27. August 2025
NADINE SCHNEIDER UND KABA RÖSSLER, ABTRETENDE CO-LEITERINNEN DES HENRI DUNANT MUSEUMS HEIDEN (AR), BLICKEN ZUFRIEDEN ZURÜCK
Im Herbst 2019 waren Kaba Rössler (Bild rechts) und Nadine Schneider angetreten, um das Museum Henri Dunant in Heiden (Appenzell Ausserrhoden) umfassend zu erneuern. Vor einem Jahr wurde die grosse Wiedereröffnung gefeiert. Per Ende August 2025 verlassen die Co-Leiterinnen das Haus nach der kompletten Neugestaltung, 13 Sonderausstellungen und über 120 Veranstaltungen. Im Abschieds-Interview mit dem Ostschweizer Magazin «Saiten» sprechen Kaba Rössler und Nadine Schneider über ihr gespaltenes Verhältnis zum Rotkreuz-Gründer sowie über ihr Verständnis eines modernen Museums, und sie verraten, warum sie der Ostschweiz treu bleiben.

Bild: Die Museumsleiterinnen und Projektleiterinnen der Neukonzeption Museum Henry Dunant, Nadine Schneider (links ) und Kaba Rössler – Foto: © Andreas Butz

Bild: Das erneuerte Museum Henry Dunant Heiden (AR) – Foto: Peter Koehl © mhz, 2024
Zum ganzen Interview:
«Wir sind ziemlich unschweizerisch vorgegangen»
https://www.saiten.ch/wir-sind-ziemlich-unschweizerisch-vorgegangen

Bild: Ausstellungsansicht Museum Henri Dunant – Foto: Peter Koehl © mhd, 2024
«Dunant Souvenir»
Zur derzeitigen Fokusausstellung im Museum Henry Dunant Heiden (AR)
Die humanitären Werte und Visionen von Henry Dunant, Initiator des Roten Kreuzes, inspirieren bis heute Menschen auf der ganzen Welt. Ausdruck dafür ist eine Vielzahl von Objekten, die sein Konterfei oder seinen Namen tragen: Von Briefmarken, Medaillen, Münzherzen, Fliesen, Silberlöffeln, Tassen bis zum Motorschiff – Dunant ist auf Papier, in Keramik, Kunststoff, Holz oder Metall verewigt.
Selten hat das Projekt eines Privaten einen vergleichbaren Erfolg verzeichnet wie Henry Dunants (1828–1910) Initiative zur Gründung der Rotkreuz-Bewegung. Auf allen Kontinenten finden sich Denkmäler, Plätze, Strassen, Schulen, Spitäler oder Bergspitzen, die seinen Namen tragen.
Auch in der Sammlung des Museums Henry Dunant finden sich unterschiedlichste Gegenstände zu Ehren dieses aussergewöhnlichen Menschen. Mit einem öffentlichen Aufruf suchte das Museum nach weiteren Dunant-Souvenirs. Die neue Fokusinstallation präsentiert eine Auswahl dieser Sammlerstücke und Objekte aus dem frühen 20. Jahrhundert bis heute. Darüber hinaus erzählen Dunant-Fans, was ihnen ihr Erinnerungsstück und Henry bedeuten. Die Geschichten zeigen ihre Verbundenheit mit dem Initiator des Roten Kreuzes und seinen Werten wie Mitgefühl und Menschlichkeit – Tugenden, die heute allzu oft verdrängt werden.
hdm

Bild: Briefmarke, Kongo, 1970er-Jahre – Foto: © Museum Henry Dunant
Kontakt:
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Kommentare von Daniel Leutenegger