Ausstellung im Museum Burg Zug, bis am 4. Oktober 2026

Die Burg von Nordwest im Winter – Foto: © Regine Giesecke, www.dieaugenweide.ch

Bild: Modell eines Kachelofens im Museum Burg Zug, in Kooperation mit dem Amt für Denkmalpflege und Archäologie Kanton Zug (ADA) – Foto: © Heike Witzgall
Wie lebten die Menschen im Mittelalter? Wie wohnten sie, was assen sie? Feierten sie auch so gerne Feste wie die heutigen Menschen? Und gab es denn wirklich so viele harte Kerle und holde Maids?
Zwischen 1200 und 1550 veränderte sich die Zentralschweiz enorm: Städte wurden gegründet und mit der neu eröffneten Gotthardroute blühte der Fernhandel auf. Die Bergbevölkerung hielt immer mehr Vieh für den Export über die Alpenpässe. Das Leben der Menschen war geprägt vom Glauben, dem dörflichen Miteinander und den alltäglichen Mühen und Freuden.
Die Ausstellung mit ihren über 300 Objekten aus der ganzen Zentralschweiz entstand in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug und zeigt: So düster wie das Klischee besagt, war das Mittelalter auf keinen Fall. «Begeben Sie sich auf eine Zeitreise in eine mittelalterliche Stube, erkunden Sie städtisches Handwerk, folgen Sie den Menschen vom Garten über die Felder bis auf die höchsten Alpweiden und erhaschen Sie einen Einblick in die damalige Glaubenswelt.», lädt das Museum ein.

Bild: Interaktives Landschaftsmodell der Zentralschweiz im Museum Burg Zug – Foto: © Heike Witzgall
Ein besonderes Highlight ist das speziell für die Ausstellung entwickelte interaktive Landschaftsmodell der Zentralschweiz. Mit ihm können die gesellschaftlichen Veränderungen über die Jahrhunderte hinweg aus der Vogelperspektive nacherlebt werden.
mbz
Mehr:
https://www.burgzug.ch/file/get/umaveuwxoubhquja/bg-ma-flyera5-einzelseiten-25.pdf?ts=1760083960146
Kontakt:
https://www.burgzug.ch/page/de/home

Bild: Die Burg von Südwest in der Nacht – Foto: © Regine Giesecke, www.dieaugenweide.ch
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Kommentare von Daniel Leutenegger