Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom heutigen Montag, 13 Uhr / Podcast

Bild: Madeleine Betsschart – Foto: © SRF
10 Jahre lang war Madeleine Betschart Direktorin des Centre Dürrenmatt in Neuenburg. Nun geht sie per Ende Jahr in Pension. Ein «Tagesgespräch» über Friedrich Dürrenmatt und darüber, wie es ist, sich jahrelang mit einem einzigen Künstler zu befassen.
Vor 35 Jahren ist Friedrich Dürrenmatt gestorben, kurz nachdem er die Schweiz noch einmal aufgerüttelt hat, als er sie in einer Rede mit einem Gefängnis verglich. Was hat uns der politisch engagierte Schriftsteller heute noch über die Schweiz zu sagen? Und was zur unübersichtlichen Weltlage?
Im Centre Dürrenmatt steht der Schriftsteller zusammen mit dem Maler und Zeichner im Zentrum. Auch wenn er mit seinen Theaterstücken und Büchern berühmt wurde, war das Bildnerische für Dürrenmatt genauso wichtig. «Das zeigt sich darin, dass auf Dürrenmatts Schreibtisch stets zwei Stapel Papier lagen – ein Stapel Schreibpapier, ein Stapel Zeichnungspapier», sagt Madeleine Betschart.
Die langjährige Museumsdirektorin wird per Ende Jahr pensioniert. Im Gespräch mit Roman Fillinger blickt sie zurück auf eine Laufbahn, welche die Archäologin vom Museum Schwab in Biel über das Alimentarium in Vevey nach Neuenburg zum Centre Dürrenmatt gebracht hat, uns sie wird u.a. gefragt, welches Ausstellungsstück sie gerne nach Hause mitnehmen würde.
Radio-Link:
Auf ch-cultura.ch u.a. erschienen:
https://ch-cultura.ch/?s=centre+d%C3%BCrrenmatt
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Kommentare von Daniel Leutenegger