«TIZIANA AMICO. ZAGARA – CIÒ CHE RESTA»
Exposition / Ausstellung Photoforum Bienne-Biel – 14.06 – 30.08.2026
Exposition / Ausstellung Photoforum Bienne-Biel – 14.06 – 30.08.2026
Exposition Centre d’art Bienne / Ausstellung Kunsthaus Biel – 14.06. – 06.09.2026
Ausstellung Kunsthaus Biel / Exposition Centre d’art Bienne – 14.06. – 06.09.2026
Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, Aarau, bis am 6. September 2026
Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, Aarau, bis am 6. September 2026
Der am 9. Juli 1937 in Bradford geborene britische Kunstmaler, Grafiker, Bühnenbildner und Fotograf David Hockney (Bild) ist am 11. Juni 2026 in London gestorben. Er gilt als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit den Genre-Schwerpunkten Landschaftsmalerei und Porträtmalerei. Hockney wird oft als ein führender Vertreter der Pop-Art nahestehenden Kunst bezeichnet, er verfügte allerdings über ein eigenständiges künstlerisches Profil. Seine Werke erreichen auf Auktionen hohe Preise. So erzielte sein Bild «Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)» (1972) bei einer Versteigerung bei Christie’s 2018 einen neuen Rekordpreis von 90,3 Millionen US-Dollar für das Werk eines lebenden Künstlers. (*)
Ausstellung im Museum Franz Gertsch, Burgdorf, vom 13. Juni bis am 30. August 2028
Der Gemeinderat der Stadt Bern hat die Kulturbotschaft 2028–2031 zur öffentlichen Vernehmlassung verabschiedet. Die Mittel für die Kulturförderung sollen gegenüber der Vorperiode um 3,6 Prozent erhöht werden, um einen Beitrag an den Teuerungsausgleich in den geförderten Institutionen zu leisten. Schwerpunkte der Kulturbotschaft sind in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung geplant. Im Bereich der Projekt- und Programmförderung will der Gemeinderat auf die Konsolidierung und Weiterentwicklung der laufenden Massnahmen setzen. Neu sollen die kulturellen Angebote im schulischen, sozio- und jugendkulturellen Kontext in der Kulturbotschaft abgebildet werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 30. August 2026.
Der am 2. Februar 1942 in St.Matthews (South Carolina) geborene US-amerikanische Jazz- und Blues-Gitarrist, Sänger und Komponist James «Blood» Ulmer (Bild) ist am 3. Juni 2026 in New York City gestorben. Er stand seit Ende der 1970er-Jahre wie Ornette Coleman und Ronald Shannon Jackson im Mittelpunkt des Free Funk, der den Free Jazz mit dem Jazzrock neu verschmolz. Ulmer arbeitete u.a. auch mit Hank Marr, Dionne Warwick, George Adams, Art Blakey, Paul Bley, Joe Henderson, Arthur Blythe, Pharoah Sanders, David Murray, John Zorn, Vernon Reid, Bill Laswell und James Carter zusammen. Ulmer baute auf dem elektrischen Blues mit seinen Verzerrungseffekten und verzogenen Tönen auf und überschritt gelegentlich die Grenzen der Tonalität. Der Gitarrist verwendete für seine schneidenden, ausschliesslich mit dem Daumen gespielten Klänge eine Spezialstimmung und Spezialbesaitung und behandelte sein Instrument betont perkussiv. (*)
Der mit 50’000 Schweizer Franken dotierte Prix Serdang 2026 wird an die Pianistin Eva Gevorgyan verliehen. Die Auszeichnung, die jährlich unter der künstlerischen Kuratierung von Rudolf Buchbinder vergeben wird, zählt zu den besonderen Förderpreisen für junge Pianist:innen. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Unterstützung einer aussergewöhnlichen künstlerischen Persönlichkeit. Die feierliche Verleihung findet am Sonntag, 14. Juni 2026, um 11 Uhr in der Villa Serdang in Feldbrunnen bei Solothurn statt. Im Rahmen der Veranstaltung gestaltet Eva Gevorgyan ein Rezital mit Werken von Franck und Rachmaninoff.
Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der Kunstgesellschaft Zug (der Betreiberin des Kunsthauses Zug) kam es am Mittwoch, 10. Juni 2026, zum erwarteten Machtkampf. «Die Zuger Kunstgesellschaft zieht einen würdelosen Schlussstrich» schreibt dazu die «Luzerner Zeitung»; «Was bei der GV geschah, ist unfassbar» titelt «zentralplus.ch» und das SRF-Regionaljournal Zentralschweiz berichtet: «Die Generalversammlung der Kunstgesellschaft Zug geriet zum unrühmlichen Spektakel.»
Die Schweizer ESC-Saison 2027 ist bereits offiziell eröffnet: Die SRG bestätigt ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien. In Zusammenarbeit mit den Regionaleinheiten RSI, RTR, RTS und SRF wird die Schweizer Delegation erneut mit einem eigenen Song am weltweit grössten Musikwettbewerb teilnehmen.
Die Dreharbeiten zur neuen «Heidi»-Serie von SRF und RTL haben begonnen. In der Titelrolle ist Neah Hefti zu sehen, János de Weck spielt Peter, als Alpöhi steht Christian Kohlund vor der Kamera. «Die Serie knüpft an den weltbekannten Stoff von Johanna Spyri an, erzählt die Geschichte weiter und richtet den Blick auf eine Heidi, die älter wird», schreibt SRF.
Der 1943 in Muntlix (Österreich) geborene Kulturphilosoph, Medientheoretiker und Kurator Gerhard Johann Lischka (Bild) ist gestorben, wie zahlreiche seiner Freund:innen und Kolleg:innen u.a. auf «Facebook» und Alex Sury in «Der Bund» schreiben. Lischka lebte und arbeitete seit fast sechs Jahrzehnten in und von Bern aus und war für viele eine Art kultureller Fixstern der Bundesstadt.
Der am 19. April 1934 als Hans Ziegler in Thun geborene Schweizer Soziologe, Politiker, Aktivist, Sachbuch- und Romanautor Jean Ziegler (Bild) ist am 10. Juni 2026 in Genf-Genève gestorben. Von 1967 bis zu seiner Abwahl 1983 und erneut von 1987 bis 1999 war er Genfer Abgeordneter im Nationalrat für die Sozialdemokratische Partei. Von 2000 bis 2008 war Ziegler UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung – zuerst im Auftrag der Menschenrechtskommission, dann des Menschenrechtsrats – sowie Mitglied der UNO-Task Force für humanitäre Hilfe im Irak. 2008 bis 2012 gehörte Ziegler dem Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen an; 2013 wurde er erneut in dieses Gremium gewählt. Bis zu seiner Emeritierung 2002 war Ziegler Professor für Soziologie an der Uni Genf sowie ständiger Gastprofessor an der Sorbonne in Paris. In seinen Sachbüchern kritisierte Ziegler mehrfach die historische Rolle der Schweiz. Ebenfalls kritisierte er die Sowjetunion für ihren Einmarsch in Afghanistan. Ziegler verurteilte den russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 klar. Wegen massiver Kritik an Schweizer Politik, Wirtschaft, Finanzwesen sowie deren Institutionen wurde er immer wieder als «Landesverräter» angegriffen und, zum Teil erfolgreich, zivil- und strafrechtlich belangt. (*)
Die Suisa, die Schweizer Genossenschaft der Urheber:innen und Verleger:innen von Musik, kann für das vergangene Geschäftsjahr erneut ein Bestergebnis ausweisen: «Höhere Einnahmen, tiefere Verwaltungskosten und eine gesteigerte Verteilsumme für die Musikerinnen und Musiker unterstreichen die erfolgreiche Entwicklung. Zu diesem sehr guten Ergebnis haben insbesondere höhere Einnahmen aus Hintergrundmusik, Konzerten und anderen Aufführungen sowie aus den Leerträgervergütungen beigetragen», schreibt die Suisa in ihrer heutigen Mitteilung.
Der freischaffende Filmemacher Beat Oswald (Bild) aus Frauenfeld erhält den diesjährigen Kulturpreis des Kantons Thurgau. Mit dem Preis, der mit 20’000 Franken dotiert ist, würdigt der Thurgauer Regierungsrat «das eigenständige dokumentarische Werk und das engagierte Wirken von Beat Oswald für die Filmvermittlung und Filmkultur im Kanton Thurgau», wie es in der entsprechenden Mitteilung heisst.
Der Kanton Bern hat fünf Autorinnen und Autoren mit dem Literaturpreis 2026 ausgezeichnet: Fitzgerald & Rimini, Malwina Ledniowska, Christoph Simon, Franziska Witschi und Veronika Zorn. Die öffentliche Preisverleihung findet am 5. September 2026 im Zentrum Paul Klee in Bern statt. Davor bieten die Lesetreffen «lit.dates» Gelegenheit zum Austausch.
La Fondation de l’Orchestre de la Suisse Romande (OSR) annonce la nomination de Tugan Sokhiev au poste de Chef principal et Conseiller artistique. Cet engagement, d’une durée initiale de trois saisons, débutera en 2026-2027. Dès 2027-2028, il effectuera chaque année une résidence de six semaines à Genève.
Der am 12. April 1939 in Zürich geborene Schweizer Schlagzeuger, Perkussionist und Bandleader Peter Giger (Bild) ist am 27. Mai 2026 gestorben. Gigers Laufbahn führte von der Zürcher Dixieland-Band The Tremble Kids über Swing, Modern Jazz, Rock-Jazz, freie Improvisation bis hin zu interkulturellen Projekten, die sich mit Rhythmus- und Perkussionstraditionen aus unterschiedlichen Teilen der Welt beschäftigten. Er arbeitete dabei u.a. mit Duke Ellington, Teddy Wilson, Bill Coleman, Albert Nicholas, Stephane Grappelli, Claude Bolling, Memphis Slim, Max Roach, Archie Shepp, Benny Bailey, Joe Haider, Heinz Bigler, Isla Eckinger, Alex Bally, Marc Hellman, Albert Mangelsdorff, Volker Kriegel, Eberhard Weber, Gerd Dudek, Steve Swallow, Jasper van `t Hof, Trilok Gurtu, Naná Vasconcelos und Dom Um Romão zusammen. Peter Giger war einer der Gründer der Swiss Jazz School in Bern. Tourneen und Austauschprojekte führten ihn rund um die ganze Erde.
Grosser Erfolg für BUK in Luzern und den Autismusverlag in St.Gallen: Sie sind zur Buchhandlung und zum Verlag des Jahres gewählt worden. Die Deutschschweiz erfreut sich einer starken Buch-Infrastruktur: Sie umfasst rund 250 Verlage und etwa 300 Buchhandlungen. Dem Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband SBVV, der die Interessen der Deutschschweizer Branche vertritt, waren zu Beginn des Jahres über 160
Verlage und fast 270 Buchhandlungen angeschlossen.
Der am 7. Februar 1935 geborene Basler Fotograf Rolf Walter Jeck-Zweifel (Bild) ist am 16. April 2026 gestorben, wie wir jetzt erfahren. Als Sohn des Fotografen Lothar Jeck wuchs er in einer Familie auf, deren Name eng mit der Basler Fotografie verbunden ist. Nach seiner Ausbildung trat er in das Familienunternehmen ein und übernahm das Geschäft 1962 gemeinsam mit seiner Ehefrau Verena. Bis zum Jahr 2000 führte er das traditionsreiche Fotohaus weiter und prägte dessen Entwicklung während fast vier Jahrzehnten. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Rolf Jeck während vieler Jahre für die Anliegen des Fotografenberufs und setzte sich innerhalb der Berufsverbände für die Förderung der professionellen Fotografie ein.
Der am 23. Oktober 1938 im Zürcher Oberland geborene Journalist Kurt Siegenthaler (Bild) ist am 31. Mai 2026 gestorben, wie «persönlich.com» berichtet: «Er begann seine Laufbahn in den Medien als Zeitungsjournalist beim ‹Wynentaler Blatt› und beim ‹Badener Tagblatt›, bevor er 1974 zur ‹Tagesschau› des Schweizer Fernsehens stiess. Von 1980 bis 1985 leitete er deren Inlandredaktion, ab 1990 stand er der Bundeshausredaktion vor – ein Amt, das er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 innehatte.»
Die am 7. August 1930 in Neuburg an der Donau (D) geborene deutsch-schweizerische Schriftstellerin Ingeborg Kaiser (Bild) ist am 6. Juni 2026 gestorben. Ab 1968 veröffentlichte Ingeborg Kaiser ihre Texte. Ingeborg Kaiser verfasste Lyrik, Erzählungen, Romane, Hörspiele und Theaterstücke. 1984/85 war sie Hausautorin am Stadttheater Chur. Sie erhielt verschiedene Preise, darunter 2011 und 2012 den Förderpreis ProLitteris. Das Archiv von Ingeborg Kaiser befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.
Vom Mittwoch, 10., bis am Sonntag, 14. Juni 2026, kehrt das Lugano Dance Project mit seiner dritten Ausgabe zurück. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival für zeitgenössischen Tanz ist dem Dialog zwischen Tanz und kulturellem Erbe gewidmet. Kyle Abraham, Pina Bausch / Meryl Tankard, Cecilia Bengolea, Chiara Bersani, Hamdi Dridi, Ghida Hachicho, Trajal Harrell, Yasmine Hugonnet, Camilla Parini und Omar Rajeh: Das sind die Namen der Künstlerinnen und Künstler, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Das Publikum erwarten fünf Festivaltage mit einem reichhaltigen Programm aus Veranstaltungen, ortsspezifischen Performances, Workshops, Begegnungen und Filmvorführungen, die in den Räumlichkeiten und Schauplätzen des LAC sowie in der Stadt Lugano stattfinden werden.
Am Sonntagabend, 7. Juni 2026, schloss der 22. Internationale Comic-Salon Erlangen (D) seine Pforten. Messeaussteller:innen und Veranstalter:innen sowie das Kulturamt der Stadt Erlangen sind «mit der Resonanz sehr zufrieden», wie sie schreiben: «Über 35’000 Besucher:innen kamen bei idealer Wetterlage zu den Messezelten und den über 20 Veranstaltungsorten in der gesamten Erlanger Innenstadt, – so viele wie nie zuvor. Vier Tage lang drehte sich in Erlangen alles um die Comic-Kunst. Rund 300 Messe-Aussteller:innen und 600 Künstler:innen präsentierten sich ihren Leser:innen in den Messezelt-Hallen, 19 Ausstellungen konnten in
der Erlanger Innenstadt entdeckt werden, weit über 300 Veranstaltungen – häufig zu anspruchsvollen kulturpolitischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Themen – wurden bemerkenswert gut angenommen.» Der Schweizer Martin Oesch gewann in Erlangen den Preis für das Beste deutschsprachige Comic-Debüt für sein Werk «Fleischeslust». Mit dem erstmals vergebenen Paul-Derouet-Förderpreis an «Abgang» der Schweizerin Lina Brazerol wurde «eine herausragende Publikation aus dem Hochschulbereich gewürdigt». Der Österreicher Franz Suess wurde zum besten deutschsprachigen Comic-Künstler gekürt.
Vom 5. bis am 7. Juni 2026 fand in Bern wieder das True Story Festival statt. Einer der Höhepunkte war die Bekanntgabe der Gewinnerin und der Gewinner des True Story Awards 2026 in den Kategorien «Research», «Impact» und «Storytelling» durch die Hauptjury.
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Für das Stück «Die kleinen Meerjungraun» wird Kim de l’Horizon sowohl mit dem Mülheimer Dramatikpreis als auch mit dem Publikumspreis 2026 ausgezeichnet. Bei den 51. Mülheimer Theatertagen wurde die Uraufführung der Bühnen Bern in der Regie von Alia Luque (Trio ACE) gezeigt. Der mit 15’000 € dotierte Mülheimer Dramatikpreis wurde von der fünfköpfigen Jury nach einer zweistündigen öffentlichen Debatte vergeben.
Exposition Médiathèque Valais-Wallis, Martigny, du 12 juin 2026 jusqu’au 27 mars 2027 – Vernissage le 11 juin 2026 a 18h
Ausstellungsprojekt in der akku Kunstplattform Emmen, im Hans Erni Museum Luzern, in der Galerie Stans und im Tal Museum Engelberg.
Noemi Beza (Bild) ist eine 20-jährige Thurgauer Singer-Songwriterin; sie arbeitet neben der Musik als Pharma-Assistentin. Noemi wurde als Baby aus Äthiopien adoptiert und wuchs in einer musikaffinen Schweizer Familie auf. Nach ersten Erfolgen, Festival-Auftritten und Airplay-Platzierungen wurde sie Anfang Juni 2026 als «SRF 3 Best Talent» ausgewählt – ein Titel, der den Weg für einen möglichen Swiss Music Award ebnet. Mit der EP «You’ll Find Me There» verbindet Noemi Beza modernen Pop mit Indie-, Folk- und Country-Einflüssen und «bewegt sich thematisch zwischen persönlichem Wachstum und der Suche nach dem eigenen Platz», wie «Swissmade» (SRF 1) schreibt, wo Noemi Beza heute Samstag ab 14 Uhr zu hören ist.
Robert Ruoff (Bild), der langjährige Mitarbeiter des Schweizer Radios und Fernsehens DRS / SRF, ist am 2. Juni 2026 kurz vor seinem 82. Lebensjahr gestorben. Er ist in der Stiftsschule Engelberg zur Schule gegangen und hat an der Freien Universität Berlin Publizistik studiert. 1981 kam er zum Fernsehen DRS und arbeitete zuerst als Redaktor bei der «Rundschau», dann als Moderator und stellvertretender Leiter bei der «Tagesschau». Auch die «Freitagsrunde», Vorläuferin der heutigen «Arena», moderierte der TV-Journalist. Ruoff hat als Fernsehjournalist den politischen und publizistischen Stil des Schweizer Fernsehens in den 1980er- und 1990er-Jahren «wesentlich mitgeprägt», ist im «Klein Report» zu lesen. Später wurde Ruoff persönlicher Mitarbeiter von SRG-SSR-Generaldirektor Antonio Riva, Pressechef und Kommunikationsleiter SRF, Bereichsleiter Bildung SRF und dann Mitarbeiter von alt Bundesrat Adolf Ogi. Ruoff schrieb regelmässig für die «Medienwoche» und «infosperber.ch».
Jeweils am zweiten Juni-Wochenende öffnen die Welterbestätten in der Schweiz ihre Türen und laden dazu ein, Unbekanntes, Einzigartiges und Aussergewöhnliches zu entdecken. Wer mehr über das Welterbe in der Schweiz erfahren möchte, sollte sich das Wochenende vom 13. und 14. Juni 2026 dafür reservieren.
Die in Zürich lebende chinesische Künstlerin Jiajia Zhang (Bild) wird mit der fünften Ausgabe des Art Vontobel Contemporary Photography Prize – A New Gaze ausgezeichnet. Der Preis umfasst ein Preisgeld von CHF 20’000, die Realisierung einer Einzelausstellung sowie die Herausgabe eines Katalogs. Das neue, ortsspezifische und öffentlich zugängliche Werk wurde am heutigen 5. Juni 2026 in Zürich eröffnet.
CH Media baut das digitale Nachrichtenangebot aus: «Schweiz heute» heisst das soeben neu lancierte Newsportal. «Es rückt nationale und internationale Themen ins Zentrum – und verbindet diese mit den besten Geschichten aus den Regionen», verspricht CH Media. Gleichzeitig führt das Medien-Unternehmen ein neues Abo-Modell ein, «das den Zugriff auf die digitalen Angebote aller Tageszeitungen ermöglicht – ohne Aufpreis», wie in der Medienmitteilung zu lesen ist.
Die am 22. November 1969 in Rascht (Iran) geborene iranisch-französische Comiczeichnerin, Kinderbuch-Illustratorin, Filmemacherin, Malerin, Autorin und Aktivistin Marjane Satrapi (Bild) ist am 4. Juni 2026 in Paris gestorben. Weltweit wurde sie durch ihre Graphic-Novel-Autobiographie «Persepolis» bekannt. Die vier Bände erschienen in Frankreich zwischen 2000 und 2003; die englischen Übersetzungen folgten 2003 und 2004. Darin zeichnet und beschreibt sie in einfachen schwarz-weissen Einzelbildern ihre Kindheit in Iran und ihre Jugendjahre in Wien und Teheran. Sie verbindet ihre Lebensgeschichte eng mit der iranischen Geschichte und beschreibt die Auswirkungen der Politik der Revolutionswächter und der Regierung auf den Alltag der iranischen Jugend. Die Hauptfigur Marji erlebt darin den Sturz des Schahs, die Durchsetzung der Islamischen Republik, den Iran-Irak-Krieg und schliesslich das Exil in Europa. Das Werk wurde millionenfach verkauft, etablierte Satrapi als eine der international meistgelesenen iranischen Autorinnen und trug dazu bei, westliche Stereotype über die iranische Gesellschaft und Kultur aufzubrechen. Nach einer Erklärung ihres Umfelds starb sie «an Traurigkeit, ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens». Der Élysée-Palast würdigte Satrapi nach ihrem Tod als bedeutende Figur der französischen Kultur und als freiheitsliebende Künstlerin, deren Werk eine universelle Botschaft getragen habe. (*)