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Kategorie: Theater, Kabarett, Literatur

28. November 2025

DIE DEUT­SCHE SCHAU­SPIE­LE­RIN IN­GRID VAN BER­GEN IST GE­STOR­BEN

Ingrid van Bergen, 2010 - Foto: Udo Grimberg, https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Chester100 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:IMG_0220_Ingrid_van_Bergen.jpg

Die am 15. Juni 1931 in Danzig-Langfuhr geborene deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin Ingrid van Bergen (Bild) ist am 28. November 2025 in Eyendorf gestorben. In den 1950er- und 1960er-Jahren gehörte van Bergen zu den bekanntesten deutschsprachigen Filmschauspielerinnen. Ihr Rollenfach waren Bardamen, Prostituierte und untreue Hausfrauen. Sie spielte u.a. mit O. W. Fischer, Joachim Fuchsberger und Heinz Rühmann. Es folgten etwa 200 Film- und Fernsehproduktionen, auch im internationalen Bereich – darunter Filme mit Christopher Lee, Klaus Kinski, Kirk Douglas, Robert Mitchum, William Holden und Giulietta Masina. Neben ihrer Filmtätigkeit blieb das Theater ein wichtiger Aspekt in ihrem Leben. Sie spielte an grossen Bühnen in Berlin, Hamburg und München. Auch als Sängerin konnte sie Erfolge verzeichnen. Nach ihrer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe wegen Totschlags und ihrer Haftentlassung 1982 gelang es ihr zunächst nicht, an die alte Karriere anzuknüpfen. Regisseur Rosa von Praunheim besetzte sie schliesslich in seinem Film «Horror Vacui» (1984). Auf die Theaterbühne kehrte sie 1985 im Berliner Renaissance-Theater zurück. (*)

27. November 2025

MON­TRI­CHER: LE PRIX JAN MI­CHALSKI DE LIT­TÉ­RA­TURE 2025 EST DÉ­CERNÉ À GUA­DA­LUPE NET­TEL POUR SON OU­VRAGE «LA HIJA UNICA»

Guadalupe Nettel, 2018 - Photo: Mely Avila - Licence: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Guadalupe_Nettel_5.jpg

Le Prix Jan Michalski de littérature 2025 est décerné à Guadalupe Nettel pour son ouvrage «La hija única» (Anagrama, 2020), traduit de l’espagnol (Mexique) en français par Joséphine de Wispelaere, sous le titre «L’oiseau rare» (Dalva, 2022). Guadalupe Nettel reçoit une récompense de CHF 50’000.– ainsi qu’une œuvre du photographe Joakim Möller choisie à son intention.

25. November 2025

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN SCHAU­SPIE­LERS UDO KIER

Udo Kier, Berlinale 2018 - Foto: Harald Krickle - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Udo_Kier-1328.jpg (Ausschnitt)

Der am 14. Oktober 1944 in Köln als Udo Kierspe geborene deutsche Schauspieler Udo Kier (Bild) ist am 23. November 2025 im US-amerikanischen Rancho Mirage (Kalifornien) gestorben. Er wirkte ab den 1960er-Jahren in rund 275 Film- und Fernsehproduktionen mit. Kier war einer der wenigen deutschen Schauspieler, die regelmässig in Hollywood drehten, und er war besonders auf skurrile Nebenrollen an der Seite grosser Stars spezialisiert. Daneben arbeitete er im Independent- und Arthouse-Bereich mit Regisseuren wie Andy Warhol, Lars von Trier, Rainer Werner Fassbinder, Paul Morrissey, Werner Herzog, Christoph Schlingensief und Gus van Sant. (*)

22. November 2025

DIE ITA­LIE­NI­SCHE SÄN­GE­RIN UND SCHAU­SPIE­LE­RIN OR­NELLA VA­NO­NI IST GE­STOR­BEN

Ornella Vanoni, 2013 - Foto: Youflavio, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:San2Kan&uselang=de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ornella_Vanoni_at_Capri-Hollywood_Film_Festival.jpg?uselang=de

Die am 22. September 1934 in Mailand geborene italienische Sängerin und Schauspielerin Ornella Vanoni (Bild) ist am 21. November 2025 ebenda gestorben. 1953 trat sie der Schauspielakademie des Piccolo Teatro di Milano von Giorgio Strehler bei. Ihr Debüt als Sängerin hatte Vanoni 1957 in dem Stück «I Giacobini», in dem sie drei Lieder sang. Später machte sie durch Interpretation von Brecht-Songs sowie den «canzoni della mala» («Lieder der Unterwelt») auf sich aufmerksam. In den 1960er-Jahren fand Vanoni ihre musikalische Richtung, was ihr mithilfe von Gino Paoli gelang. Er schrieb u. a. «Senza fine», das später eines ihrer erfolgreichsten Lieder werden sollte. Sie sang auch Lieder von Domenico Modugno, Burt Bacharach, Charles Aznavour und Gilbert Bécaud. In den 1970er-Jahren waren den Liedern «L’appuntamento» und «Domani è un altro giorno» grosse Erfolge beschieden, die die Sängerin auch im Ausland bekannt machten. Mit «O» veröffentlichte Vanoni 1986 ein Jazz-Album. In den 1990er-Jahren begann sie eine Zusammenarbeit mit Produzent Mario Lavezzi, woraus Alben wie «Stella nascente» (1992) oder «Sheherazade» (1995) hervorgingen. Beim Sanremo-Festival 2021 trat Vanoni im Finale als Stargast in Erscheinung; dies wiederholte sie beim Festival 2023. (*)

21. November 2025

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN KIN­DER­BUCH­AU­TORS UND IL­LUS­TRA­TORS HEL­ME HEI­NE

Helme Heine, 2014 - Foto: © HelmeHeineArt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Helme_Heine_portraitfoto.jpeg

Der am 4. April 1941 als Helmut Heine geborene deutsche Schriftsteller, Kinderbuchautor, Illustrator, Bildhauer und Designer Helme Heine (Bild) ist am 20. November 2025 im neuseeländischen Russell gestorben. Er lebte seit 1990 in Neuseeland. Heine schrieb Hör- und Drehbücher und schuf satirische Grafiken und Skulpturen. Er hat mehr als 50 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die vor allem bei Middelhauve, Diogenes, Hanser und Beltz erschienen sind und in 35 Sprachen übersetzt wurden. Sein berühmtestes Werk ist «Freunde» aus dem Jahr 1982. Die Weltauflage seines Gesamtwerkes beträgt über 25 Millionen. Mit dem Heye Verlag schuf er eine Kalenderreihe mit einer Auflage von insgesamt 4,5 Millionen. Helme Heine machte Theater- und Musicalarbeit für die Weltausstellung in Osaka, gestaltete einen Themenpark für den Zoo in Hannover und hatte zahlreiche Ausstellungen in Europa, USA und Asien. Ab 1983 entwickelte Helme Heine zudem mit dem Musiker Peter Maffay und dem Texter Gregor Rottschalk die Figur des kleinen grünen Drachen Tabaluga. Dabei gab er diesem Fantasiewesen eine zeichnerische Gestalt, verfasste eine passende Tabaluga-Geschichte, beeinflusste die Story und schuf Kostüme für das Tabaluga-Musical. Als Autor und Illustrator zählte Helme Heine weltweit zu den renommiertesten Buchkünstlern der Gegenwart. Zu den bekanntesten Figuren in seinen Bildergeschichten gehören Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar. (*)

21. November 2025

INS­GE­SAMT 711’000 FRAN­KEN: KUL­TU­REL­LE AUS­ZEICH­NUN­GEN UND WERK­JAH­RE DER STADT ZÜ­RICH 2025

Stadt Zürich

Am Freitag, 21. November 2025, verlieh die Stadt Zürich im Kaufleuten ihre kulturellen Auszeichnungen 2025. In den fünf Fördersparten wurden 21 Kulturschaffende und drei Kollektive mit Werkjahren und Auszeichnungen in der Höhe von insgesamt 711’000 Franken ausgezeichnet. Zudem wurde die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste überreicht. «Die Werkjahre und Auszeichnungen sind ein zentrales Instrument der Stadt Zürich zur Förderung der freien Szene», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung.

18. November 2025

«NUN, DA HIM­MEL UND ER­DE UND WIN­DE RU­HEN»

Sabian Baumann, Pflanzengesicht, 2024 - Foto: Studio Massimiliano Rossetto

Ausstellung im Helmhaus Zürich, bis am 4. Januar 2026

17. November 2025

ER­NES­TY­NA OR­LOWS­KA UND LI­SA LAU­RENT GE­WIN­NEN DEN PER­FOR­MAN­CE­PREIS SCHWEIZ 2025

Der Performancepreis Schweiz 2025 geht mit je 15’000 Franken an Ernestyna Orlowska für die Performance «LEADER» sowie an lisa laurent für die Performance «the wizard is not real». Den Publikumspreis in der Höhe von 5’000 Franken vergaben die über 200 Besucher:innen ebenfalls an Ernestyna Orlowska. Der nationale Wettbewerb fand am Samstag, 15. November 2025 im Kunstmuseum Basel statt.

16. November 2025

DER (DEUTSCH)-SCHWEI­ZER BUCH­PREIS 2025 GEHT AN DO­RO­THEE EL­MI­GER FÜR «DIE HOL­LÄN­DE­RIN­NEN»

Dorothee Elmiger bei der Dankesrede zum Deutschen Buchpreis 2025 – Foto: © Christof Jakob, https://www.boersenverein.de/presse/pressefotos/

Der Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger (Bild) wurde schon im Vorfeld als Favorit für die Auszeichnung gehandelt. Nun ist klar: Dorothee Elmiger gewinnt damit nach dem Deutschen und dem Bayerischen auch noch den (Deutsch)-Schweizer Buchpreis. Geboren 1985 in Wetzikon, lebt Elmiger heute als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher «Einladung an die Waghalsigen» (2010), «Schlafgänger» (2014) und «Aus der Zuckerfabrik» (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und vielfach ausgezeichnet.

14. November 2025

KUL­TUR- UND FREI­ZEIT­VER­HAL­TEN IN DER SCHWEIZ: «RÜCK­ZUG INS PRI­VA­TE NACH DER PAN­DE­MIE»

2024 Kultur Freizeit BFS 2025

Im Jahr 2024 gingen die Besuche in Kultureinrichtungen und die Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände im Vergleich zu 2019 zurück. Die grosse Ausnahme waren Festivals. Nahezu 80% der Bevölkerung würden gerne mehr Kulturbesuche unternehmen, sehen sich jedoch vor allem durch Zeit- und Geldmangel eingeschränkt. Individuellere Freizeitbeschäftigungen sind im Aufschwung: Digitale Tätigkeiten sowie kreative Hobbys im Amateurbereich haben stark zugenommen, insbesondere bei den 15- bis 29-Jährigen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zeichnet erstmals ein Bild des postpandemischen Kultur- und Freizeitverhaltens in der Schweiz. Es stellt einen «Rückzug ins Private nach der Pandemie» fest.

14. November 2025

AUS­SCHREI­BUNG KUL­TUR­ORT DAMPF­ZEN­TRA­LE BERN: DREI VER­EI­NE GE­HEN IN DIE ZWEI­TE RUN­DE

Dampfzentrale Bern – Foto: © Sabine Burger, https://www.flickr.com/photos/131711151@N05/albums/72157666768232165/with/29023529217

Die Vereine auawirleben, Dampfzentrale und Hannah Dampf erreichen die zweite Runde der Ausschreibung für die Neuvergabe des Leistungsvertrags des Berner Kulturorts Dampfzentrale. Sie werden eingeladen, ihre Ideen für die kulturelle Nutzung der Dampfzentrale mit einem Konzept vertieft auszuarbeiten. Insgesamt wurden innerhalb der Frist bis 30. September 2025 neun Bewerbungen eingereicht, wovon sieben sich für die erste Jurydiskussion qualifizierten, wie die Stadt Bern am Freitag schreibt.

12. November 2025

CHRY­SA­LIDE – PRIX BIN­DING D’EN­COU­RA­GE­MENT À LA LIT­TÉ­RA­TURE RÉ­COM­PENSE CA­ROLE EX­TER­MANN, LINDA GAR­CIA, NOÉ­MIE GRIESS ET AMÉ­LIE GY­GER

«Chrysalide - Prix Binding d’encouragement à la littérature»

La première édition de Chrysalide – Prix Binding d’encouragement à la littérature (anciennement bourse Studer/Ganz) récompense Carole Extermann, Linda Garcia, Noémie Griess et Amélie Gyger. La soirée de remise du prix aura lieu le 26 novembre 2025 à 19h au Nouveau Monde à Fribourg-Freiburg.

10. November 2025

DIE SCHWEI­ZE­RI­SCHE IN­TER­PRE­TEN­GE­NOS­SEN­SCHAFT (SIG) SUCHT CO-GE­SCHÄFTS­LEI­TUNG

SGI Schweizerische Interpret:innenGenossenschaft

Das gesuchte neue Mitglied der Co-Geschäftsleitung (60-80 %) teilt die operative Gesamtverantwortung für die Schweizerische Interpretengenossenschaft (SIG), vertritt die Interessen der Interpret:innen und stellt die Wahrnehmung ihrer Rechte sicher. Die Leitung wird geteilt mit einer bereits seit einigen Jahren engagierten Mitarbeitenden, die die Organisation gut kennt und aktuell bereits ihre Projekte leitet. Start für die neue Co-Leitung: 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung. Arbeitsort ist Zürich.

10. November 2025

DER VER­BAND AU­TORIN­NEN UND AU­TOREN DER SCHWEIZ (A*DS) SCHAFFT «AN­TEN­NA RU­MANT­SCHA»

A*dS Autor:innen Schweiz

Der Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz (A*dS) sucht auf den 1. Januar 2026 oder nach Vereinbarung eine Person als «Antenna rumantscha» (10%) (m/w/d).

10. November 2025

KUL­TUR­STIF­TUNG PRO HEL­VE­TIA SUCHT AB­TEI­LUNGS­LEI­TUNG LI­TE­RA­TUR

Logo Pro Helvetia vers.25 ch-cultura.ch

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sucht per 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung eine erfahrene, mit dem Schweizer Kulturbetrieb bestens vertraute Führungspersönlichkeit als Abteilungsleitung Literatur (80-90%).

10. November 2025

IM «FO­CUS»: JEN­NI­FER MU­LIN­DE SCHMID, SCHAU­SPIE­LE­RIN, TÄN­ZE­RIN, SÄN­GE­RIN, GAST­GE­BE­RIN

Jennifer Mulinde Schmid - Foto: © SRF / Cenk Korkmaz

Radio SRF 3, heute Montagabend 20.03 Uhr / Podcast

8. November 2025

CENT­RE DÜR­REN­MATT NEU­CH­TEL (CDN): ZUM AB­SCHLUSS DER 25-JAHR-FEI­ER­LICH­KEI­TEN

Friedrich Dürrenmatt, Selbstporträt , 1982, Gouache auf Karton, 102 x 72 cm, Sammlung Centre Dürrenmatt Neuchâtel © CDN/Schweizerische Eidgenossenschaft

Das Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN) beschliesst am 22. November 2025 die Feierlichkeiten zu seinem 25-jährigen Jubiläum mit der Einweihung einer Kunstinstallation, die die Freundschaft zwischen Friedrich Dürrenmatt und Václav Havel würdigt, sowie der Eröffnung einer Ausstellung, die der Transmission gewidmet ist. Diese bildet den Abschluss eines ambitionierten Austauschprojekts, das 2023 ins Leben gerufen wurde und eine Verbindung herstellt zwischen Neuchâtel und Berlin.

8. November 2025

DIE NO­MI­NIER­TEN FÜR DEN PER­FOR­MAN­CE­PREIS SCHWEIZ 2025

Der Performancepreis Schweiz soll die Vielfalt und Qualität der Schweizer Performancekunst sichtbar machen und ihre Bedeutung innerhalb der zeitgenössischen Kunst würdigen. Dieses Jahr feiert die Auszeichnung ihre 15. Ausgabe. Gastgeber ist der Kanton Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel, wo der Anlass am 15. November 2025 stattfindet. Sieben nominierte Künstler:innen präsentieren aktuelle Arbeiten oder eigens für diesen Anlass entwickelte Performances – live, unmittelbar und einmalig. Auf Grundlage dieser Aufführungen vergibt die Jury den mit 30’000 Franken dotierten Performancepreis Schweiz. Zusätzlich kürt das Publikum seine/n Favorit:in und verleiht den Publikumspreis im Wert von 5’000 Franken.

8. November 2025

SO­LO­THURN: DAS MU­SE­UM «DER KLEI­NE PRINZ UND SEI­NE WELT» IST ER­ÖFF­NET

Titel der US-amerikanischen Originalausgabe von "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry, 1943 - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Littleprince.JPG

Am Samstag, 8. November 2025, wurde im historischen Palais Besenval im Herzen der Stadt Solothurn das Museum «Der Kleine Prinz und seine Welt» eröffnet. Es ist aus der weltweit grössten Sammlung über den «Kleinen Prinzen» entstanden und stellt diese der Wissenschaft und den Besucher:innen zur Verfügung. Der «Kleine Prinz» von Antoine de Saint Exupéry ist mehr als nur ein Symbol für Kinderbücher, er ist eine Türe zur Welt und ein literarisches Phänomen, von dem jedes Jahr weltweit 5 Millionen Exemplare verkauft werden.

5. November 2025

JOA­CHIM RITT­MEY­ERS AB­SCHIED VON DER BÜH­NE

Radio SRF 1, «Spasspartout» vom heutigen Mittwochabend, 20.03 Uhr

3. November 2025

«FÜR HU­MOR MIT HAL­TUNG»: HA­ZEL BRUG­GER ER­HÄLT BAM­BI IN DER KA­TE­GO­RIE CO­ME­DY

Hazel Brugger, 2025 - Foto: © MarinavWeigl / Hubert Burda Media BAMBI

Vor vier Jahren stellte sie in ihrem dritten Bühnenprogramm noch die Frage: «Kennen Sie diese Frau?» Heute gebe es darauf nur eine Antwort: «Ja! Hazel Brugger begeistert mit ihrem unverwechselbaren Humor, ihrer Schlagfertigkeit und ihrem gesellschaftlichen Engagement Millionen von Menschen. Sie zeigt, dass wahre Comedy von innen kommt – durch Persönlichkeit, Engagement und Authentizität», heisst es in der Mitteilung der Hubert Burda Media. Der BAMBI 2025 in der Kategorie Comedy gehe an «eine Künstlerin, die weit mehr ist als eine brillante Entertainerin».

2. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 25/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

1. November 2025

«ADEL­HEID DU­VA­NEL»

Adelheid Duvanel (1936–1996) Ohne Titel (Schwebende / fallende Frau) 1984, Filzstift auf Papier, 29.6 x 21 cm © open art museum, Stiftung für Schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St. Gallen

Ausstellung im Open Art Museum, Zentrum für Outsider-Kunst, St.Gallen, vom 9. November 2025 bis am 18. Oktober 2026

1. November 2025

«SO­N­JA CRO­NE»

Bild: © Sonja Crone

Ausstellung im Open Space des Open Art Museums, Zentrum für Outsider-Kunst, St.Gallen, vom 2. November 2025 bis am 4. Januar 2026

31. Oktober 2025

«SCHLAG­FER­TIG, SPON­TAN, SELBST­IRO­NISCH»: HA­ZEL BRUG­GER ER­HÄLT SON­DER­PREIS BEIM DEUT­SCHEN CO­ME­DY­PREIS

Hazel Brugger, 2025 - Foto: © SRF, https://www.srf.ch/sendungen/unterhaltungssendungen/zwei-monate-nach-dem-esc-was-hazel-brugger-und-sandra-studer-wirklich-voneinander-halten

Im Rahmen des Cologne Comedy Festivals wurde am Donnerstagabend der Deutsche Comedypreis 2025 verliehen. Dabei erhielt Hazel Brugger (Bild) den Sonderpreis für ihre Moderation des Eurovision Song Contests 2025. «Schlagfertig, charmant und herrlich unkonventionel» sei sie gewesen. «Mit ihrer authentischen und spontanen Art hat sie dem ESC neuen Zeitgeist verliehen und Millionen begeistert.», heisst es in der Begründung.

30. Oktober 2025

ILS 34 DIS DA LIT­TE­RA­TURA: «PER­FROM­AN­ZA»

https://www.disdalitteratura.ch/

Ils 1. e 2 da november 2025 sa transfurma la Postremise a Cuira en ina tribuna plain magia, diversitad e surpraisas. I vegn performà, i vegn discurrì, i vegn romantic, i vegn captivant: «Durant dus dis pudais Vus viver las performanzas, prelecziuns e preschentaziuns – plain tensiun, varietad ed uschia anc mai visas. La romanza cun la performanza po cumenzar!»

29. Oktober 2025

NUN AUCH DER BAYE­RI­SCHE BUCH­PREIS 2025: DO­RO­THEE EL­MI­GER GE­WINNT IHN MIT «DIE HOL­LÄN­DE­RIN­NEN»

Gewinnerin Dorothee Elmiger, © Bayerischer Buchpreis 2025, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1230595755761369&set=pcb.1230595972428014

Der Bayerische Buchpreis wurde am Mittwoch in München verliehen: In der Kategorie Belletristik erhielt Dorothee Elmiger den Preis für ihren Roman «Die Holländerinnen», in der Kategorie Sachbuch wurde Heike Geissler für ihr Buch «Verzweiflungen» ausgezeichnet. Zusätzlich würdigte Ministerpräsident Markus Söder Hape Kerkeling mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Der Bayern 2-Publikumspreis ging an das Buch «Mama, bitte lern Deutsch» von Tahsim Durgun.

23. Oktober 2025

«LI­KA NÜSS­LI: FÜR DIE KATZ»

© Lika Nüssli, https://likanuessli.ch/

Ausstellung im Robert Walser-Zentrum in Bern: Mit 69 Aquarellen von Lika Nüssli nach Feuilletons von Robert Walser – Vernissage am Freitag, 24. Oktober 2025, 19 Uhr; es sprechen Lika Nüssli und Reto Sorg

23. Oktober 2025

WIE­NER NES­TROY-PREIS 2025: SCHAU­SPIEL­HAUS ZÜ­RICH MIT MÄR­CHEN­PRO­DUK­TI­ON NO­MI­NIERT

Bild: Dr. Anis Meschichi aka Klamydia von Karma, Ivy Monteiro, Elias Arens, Sasha Melroch, Karin Pfammatter, Julian Greis, Michel von Känel aka Paprika - Foto: © Toni Suter / T+T Fotografie Zürich

Das Schauspielhaus Zürich schreibt in den sozialen Medien: «Wir sind unglaublich stolz: ‹Die kleine Meerjungfrau – A fluid fairy Fantasy› von Bastian Kraft und Ensemble wurde in der Kategorie ‹Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum› nominiert!». Die Preise werden am 23. November 2025 in Wien vergeben. Die Premiere des Stücks nach Hans Christian Andersen und in Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg fand am 25. Januar dieses Jahres im Pfauen Zürich statt. Der renommierte Nestroy-Theaterpreis wird in 14 Kategorien verliehen.

22. Oktober 2025

«OHR­FEI­GEN»: DIE 34. UND LETZ­TE AUS­GA­BE DER SRF-LIVE-RA­DIO­SHOW IST VER­KLUN­GEN

Die «Ohrfeigen» boten seit 2009 eine geballte Ladung Wort-Kunst: Drei Gäste brachten jeweils aktuelle Nummern aus ihren Solo-Programmen mit. Bänz Friedli garnierte die humoristischen Beiträge mit satirischen Alltagsbeobachtungen. Heute Mittwoch wurde die letzte Ausgabe der Live-Radioshow aus dem Kleintheater Luzern ausgestrahlt. SRF verzichtet in Zukunft auf die «Ohrfeigen». Die letzte Folge präsentierte Reena Krishnaraja, Manuel Stahlberger, Tobias Mann, Isa Wiss & Luca Sisera (Musik) und den Überraschungsgast Valerian Mollet, seines Zeichens «SRF 3 Best Talent Comedy 2025».

22. Oktober 2025

DER GRIE­CHI­SCHE MU­SI­KER, SÄN­GER, LIE­DER­MA­CHER UND KOM­PO­NIST DIO­NY­SIS SAV­VO­POU­LOS IST GE­STOR­BEN

Dionysis Savvopoulos, 2020 - Foto: FocalPoint, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:FocalPoint?uselang=de -Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dionysis_Savvopoulos_at_Alsos,_Jan_2020_n5.jpg?uselang=de

Der am 2. Dezember 1944 in Thessaloniki geborene griechische Musiker, Liedermacher, Sänger und Komponist Dionysos Savvopoulos (Bild) ist am 21. Oktober 2025 in Athen gestorben. Einerseits verband er Rembetiko mit westlichen Liedformen, andererseits auch griechische (makedonische) Volksmusik mit Elementen US-amerikanischer Musiker wie Bob Dylan und Frank Zappa. Er schrieb auch Musik für Fernsehen, Film und Theater. Die meisten seiner Lieder schrieb er selbst, sowohl Texte als auch Musik. Er hat mit vielen bekannten Musikern wie Eleftheria Arvanitaki, Alkinoos Ioannidis, Melina Kana und Nikos Papazoglou zusammengearbeitet. Die politisch geprägten Liedtexte von Savvopoulos wurden zensiert und er wurde wegen seiner politischen Überzeugung 1967 inhaftiert, was seine Popularität noch steigerte. Das Album «Ballos» enthält eine griechische Interpretation von Bob Dylans «All Along the Watchtower» mit dem Titel «O Paliatsos ki o Listis». Das Album «Vromiko Psomi» (Schmutziges Brot) ist wegen seiner kritischen Texte und der Verbindung von griechischer Musik mit zappaähnlicher Musik ebenfalls ein Klassiker. Bei der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen war Savvopoulos der musikalische Leiter. (*)

21. Oktober 2025

LU­ZER­NER THEA­TER: IN­TEN­DANZ-DUO KAT­JA LAN­GEN­BACH UND WAN­DA PU­VO­GEL ÜBER­NIMMT

Wanda Puvogel (links) Katja Langenbach - Foto: © Ingo Hoehn

Ab der Spielzeit 2026/27 übernimmt eine Doppelspitze die Intendanz am Luzerner Theater: Katja Langenbach und Wanda Puvogel (Bild) treten gemeinsam die Nachfolge von Ina Karr an. Der Stiftungsrat hat sich für eine interne Lösung entschieden, «um eine Kontinuität der sehr erfolgreichen künstlerischen Arbeit der vergangenen Jahre zu ermöglichen», wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Gleichzeitig wollen die beiden Co-Intendantinnen «den co-kreativen Ansatz verstärken, der in Form der Doppelspitze auch nach aussen sichtbar wird», wie sie erklären.

21. Oktober 2025

DIE SLAM-POE­TIN, AU­TORIN UND FIL­ME­RIN LA­RA STOLL ER­HÄLT DEN «GREU­LICH-KUL­TUR­PREIS» 2025

Lara Stoll - Foto: Fiona Murtaj, https://www.drehundangel.ch/kuenstler/lara-stoll.html

Die im Jahr 1987 in Schaffhausen geborene Schweizer Slam-Poetin, Filmemacherin, Schauspielerin und Autorin Lara Stoll (Bild) erhält den mit 10’000 Franken dotierten
«Greulich-Kulturpreis» 2025. Die diesjährige Wahl ehre ein Genre, das immer wieder hervorragende journalistische Arbeit hervorbringe, schreibt der Stiftungsrat der Greulich-Stiftung Kulturpreis in seiner Medienmitteilung: nämlich die Satire. 2011 erhielt Stoll den Thurgauer Kulturpreis, 2019 den Deutschen Kleinkunstpreis und 2021 den Salzburger Stier.

21. Oktober 2025

BER­LIN: DER LAN­GEN­THA­LER VA­LE­RIO MO­SER IST EU­RO­PA­MEIS­TER IM POET­RY SLAM

Valerio Moser, 2021 - Foto: HansZimt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valerio_Moser_(2021).jpg

Der 1988 geborene Langenthaler Slam-Künstler, Spokenword-Poet und Kabarettist Valerio Moser (Bild) hat am Samstagabend, 18. Oktober 2025, in Berlin die Europameisterschaften im Poetry Slam gewonnen. «Nach zwei intensiven Vorrunden und einem packenden Finale setzte sich Moser gegen den amtierenden deutschsprachigen Meister Anuray Sri Rajarajendra aus Deutschland durch. Die jeweiligen Champions aus 20 europäischen Ländern reisten für dieses Spektakel an, um sich mit ihren Texten zu messen. Das Festival zeigte, wie vielfältig die europäische Poetry-Slam-Szene ist. Die qualifizierten Poetinnen und Poeten boten hochkarätige sprachliche und performative Kunst. Im ausverkauften Admiralspalast vor 1’700 Menschen überzeugte Moser das Publikum mit seinem unverwechselbar performativen Stil.», schreibt «poetryslam.ch».

19. Oktober 2025

SCHWEI­ZER KRI­MI­PREIS / PRIX PO­LAR 2025 GEHT AN GÉ­RALD BRI­ZON UND RA­PHA­EL ZEHN­DER

Schweizer Krimifestival 2025 - Foto: © https://www.krimischweiz.org/bern-2025.html

Das Schweizer Krimifestival fand am letzten Samstag, 18. Oktober 2025, erstmals nicht mehr in Grenchen, sondern im Hotel National in Bern statt. Dabei wurde der Schweizer Krimipreis / Prix Polar 2025 zum dritten Mal verliehen. Er stand Autor:innen in allen Landessprachen offen und ist mit zweimal 5’000 CHF dotiert. Für die Westschweiz waren Gérald Brizon («Une balle dans le bide»), Alexandre Sadeghi («Le sutra des damnés») und Jacques-Étienne Bovard («Passé sous silence») nominiert, für die Deutschschweiz waren es Raphael Zehnder («Müller und das letzte Gefecht»), Christof Gasser («Spiegelberg») und Roger Graf («Falsche Freunde»). Gewonnen haben Raphael Zehnder und Gérald Brizon.

19. Oktober 2025

FÜR WA­SEEM HUSS­AIN, KUL­TUR­VER­MITT­LER UND AU­TOR

Waseem Hussain - Foto: © Franziska Willimann, https://waseemhussain.com/uebermich/

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 25. Oktober 2025, 11.03 Uhr / Podcast

16. Oktober 2025

IM SRF-«TA­GES­GE­SPRÄCH»: STE­FAN HAUPT ZUM FILM «STIL­LER»

Stefan Haupt, 2020 - Foto: Gabriel Hill (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stefan_Haupt_2020.jpg

Nach der Verfilmung von «Zwingli» wagte sich der Zürcher Regisseur Stefan Haupt (Bild) an Weltliteratur, an Max Frischs «Stiller». Wie er es geschafft hat, das Werk voller Rückblenden und eingeschobener Geschichten, voller innerer Vorgänge auf die Leinwand zu bringen, sagte Haupt am Donnerstag im «Tagesgespräch» mit Ivana Pribakovic.

14. Oktober 2025

SALZ­BUR­GER STIER 2026: PREI­SE FÜR BO­DO WART­KE (D), SON­JA PI­KART (A) UND MAR­KUS SCHÖN­HOL­ZER (CH)

Markus Schönholzer, 2025 - Foto: © https://markus-schoenholzer.ch/

Der Salzburger Stier ist der renommierteste Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum. 1982 wurde er zum ersten Mal vergeben. Während 15 Jahren wurde der «Stier» in Salzburg verliehen, dann ging er auf Reisen, und zwar zu den Hörerinnen und Hörern der am Preisverfahren beteiligten Sendestationen. Der Salzburger Stier ist mit je 6’000 Euro dotiert. Hinter dem Salzburger Stier stehen die öffentlich-rechtlichen Radiostationen in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und im Südtirol, die sich zu einer Radiovereinigung zusammengeschlossen haben. Die Preisträger:innen im Jahr 2026 sind Bodo Wartke (Deutschland), Sonja Pikart (Österreich) und Markus Schönholzer (Schweiz).

13. Oktober 2025

DER DEUT­SCHE BUCH­PREIS 2025 GEHT AN DIE SCHWEI­ZER SCHRIFT­STEL­LE­RIN DO­RO­THEE EL­MI­GER

Dorothee Elmiger bei der Dankesrede zum Deutschen Buchpreis. © Christof Jakob, https://www.boersenverein.de/presse/pressefotos/

Dorothee Elmiger (Bild) hat mit ihrem Roman «Die Holländerinnen» (Carl Hanser Verlag) den mit 25’000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis 2025 gewonnen. Die Schweizer Schriftstellerin, Historikerin und Übersetzerin wurde 1985 in Wetzikon geboren. Sie studierte Literatur am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel-Bienne und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig sowie Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Luzern und der Freien Universität Berlin. Auf Einladung von Ingeborg-Bachmann-Preis-Juror Paul Jandl las Elmiger 2010 einen Auszug aus ihrem Roman «Einladung an die Waghalsigen» und gewann dort den 2. Preis, den mit 10’000 Euro dotierten Kelag-Preis (*) Dorothee Elmiger ist auch noch für den mit 30’000 Franken dotierten (Deutsch-) Schweizer Buchpreis 2025 nominiert; hier wird die Entscheidung am 16. November 2025 im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel bekannt gegeben.

11. Oktober 2025

DIE BER­NER LEH­RE­RIN, PO­LI­TI­KE­RIN UND KUL­TUR­FÖR­DE­RIN JOY MAT­TER IST GE­STOR­BEN

Joy Matter, circa 1990 - Foto: Comet Photo AG (Zürich), ETH-Bibliothek_Com_LC1501-00M-018-001, https://ba.e-pics.ethz.ch/#detail-asset=0c12ec2b-9b4f-487f-896d-e9df3ec71a07 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ETH-BIB-Joy_Matter-Com_LC1501-00M-018-001.tif?page=1

Die am 7. Oktober 1935 geborene Berner Lehrerin, Frauenrechtlerin, Aktivistin, Politikerin (Junges Bern, später Junges Bern Freie Liste, Mitglied der Grünen) und langjährige Kulturförderin Joy Matter (Bild) ist am 8. Oktober 2025 gestorben (*). Joy Matter sass von 1978 bis 1988 im Grossen Rat des Kantons Bern. Von 1989 bis 1996 war sie Gemeinderätin der Stadt Bern und stand der Schuldirektion vor. Von 1990 bis 1997 war Joy Matter Präsidentin der Ausländerkommission der Stadt Bern. Von 1998 bis 2007 präsidierte sie die Stiftung Gertrud Kurz, die im Bereich Ausländerintegration tätig ist. Sie war die Witwe des Liedermachers Mani Matter und Mitherausgeberin seiner Werke. (**) Joy Matter war über Jahrzehnte eine verlässliche, engagierte, dezidiert auftretende, prägende und vermittelnde Figur im Berner Kulturleben.

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