Die im Jahr 1987 in Schaffhausen geborene Schweizer Slam-Poetin, Filmemacherin, Schauspielerin und Autorin Lara Stoll (Bild) erhält den mit 10’000 Franken dotierten «Greulich-Kulturpreis» 2025. Die diesjährige Wahl ehre ein Genre, das immer wieder hervorragende journalistische Arbeit hervorbringe, schreibt der Stiftungsrat der Greulich-Stiftung Kulturpreis in seiner Medienmitteilung: nämlich die Satire. 2011 erhielt Stoll den Thurgauer Kulturpreis, 2019 den Deutschen Kleinkunstpreis und 2021 den Salzburger Stier.

Bild: Lara Stoll – Foto: Fiona Murtaj, https://www.drehundangel.ch/kuenstler/lara-stoll.html
Die Greulich-Stiftung Kulturpreis mit Sitz in Zürich wurde im April 2005 gegründet mit dem Ziel, Qualität im Kulturjournalismus zu fördern und zu würdigen. Die Stiftung ist Teil des Gesamtprojektes «Greulich», das der Schweizer Anwalt Thomas B. Brunner im Jahr 2003 als Restaurant, Bar, Design-Hotel und als «Ort der modernen urbanen Kultur im Zürcher Kreis 4» eröffnet hat. Der Greulich-Bau der Architekten Romero & Schaefle wurde mehrfach ausgezeichnet.
Die Greulich-Stiftung Kulturpreis zeichnet herausragendes Schaffen im Schweizer Kulturjournalismus aus. Alle Jahre wird der mit CHF 10’000 dotierte «Greulich-Kulturpreis» in wechselnden Kategorien verliehen. Die Greulich-Stiftung Kulturpreis untersteht der eidgenössischen Stiftungsaufsicht.
In den letzten Jahren waren unter den Preisträger:innen z.B. Séverine Saas, Alex Oberholzer, Wolfram Knorr, Brigitte Hürlimann, Karin Salm, Christian Seiler, Michael Sennhauser, Beat Mazenauer oder Gerhard Mack.
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Kommentare von Daniel Leutenegger