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Monat: Juni 2026

4. Juni 2026

AARAU IST DIE «KUL­TUR­HAUPT­STADT SCHWEIZ 2030»

Bild: Altstadt von Aarau mit Stadtkirche im Hintergrund - Foto: Sandro Senn, 2009, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sa-se - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Altstadt_Aarau.jpg

Aarau, die Aargauer Kantonshauptstadt, hat sich nach einem mehrmonatigen Bewerbungsverfahren gegen die Konkurrenz aus Bellinzona, Lugano (mit Locarno und Mendrisio) sowie Thun als «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» durchgesetzt. 

4. Juni 2026

DIE JOD­LE­RIN UND KUL­TUR­VER­MITT­LE­RIN NADJA RÄSS ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX MUSIK 2026

Nadja Räss © Pati Grabowicz

Das Bundesamt für Kultur (BAK) vergibt zum 13. Mal die Schweizer Musikpreise. Neben der Auszeichnung der Jodlerin und Kulturvermittlerin Nadja Räss (Bild) mit dem Schweizer Grand Prix Musik würdigt das BAK zehn weitere Schweizer Musikschaffende, Kollektive und Institutionen. Die Preisverleihung findet am 19. September 2026 anlässlich des Festivals Label Suisse in der Salle Paderewski im Casino de Montbenon in Lausanne statt. Die Schweizer Musikpreise werden vom Bundesamt für Kultur im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) verliehen. Der Schweizer Grand Prix Musik ist mit 100’000 Franken dotiert, die sieben Schweizer Musikpreise sind mit je 40’000 Franken und die drei Spezialpreise Musik mit je 25’000 Franken dotiert.

4. Juni 2026

DIE NEUE DI­REK­TO­RIN VON RA­DIO­TE­LE­VI­SIUN SVI­Z­RA RU­MAN­TSCHA (RTR) HEIS­ST SI­MO­NA CA­MI­NA­DA

Bild: Simona Caminada - Foto: © SRG-SSR, 2026

Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat Simona Caminada (Bild) einstimmig zur neuen Direktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) und in die Geschäftsleitung der SRG-SSR gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des zuständigen Nominationsausschusses gefolgt. Mit Simona Caminada übernimmt «eine erfahrene Medienschaffende mit tiefer Verankerung im rätoromanischen Raum die Leitung der SRG-SSR-Regionaleinheit mit Sitz in Chur», schreibt der Verwaltunsrat heute. Als weiterer Schritt in der umfassenden Transformation der SRG-SSR wurden gleichzeitig bei SRF, RTS und RSI sowie im überregionalen Bereich «Angebot» die Leitungsteams besetzt.

3. Juni 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SOUL-SÄN­GER PEABO BRY­SON IST GE­STOR­BEN

Peabo Bryson, 2016 - Foto: Kdrayf02 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Peabo_Bryson_performing_in_Louisville,_KY_2016.png

Der am 13. April 1951 in Greenville (South Carolina) geborene US-amerikanische Soul-Sänger Robert Peabo Bryson (Bild) ist am 2. Juni 2026 in Marietta (Georgia) gestorben. Balladen waren sein Spezialgebiet. Ab den späten 1970er-Jahren wurde er durch Duette mit Sängerinnen wie Natalie Cole, Roberta Flack und Melissa Manchester bekannt. Übertroffen wurden diese Erfolge noch durch die Welthits «Beauty and the Beast» (1991, mit Céline Dion) und «A Whole New World» (1992, mit Regina Belle), die beide aus Walt-Disney-Zeichentrickfilmen stammen und Bryson je einen Grammy einbrachten. (*)

3. Juni 2026

«LA­BOU­RING BO­DIES»

Make Your Body Your Machine Künstler:in & Beteiligte: Ernestyna Orlowska Entstehungszeit: 2021 Copyright: © Ernestyna Orlowska Fotocredit: Margot Roth

Ausstellung im Museum Tinguely, Basel, vom 10. Juni bis am 8. November 2026 – Vernissage und Sommerfest am Dienstag, 9. Juni 2026, 18.30 Uhr

3. Juni 2026

WIS­SEN AUS DEM EM­MEN­TAL: «SPY­CHE­RE!» AUF FELD­FOR­SCHUNG

Seit rund zwei Monaten ist die digitale Plattform «e-spycher» des Regionalmuseums Chüechlihus Langnau online, wie hier bereits gemeldet wurde. Das Interesse ist gross: Bereits rund 50 Beiträge zeigen die Vielfalt des lokalen Wissens. Nun startet die nächste Phase des Citizen-Science-Projekts: Eine Gruppe von Co-Forschenden ist im ganzen Emmental unterwegs und sammelt gemeinsam mit der Bevölkerung Geschichten, Dialekte und Wissen aus dem Alltag. Ein nächster wichtiger Treffpunkt wird der Auftritt an der Ausstellung OGA in Langnau sein.

3. Juni 2026

NACH­RICHT AUS LYSS: «KUFA ENT­WI­CKELT STRA­TE­GIE ZUR NACH­HAL­TI­GEN STA­BI­LI­TÄT»

Kulturfabrik KUFA Lyss, https://www.kufa.ch/

Wie an dieser Stelle mehrfach gemeldet, hat die Kulturfabrik Lyss (KUFA) turbulente Zeiten hinter sich: rückläufige Erträge, personelle Fluktuationen, Abgang des Geschäftsführers. Der Vorstand der KUFA «will nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden, der Gemeinde Lyss und den umliegenden Gemeinden die Zukunft anpacken und die finanzielle und betriebliche Stabilität sichern», wie er in der Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Am Montag hatte die KUFA die Vertreter:innen der umliegenden Gemeinden und weitere Finanzpartner:innen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

3. Juni 2026

9. JUNI 2026: «TAG DER SCHWEI­ZER LI­TE­RA­TUR» BEI SRF

«Tag der Schweizer Literatur – Mythen und Sagen» - © : SRF / Oscar Alessio, 2026

SRF ruft am Dienstag, 9. Juni 2026, zum zweiten Mal den «Tag der Schweizer Literatur» aus. Im Zentrum steht dieses Jahr die Wechselwirkung zwischen der Schweizer Literatur und Sagen. «Das Publikum kann dabei nicht nur im Radio sowie online zuhören und lesen, sondern sich auch aktiv beim Verfassen einer Sage auf Radio SRF 1 einbringen», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilug.

2. Juni 2026

«LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ.CH» SUCHT GE­SCHÄFTS­FÜH­RUNG UND MIT­AR­BEI­TER:IN KOM­MU­NI­KA­TI­ON UND RE­DAK­TI­ON

LiteraturSchweiz.ch

«LiteraturSchweiz.ch» ist «die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur:innen, für Literaturinteressierte, Autor:innen, Illustrator:innen, Lesende und alle, die es werden wollen», wie das mehrsprachige Angebot über sich schreibt. Sie ging diesen Frühling in neuer Form online, wie hier mehrfach gemeldet wurde. Nun sucht der Vorstand von «LiteraturSchweiz.ch» per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung «eine engagierte Person» für die Geschäftsführung (30%) und eine ebenso engagierte Person als Mitarbeiter:in Kommunikation und Redaktion (20%).

2. Juni 2026

«TRAME. CA­PO­LA­VO­RI DI ARTE TES­SI­LE. DA BALI A TIMOR»

TRAME Southern Bali. Balinese people. Silk, silver threads, dyes. First half of the 20th century. 127×115 cm. Breguet Collection. ©FCM:MUSEC, Lugano

Esposizione MUSEC Museo delle Culture, Villa Malpensata, Lugano, dal 11 giugno fino al 25 ottobre 2026

2. Juni 2026

«OH… CÉ­ZAN­NE»

© Museo in Erba, lugano, https://museoinerba.com/oh-cezanne/

Esposizione Museo in Erba, Lugano, fino al 24 gennaio 2027

2. Juni 2026

BU­OCH­HOLZ SEE­LIS­BERG: IM MIT­TEL­AL­TER­LI­CHEN BAU­ERN­HAUS HOCH ÜBER DEM VIER­WALD­STÄT­TER­SEE

Ferien im Baudenkmal FiB, Buochholz Seelisberg - Fotos: © Studio Gataric, https://www.studiogataric.ch/

Hoch über dem Vierwaldstättersee erhebt sich das historische Wohnhaus Buochholz mit einem eindrücklichen Panorama auf die Rigi, die Hochflue und das Dorf Brunnen. Erbaut im Winter 1348/49, gilt es als eines der ältesten Holzhäuser der Zentralschweiz. Ab dieser Woche öffnet es seine Türen als authentisches Ferienhaus und macht damit ein einzigartiges Stück Baugeschichte unmittelbar erlebbar.

2. Juni 2026

DER AR­GEN­TI­NI­SCHE KÜNST­LER JULIO LE PARC IST GE­STOR­BEN

Julio Le Parc, 2019 - Foto: Kaloian / Secretaría de Cultura de La Nación, https://www.flickr.com/photos/culturaargentina/48590085576/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/

Der am 23. September 1928 in Palmira (Mendoza, Argentinien) geborene argentinische Künstler Julio Le Parc (Bild) ist am 30. Mai 2026 in Paris gestorben. Er war ein berühmter pionierhafter Kinetischer Künstler und bekannter Vertreter der Op-Art. Julio Le Parc gehörte neben François Morellet, Horacio Garcia Rossi, Francisco Sobrino, Joël Stein und Yvaral im Jahr 1960 zu den Mitbegründern der Künstlergruppe Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV). Er besuchte die Escuela de Bellas Artes de Buenos Aires. Im Jahr 1958 ging er nach Paris. Er arbeitete dort im Atelier von Victor Vasarely. Julio Le Parc schuf vor allem lichtkinetische Objekte und Mobiles mit Lichtreflektoren. Sein Ziel war es, visuelle Phänomene durch Experimente anschaulich zu machen. Neue Technologien sollten eingesetzt werden, um das Verhältnis von Licht und Bewegung auf eine innovative Art und Weise darzustellen. Die Betrachtenden sollten durch Elemente, die in seinen Objekten manipuliert und beliebig bewegt werden konnten, zu aktiver Mitarbeit angeregt werden. (*)

1. Juni 2026

SCHWEI­ZER MUSIK VIA IN­TER­NET: «WAS WIR HÖREN, IST KEIN ZU­FALL»

Bild: © BR Bayerischer Rundfunk

Die Europäische Kommission hat in der breit angelegten Untersuchung «Study on the discoverability of diverse European cultural content in the digital environment» analysiert, wie sichtbar kulturelle Inhalte im digitalen Raum tatsächlich sind. Die Studie, erarbeitet von einem internationalen Forschungskonsortium, kommt zu einem klaren Schluss: «Nicht das Angebot entscheidet, sondern die Auffindbarkeit». «Die Dynamiken, die auf europäischer Ebene sichtbar werden, betreffen die Schweiz in besonderer Weise. Denn die Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Musik gehört wird, wirken auch hier, treffen jedoch auf einen Markt, der durch mehrere Sprachräume zusätzlich fragmentiert ist», schreiben IndieSuisse, SONART – Musikschaffende Schweiz und der Schweizer Musikrat in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung vom 1. Juni 2026.

1. Juni 2026

LA CHAN­TEUSE VAU­DOISE ORIANA PIC­CARD (LADY O) REM­PORTE L’ÉMIS­SION «THE VOICE 2026» SUR TF1

Oriana Piccard _ Lady O, © RTS

La chanteuse vaudoise de 19 ans Lady O (Oriana Piccard) a remporté samedi soir l’édition 2026 de l’émission «The Voice» sur TF1. Coachée par Florent Pagny, elle est la première artiste suisse à triompher dans ce télécrochet français.

1. Juni 2026

«IN­SIE­ME ALFIN UNITI SIAM»

Doppio ritratto degli sposi Jacmolli nel giorno del loro matrimonio - Foto: © Roberto Donetta

«Il matrimonio nelle foto di Donetta e della Fotostiftung Schweiz»: Esposizione Fondazione Archivio fotografico Roberto Donetta, Casa Rotonda, Corzonesco-Casserio, dal 14 giugno all’11 ottobre 2026 (sa-do: ore 14-17) oppure si appuntamento telefonando allo 091 87 112 63. Catalogo con testi di Antonio Mariotti, Anna Lisa Galizia e Luigi Lorenzetti – Vernissage: sabato 13 giugno alle ore 17

1. Juni 2026

«FE­LI­CE VA­RI­NI»

© Felice Varini, photo: André Morin

Esposizione Museo d’arte Mendrisio, fino al 10 ottobre 2026

1. Juni 2026

«ARTE DAL XIV AL XIX SE­CO­LO NELLE COL­LE­ZIO­NI PUB­BLI­CHE TI­CI­NE­SI – UNO SGUAR­DO D’IN­SIE­ME»

Giovanni Serodine, San Pietro in carcere, ca. 1628-1630, olio su tela, Pinacoteca cantonale Giovanni Züst, Rancate. Fotografia/ Roberto Pellegrini

Esposizione Pinacoteca cantonale Giovanni Züst, Rancate, fino al 23 agosto 2026

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