19. Februar 2026
«WIE KLINGT DER KLIMAWANDEL?»
In ihrem Hörstück «Klänge des Anthropozän» gehen Sarah Heinzmann und Noah Pilloud vom Berner Radio «RaBe» dem Klang der Klimakrise nach. Am kommenden Sonohr-Festival (27. Februar bis 1. März 2026 in Bern) wird es zum ersten Mal öffentlich zu hören sein. «Klänge des Anthropozän» wurde mit dem KatalysatOHR-Förderpreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Auf dem Berner Online-Portal «Journal B» berichtet Janine Schneider über das eindrückliche Hör-Projekt.

Bild: Wie tönt es aus einem schmelzenden Gletscher? – Foto: © Benjamin Buchan
«Das ewige Eis ächzt, knackt und ploppt. Es quietscht und pfeift. Der Gletscher scheint zu stöhnen unter der Sommerhitze, die das Eis in Bewegung bringt, seinem ewigen Leben ein Ende bereitet. Plätschern. Das Rauschen von Schmelzwasser. Es sind die Klänge des Anthropozän, die im gleichnamigen Audiostück (…) zu hören sind», schreibt Janine Schneider.
Und weiter: «Neben den Klängen des Klimawandels kommen im Hörstück auch verschiedene Expert:innen zu Wort: Biologin Barbara Beer spricht von den Mooren in San Bernardino, Matthias Huss vom Schweizerischen Gletschermessnetz GLAMOS, Sozialanthropologe Benjamin Buchan, der sich mit dem Verhältnis von Menschen zu Gletschern beschäftigt oder (…) der Klangkünstler Ludwig Berger.
Das Hörstück zeigt auch, welche Rolle Klänge in der Erforschung der Folgen des Klimawandels spielen können. So erzählt Samuel Weber vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos, wie sich mithilfe von Frequenzen die Bewegungen im Gestein des Matterhorns erforschen lassen.»
Quelle / Mehr:
https://journal-b.ch/artikel/wie-klingt-der-klimawandel/
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Kommentare von Daniel Leutenegger