regisseurs Stefan Haupt. Ab heute Ostermontag finden in der ganzen Deutschschweiz diverse Vorpremieren und Spezialveranstaltungen statt. Walter Lietha zählte in den 1970er-Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Kultur- und Musikszene. Als Sänger, Dichter, Komponist und kritischer Zeitgenosse schrieb er unzählige Mundartlieder und wurde so in der Deutschschweiz zu einer prägenden Stimme einer ganzen Generation.
Radio SRF 1, «Gast am Mittag», heute Ostermontag, 13 Uhr
Exposition Musée cantonal des Beaux-Arts (MCBA), Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 23 août 2026
Ausstellung im Museum Bickel, Walenstadt (SG ), bis am 9. Mai 2026
Ausstellung in der Graphischen Sammlung ETH Zürich, bis am 5. Juli 2026
Ausstellung im Helmhaus Zürich, bis am 7. Juni 2026
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute um 12:38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 11. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Ausstellung im Spielzeug Welten Museum Basel, bis am 31. Januar 2027
Ausstellung im Dreiländermuseum, Lörrach (D), vom 22. April bis am 12. Juli 2026
Ausstellung im Vitra Design Museum, Weil am Rhein (D), bis am 6. September 2026
Der am 4. März 1944 in Leeds geborene britische Cartoonist und Autor Glen Baxter (Bild) ist am 29. März 2026 in London gestorben. Baxter entstammte einer Arbeiterfamilie und besuchte das Leeds College of Art. In London arbeitete er als Lehrer, begann zu zeichnen und veröffentlichte seine ersten Gedichte. Sein erstes Buch mit gesammelten Cartoons erschien 1977 unter dem Titel «Atlas» in den Niederlanden, zwei Jahre später in England. Neben den Cartoons schuf Baxter Bildromane wie das auch auf Deutsch erschienene «The Billiard Table Murders». Baxters Cartoons bestanden in der Regel aus einem Bild mit zugehöriger Bildunterschrift, deren absurder Witz erst durch die Kombination von Text und Bild entstand. Nach eigener Aussage hatten ihn Dadaisten und Surrealisten wie Max Ernst und René Magritte beeinflusst. Baxters Humor wurde mit dem der Monty Pythons und der Goon Show verglichen. Baxters Arbeiten erschienen u.a. in «The New Yorker»,«Vanity Fair», «Observer» und «The Independent on Sunday». (*)
Ausstellung im Kontext der Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, bis am 16. August 2026