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Kategorie: Theater, Kabarett, Literatur

11. Oktober 2025

DIE BER­NER LEH­RE­RIN, PO­LI­TI­KE­RIN UND KUL­TUR­FÖR­DE­RIN JOY MAT­TER IST GE­STOR­BEN

Joy Matter, circa 1990 - Foto: Comet Photo AG (Zürich), ETH-Bibliothek_Com_LC1501-00M-018-001, https://ba.e-pics.ethz.ch/#detail-asset=0c12ec2b-9b4f-487f-896d-e9df3ec71a07 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ETH-BIB-Joy_Matter-Com_LC1501-00M-018-001.tif?page=1

Die am 7. Oktober 1935 geborene Berner Lehrerin, Frauenrechtlerin, Aktivistin, Politikerin (Junges Bern, später Junges Bern Freie Liste, Mitglied der Grünen) und langjährige Kulturförderin Joy Matter (Bild) ist am 8. Oktober 2025 gestorben (*). Joy Matter sass von 1978 bis 1988 im Grossen Rat des Kantons Bern. Von 1989 bis 1996 war sie Gemeinderätin der Stadt Bern und stand der Schuldirektion vor. Von 1990 bis 1997 war Joy Matter Präsidentin der Ausländerkommission der Stadt Bern. Von 1998 bis 2007 präsidierte sie die Stiftung Gertrud Kurz, die im Bereich Ausländerintegration tätig ist. Sie war die Witwe des Liedermachers Mani Matter und Mitherausgeberin seiner Werke. (**) Joy Matter war über Jahrzehnte eine verlässliche, engagierte, dezidiert auftretende, prägende und vermittelnde Figur im Berner Kulturleben.

10. Oktober 2025

LET­TE­RE DAL­LA SVIZ­ZE­RA AL­LA VAL­PO­S­CHIA­VO: VOM LAU­SCHEN ZWI­SCHEN DEN SPRA­CHEN

https://lettereallavalposchiavo.ch/contatto/

Das Literaturfestival Lettere dalla Svizzera alla Valposchiavo widmet sich seit 2021 dem Austausch zwischen den vier Landessprachen und der Überwindung nationaler Sprachgrenzen. Höhepunkte beim diesjährigen Festival – es fand vom 3. bis am 5. Oktober statt – waren gemäss Marco Baschera u. a. ein Gespräch mit der Tessiner Autorin Prisca Augustoni, die seit Jahren in Brasilien lebt, der Austausch mit Henri Michel Yéré von der Elfenbeinküste und eine Begegnung mit Kim de l’Horizon. Baschera berichtet auf «cültür.ch».

10. Oktober 2025

BAR­BA­RA TRA­BER: «SIE SIND NOCH DA»

Barbara Traber - Foto: © https://www.neptunverlag.ch/presse/

Die Berner Autorin Barbara Traber (Bild) setzt mit ihrem neuen Buch «Sie sind noch da» sechs Schriftstellerinnen, mit denen sie befreundet war, ein Denkmal. Sie lädt damit zur Entdeckung von zu wenig beachteten Frauen ein. Darüber schreibt Bettina Gugger auf «hauptstadt.be».

5. Oktober 2025

FÜR FRAN­ZIS­KA VON ARB, SCHAU­SPIE­LE­RIN, DREH­BUCH­AU­TO­RIN, SÄN­GE­RIN UND PSY­CHO­THE­RA­PEU­TIN

FRANZISKA VON ARB, SCHAUSPIELERIN, DREHBUCHAUTORIN, SÄNGERIN UND PSYCHOTHERAPEUTIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 11. Oktober 2025, 11.03 Uhr / Podcast

4. Oktober 2025

DER TSCHE­CHI­SCHE SCHRIFT­STEL­LER IVAN KLÍ­MA IST GE­STOR­BEN

Ivan Klíma, 2015 - Foto: David Sedlecký - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ivan_Kl%C3%ADma_2015.JPG

Der am 14. September 1931 in Prag als Ivan Kauders geborene tschechische Schriftsteller Ivan Klíma (Bild) ist am 4. Oktober 2025 ebenda gestorben. Die Familie wurde 1942, da seine Eltern jüdischer Herkunft waren, von der deutschen Besatzungsmacht im Ghetto Theresienstadt inhaftiert. Nach seinem Studium war Ivan Klíma als Journalist und Lektor tätig, z. B. bei der später verbotenen Literaturzeitschrift «Literárni listy». Im Anschluss an die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 erhielt Klíma Publikationsverbot. Schon ein Jahr zuvor war er wegen seiner kritischen Haltung aus der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei ausgeschlossen worden, in die er 1953 eingetreten war. Zum Broterwerb arbeitete er u.a. als Trickfilm-Autor und Vermesser. 1969 ging Klíma für ein Semester als Dozent an die University of Michigan in Ann Arbor (USA). 1970 kehrte er wieder nach Prag zurück und verfasste hier fortan Theaterstücke und Romane, die wegen des Publikationsverbotes bis 1989 nur im Ausland erscheinen durften. 2002 wurde Klíma mit dem Franz-Kafka-Literaturpreis der Franz-Kafka-Gesellschaft in Prag ausgezeichnet. Seine Bücher wurden inzwischen in über 30 Sprachen übersetzt. (*)

1. Oktober 2025

«MEY­ER­AMA – DAS SPIEL VON MACHT UND LEI­DEN­SCHAFT»

Bild: Conrad Ferdinand Meyer an seinem Schreibtisch in Kilrchberg - Foto: R. Ganz, 195, Zentralbibliothek Zürich, e-manuscripta.ch

Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag von Conrad Ferdinand Meyer: Die Theatergruppe MASS & FIEBER macht den Strauhof Zürich zum «Meyerama» und setzt auf spielerische Weise das Schaffen des grossen Zürcher Schriftstellers C. F. Meyer (1825 – 1898) ins Bild. Im Zentrum stehen dabei die Novellen. Schlüsselmomente daraus werden mit Hilfe von 47 Darsteller:innen als tableaux vivants oder Film Stills eingerichtet. Der untere Stock des Strauhofs wird zur Galerie und zeigt 11 lustvoll arrangierte Szenen in grossformatigen Fotografien. – Vom 3. Oktober 2025 bis am 11. Januar 2026 – Vernissage: Donnerstag, 2. Oktober 2025, 18.30 Uhr Augustinerkirche

1. Oktober 2025

STADT BERN: SA­RAH ELE­NA MÜL­LER, AN­DRI BEYE­LER UND MI­CHA­EL STAUF­FER ER­HAL­TEN LI­TE­RA­RI­SCHE AUS­ZEICH­NUN­GEN

Sarah Elena Müller ©Ari Wimmer

Sarah Elena Müller, Andri Beyeler und Michael Stauffer erhalten das Stipendium «Weiterschreiben». Es würdigt die Arbeit von Autor:innen und Literaturvermittelnden und unterstützt die Literaturschaffenden dabei, ihre Arbeit fortzusetzen. Die öffentliche Preisverleihung findet am Mittwoch, 5. November 2025, statt.

30. September 2025

KÜNST­LI­CHE IN­TEL­LI­GENZ UND UR­HE­BER­RECHT: PO­SI­TI­ON VON PRO­LIT­TERIS

ProLitteris

«Die Entwicklung generativer KI basiert oft auf intransparenter Selbstbedienung an urheberrechtlich geschützten Werken. Diese Praxis ist nach unserer Auffassung rechtswidrig und auch ökonomisch falsch», schreibt ProLitteris. «Alle brauchen Rechtssicherheit, faire Rahmenbedingungen und ein funktionierendes Marktumfeld. Das geistige Eigentum bietet erprobte Instrumente, von Einzelverträgen bis zu Kollektivlizenzen.», so ProLitteris.

29. September 2025

DICH­TER EN­DO ANA­CON­DA: «IM GE­SPINNST IN DEM ICH WOH­NE»

Endo Anaconda (Andreas Flückiger, 1955 – 2022) war als Sänger, Songwriter, Autor und Kolumnist eine prägende Figur der Schweizer Musik- und Kulturszene. Als «Kopf» der 1989 mit Balts Nill gegründeten Band Stiller Has tourte er über Jahrzehnte durch die Schweiz und das benachbarte Ausland und veröffentlichte zahlreiche Alben. Für sein Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Salzburger Stier und dem Schweizer Musikpreis. Jetzt lässt sich Endo Anaconda als Dichter entdecken, der er – nicht nur in seinem Songschaffen – immer schon war: Das Buch «Im Gespinst in dem ich wohne» ergänzt Texte, an denen Endo Anaconda bis zuletzt für einen geplanten Lyrikband gearbeitet hat, mit zahlreichen, ebenfalls hochdeutschen Gedichten aus seinem Nachlass.

28. September 2025

FÜR URS MANN­HART, SCHRIFT­STEL­LER UND LAND­WIRT

Urs Mannhart - Foto: zVg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 13 Uhr / Wiederholung am Samstag, 4. Oktober 2025, 11.03 Uhr / Podcast

27. September 2025

ZUM TOD DES SCHRIFT­STEL­LERS, JOUR­NA­LIS­TEN UND DO­KU­MEN­TAR­FIL­MERS GE­ORG STE­FAN TROL­LER

Georg Stefan Troller, 2011 - Foto: Bodow, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bodow - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg-Stefan-Troller-2011-im-ZDF-bei-Vor-30-Jahren.jpg

Der am 10. Dezember 1921 in Wien geborene österreichisch-US-amerikanischer Schriftsteller, Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer Georg Stefan Troller (Bild) ist am 27. September 2025 in Paris gestorben. Seit 1949 hatte er seinen Lebensmittelpunkt in Frankreich. Seine subjektive Befragungsweise von Prominenten und anderen Personen wurde zum Vorbild ungezählter Journalist:innen, Dokumentarfilmer:innen und Talkshow-Moderator:innen. (*)

26. September 2025

OPERN­HAUS ZÜ­RICH IST «OPERN­HAUS DES JAH­RES 2025»

Opernhaus Zürich bei Nacht, 2013 - Foto: Matthias Süssen, https://www.wikidata.org/wiki/Q59087075 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:OpernhausZuerich-msu-3131.jpg (Ausschnitt)

Das deutsche Fachmagazin «Opernwelt» hat das Opernhaus Zürich zum «Opernhaus des Jahres 2025» auserkoren. Das ausgezeichnete Zürcher Haus wurde am 1. Oktober 1891 eröffnet und bietet Platz für 1’100 Personen. Das Opernhaus Zürich wird von Intendant Matthias Schulz geleitet, er folgte soeben auf Andreas Homoki.

25. September 2025

T. THEA­TER­SCHAF­FEN SCHWEIZ: IN­TER­VIEW MIT DEN NEU­EN CO-PRÄ­SI­DEN­TIN­NEN SI­BYL­LE HEI­NI­GER UND CRIS­TI­NA GAL­BIA­TI

Sibylle Heiniger und Cristina Galbiati - Foto: © https://www.tpunkt.ch/ueber-t

t. Theaterschaffen Schweiz ist der Berufs- und Branchenverband aller Akteur:innen des professionellen freien Theaters. Auf seiner Webseite hat der Verband ein lesenswertes Interview mit seinen neuen Co-Präsidentinnen Cristina Galbiati und Sibylle Heiniger publiziert, die beide selber Theaterschaffende sind. Behandelt werden u.a. die derzeitigen Herausforderungen für Theaterberufe, die Zusammenarbeit mit anderen Kulturverbänden, die Anerkennung der Professionalität und des Wertes der Kultur, die Forderung nach fairen Arbeitsbedingungen, gerechten Löhnen und ausreichender sozialer Absicherung.

23. September 2025

LEI­TUNG SCHWEI­ZE­RI­SCHES LI­TE­RA­TUR­AR­CHIV: LU­CAS MAR­CO GI­SI FOLGT AUF IRM­GARD WIRTZ EYBL

Lucas Marco Gisi — © Simon Schmid / NB

Die Schweizerische Nationalbibliothek in Bern hat Lucas Marco Gisi (Bild) zum neuen Leiter des Schweizerischen Literaturarchivs ernannt. Der promovierte Literaturwissenschaftler übernimmt am 1. Januar 2026 die Nachfolge von Irmgard Wirtz Eybl, die das Archiv seit 2006 leitet und Ende Jahr in den Ruhestand tritt.

20. September 2025

«BLÖSCH» AUF DER BÜH­NE

Margot Gödrös, Karin Pfammatter, Rahel Hubacher, Matthias Neukirch, Mike Müller - Foto: © Krafft Angerer, 2025

In der Bühnenfassung von Mike Müller und der Regie von Rafael Sanchez wurde der 1983 erschienene Roman «Blösch» von Beat Sterchi diesen Donnerstag vom Schauspielhaus Zürich im Pfauen auf Schweizerdeutsch uraufgeführt. Erste Medienstimmen dazu:

17. September 2025

«MERZ WELT»

Porträt von Klaus Merz,2025. Foto:© HaymonVerlag/Fotowerk Aichner

Zum 80. Geburtstag von Schriftsteller Klaus Merz: Ausstellung Galerie Litar Zürich, bis am 29. November 2025 – Ausstellung Forum Schlossplatz Aarau: «Aussen ist innen – Klaus Merz», bis am 18. Januar 2026 – Theater Marie, verschiedene Spielorte: «Eine Ahnung vom Ganzen» – Gesamtausgabe Klaus Merz

16. September 2025

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN SCHAU­SPIE­LERS, RE­GIS­SEURS, FILM­PRO­DU­ZEN­TEN, FES­TI­VAL­GRÜN­DERS UND UM­WELT-AK­TI­VIS­TEN RO­BERT RED­FORD

Robert Redford

Der am 18. August 1936 in Santa Monica (Kalifornien) geborene US-amerikanische Schauspieler, Filmregisseur, Filmproduzent, Festivalgründer und Umwelt-Aktivist Robert Redford (Bild) ist am 16. September 2025 in Sundance (Utah) gestorben. Redford zählte seit den späten 1960er-Jahren zu den populärsten Hollywood-Schauspielern und war zwischen 1973 und 1976 der Filmstar mit den höchsten Einspielergebnissen an den Kinokassen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen «Butch Cassidy and the Sundance Kid», «The Sting», «All the President’s Men», «Out of Africa», «The Horse Whisperer». Als Regisseur inszenierte Redford neun Spielfilme, er wurde für sein Regiedebüt «Ordinary People» 1981 mit dem Oscar ausgezeichnet. 2002 erhielt er einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk als Schauspieler, Filmemacher sowie als Gründer des Sundance Institutes, das seit Jahrzehnten das bedeutende Sundance Film Festival veranstaltet. Redford war auch als Umweltschützer aktiv und unterstützte unter anderem den Natural Resources Defense Council. (*)

16. September 2025

SCHWEI­ZE­RIN DO­RO­THEE EL­MI­GER MIT «DIE HOL­LÄN­DE­RIN­NEN» IM FI­NAL DES DEUT­SCHEN BUCH­PREI­SES 2025 


Dorothee Elmiger, bei ihrer Antrittsrede als Stadtschreiberin von Bergen 2021/22, auf dem Stadtschreiberfest 2021 auf dem Marktplatz in Bergen - Foto: Simsalabimbam - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stadtschreiberfest-Bergen-2021-Ffm-732.jpg?uselang=de (Ausschnitt)

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2025 hat sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025
ausgewählt:

15. September 2025

TAN­JA GEN­TI­NA IST NEUE GE­SCHÄFTS­FÜH­RE­RIN VON «LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ»

Tanja Gentina - Foto: © https://tangent.ch/portraet/

«LiteraturSchweiz» geht in eine neue Phase: Tanja Gentina (Bild) hat die Geschäftsführung des Vereins übernommen, der seit 2010 als viersprachiges Portal und Kompetenzzentrum für die Schweizer Literaturlandschaft wirkt. Mit ihrer Erfahrung im Kultur- und Projektmanagement sowie ihrem Engagement für kreative Formate werde Tanja Gentina «die Modernisierung vorantreiben und die Sichtbarkeit der Schweizer Literatur überregional stärken», heisst es in der heutigen Mitteilung von «LiteraturSchweiz».

13. September 2025

CHRIS­TOPH TRUM­MER MIT NEU­EM AL­BUM «IR BRAN­DIG»

Christoph Trummer - Foto: © Reto Camenisch

Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr

11. September 2025

DIE FÜNF NO­MI­NIER­TEN FÜR DEN DEUTSCH­SCHWEI­ZER BUCH­PREIS 2025 STE­HEN FEST

Deutschschschweizer Buchpreis 2025 Nominierte

«Lázár» von Nelio Biedermann, «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger, «Im Meer waren wir nie» von Meral Kureyshi, «Verzauberte Vorbestimmung» von Jonas Lüscher und «Grossmütter» von Melara Mvogdobo stehen auf der Shortlist des Deutschschweizer Buchpreises 2025. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42‘000 Franken dotiert. Der/die Preisträger:in erhält 30‘000 Franken; die vier anderen Finalist:innen erhalten jeweils 3‘000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 16. November 2025 im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel statt.

10. September 2025

UNI BERN: JU­AN VIL­LO­RO AUS ME­XI­KO IST FRIED­RICH-DÜR­REN­MATT-GAST­PRO­FES­SOR IM HERBST 2025

Der mexikanische Schriftsteller Juan Villoro (Bild) lehrt im Herbstsemester 2025 an der Universität Bern. Als Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessor für Weltliteratur widmet er sich in einem wöchentlichen Seminar den Erfahrungen der Migration. Der mexikanische Schriftsteller wird am Walter Benjamin
Kolleg der Philosophisch-historischen Fakultät eine Lehrveranstaltung geben und mit Studierenden und Doktorierenden zusammenarbeiten.

9. September 2025

VON BER­LIN BIS KIN­SHA­SA, VON PA­RIS BIS TAI­PEH: ATE­LIER MON­DI­AL VER­GIBT 14 STI­PEN­DI­EN FÜR 2026

Bild: Pavel Aguilar, Carambas y Güiras, © Heinrich Holtgreve, Kunstmuseum Bochum, Bochum (DE), 2024

16 Kunstschaffende aus der Region Basel / Südbaden / Solothurn / Elsass werden 2026 im Ausland an ihren Projekten arbeiten.

9. September 2025

JO­NAS LÜSCHER ER­HÄLT DEN WIL­HELM-RAA­BE-LI­TE­RA­TUR­PREIS 2025

Jonas Lüscher, 2018 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJK62716_Jonas_L%C3%BCscher_(Frankfurter_Buchmesse_2018).jpg

Der vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig gestiftete und mit 30’000 Euro dotierte Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2025 geht an Jonas Lüscher für seinen Roman «Verzauberte Vorbestimmung» (erschienen im Hanser Verlag, 2025).

6. September 2025

«CEMILE SAHIN: BB – BORN TO BLOOM»

Cemile Sahin, «BB – BORN TO BLOOM, Ausstellungsansicht, 2025. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, E. Sommer

Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, vom 6. September bis am 16. November 2025

6. September 2025

«PO­LI­SO­NUM: SU­PER­IM­PO­SI­TI­ON»


Bild: Polisonum - Foto Credit: © Mike Zenari / Polisonum / Cercle Cité

Ausstellungsraum *ALTEFABRIK Rapperswil-Jona, vom 6. September bis am 26. Oktober 2025

4. September 2025

THO­MAS HAU­ERT ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX DAR­STEL­LEN­DE KÜNS­TE / HANS-REIN­HART-RING 2025

Thomas Hauert © BAK / Charlotte Krieger

Der Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2025 geht an Thomas Hauert. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesamt für Kultur (BAK) die herausragende Karriere des Schweizer Tänzers und Choreografen. Die Verleihung des diesjährigen Grand Prix sowie der weiteren Schweizer Preise Darstellende Künste findet am 10. Oktober 2025 im Theater Equilibre in Fribourg-Freiburg in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.

3. September 2025

KUL­TUR KAN­TON BERN: IM ERS­TEN HALB­JAHR 2025 GE­SPRO­CHE­NE STI­PEN­DI­EN UND WERK­BEI­TRÄ­GE

Die Gruppe Weltalm Theater zeigt «It Depends» - Foto: © Sibylla Walpen

Mit Stipendien und Werkbeiträgen an Kulturschaffende setzt die Kulturförderung eigene, von weiteren Förderstellen unabhängige Förderakzente. Die aufgrund von Ausschreibungen und eingegangenen Bewerbungen vergebenen Stipendien sollen den Schaffensprozess unterstützen und stärken; sie sind als Auszeichnungen zu verstehen.

2. September 2025

DER BER­NER LEH­RER UND THEA­TER­MANN SIEG­FRIED «SI­GI» AM­STUTZ IST GE­STOR­BEN

Bild: Siegfried «Sigi» Amstutz, Film «Das Turbach Theater. Einige Erinnerungen» von Micha Perreten, Janine Romang und Martin Dreier, 2018

Der am 24. Oktober 1938 auf Java als Sohn von Missionarseltern geborene Lehrer und Theatermann Siegfried «Sigi» Amstutz ist am 16. August 2025 gestorben, wie jetzt bekannt wurde (*). 1964, nach überstandenen Kriegswirren, fasste er Fuss in der Schweiz. Er absolvierte Schulen im Jura und in Biel. Es folgte die Ausbildung zum Primarlehrer am Seminar Hofwil. Amstutz unterrichtete zunächst in Innertkirchen, kurze Zeit in Hamburg, von 1965 bis 2003 dann an der Oberschule Turbach bei Gstaad. Sigi Amstutz wurde durch seine intensive Theaterarbeit mit seinen Schüler:innen und den Erwachsenen des Turbachtales weit über den Kanton Bern hinaus bekannt und beispielhaft. Der Autor griff auf seinen pädagogischen Erfahrungsschatz zurück und plädierte für das freie Spiel als wichtigste Form von Bildung. Im Jahr 1992 erhielt Sigi Amstutz den Kulturpreis des Kantons Bern. Im Jahr 2017 gewann er den ersten Preis bei der «Bund»-Essay-Preisverleihung.

1. September 2025

TANZ­HAUS ZÜ­RICH: OPEN CALL KOM­PLIZ:IN­NEN­SCHAFT 2026/2027 UND 2027/2028

Das Tanzhaus Zürich ist das Produktionshaus für das zeitgenössische choreografische Schaffen in der Region. 2024 wurde unter der Leitung von Catja Loepfe als Reaktion auf das neue Fördersystem von Stadt Zürich Kultur das Kompliz:innen-Modell entwickelt. Ab der Saison 2026/2027 werden Lisa Letnansky und Guillaume Guilherme die Leitung des Tanzhauses Zürich übernehmen und das Kompliz:innen-Modell in modifizierter Form weiterführen.

1. September 2025

AUS­SCHREI­BUNG TANK­STEL­LE BÜH­NE 2026

Tankstelle Bühne

Im April 2026 findet die 14. Ausgabe der etablierten Zentralschweizer Förderplattform statt. Drei Künstler:innen oder Gruppen haben die Möglichkeit, in einem begleiteten Prozess ein eigenes Kurzstück von maximal 20 Minuten zu entwickeln, das im Rahmen der Tankstelle Bühne auf mehreren Bühnen in der Zentralschweiz zur Aufführung kommt: Südpol Luzern, Chäslager Stans, Theater im Burgbachkeller Zug und Kleintheater Luzern.

1. September 2025

IM «FO­CUS»: CHRIS­TOPH SI­MON, SCHRIFT­STEL­LER UND KA­BA­RET­TIST


Bild: Christoph Simon - Foto: © Michael Isler

Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast

31. August 2025

LI­TE­RA­TUR AUS ZÜ­RICH: GE­SPRÄCH MIT NE­LIO BIE­DER­MANN, DEM 22JÄH­RI­GEN STAR DER STUN­DE

Nelio Biedermann (Bild) ist mit 22 Jahren der Newcomer-Star der deutschsprachigen Literatur. Sein zweiter Roman «Lázár» erscheint in über 20 Ländern. Kai Vogt führte für das Zürcher Online-Magazin «Tsüri.ch» ein lesenswertes ausführliches Gespräch mit dem Talent – über jungen Ruhm, Familiengeheimnisse und die Wahrheit, die manchmal nur in Märchen zu finden ist.

30. August 2025

BI­EN­NA­LE SON VA­LAIS 2025

2e édition | 30 août — 30 novembre 2025

29. August 2025

FES­TI­VAL KLANG MOOR SCHOP­FE 2025: KLANG­KUNST IN EIN­MA­LI­GER KUL­TUR­LAND­SCHAFT

Klang Moor Schopfe

Das Festival Klang Moor Schopfe präsentiert vom 4. bis am 14. September 2025 internationale Klangkunst in einer einzigartigen Kulturlandschaft: Das Appenzeller Hochmoor «Schopfe» am Fuss des Hirschbergs mit seiner spezifischen Tier- und Pflanzenwelt und den charakteristischen kleinen verstreuten Scheunen bildet das räumliche und akustische Umfeld. Zwölf ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Riedgras-Scheunen werden von den eingeladenen Künstler:innen mit ortsspezifischen audiovisuellen Installationen bespielt.

28. August 2025

KAN­TON BERN: KUL­TUR­PREI­SE FÜR LO­KAL-INT, TA­BU­LA MU­SI­CA UND BERN IST ÜBER­ALL

Lokal-int Biel Bienne - Foto: Irhcc, 2021 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:9186.lokal-int.jpg

Lokal-int, der Raum für Kunst in Biel-Bienne, wird mit dem Kulturpreis 2025 des Kantons Bern ausgezeichnet. Die erstmals vergebene Médaille «mitenand – ensemble» geht an Tabula Musica aus Köniz. Den Prix du bilinguisme dans la culture erhält das mehrsprachige Kollektiv Bern ist überall. Die drei Preise sind mit je 20’000 Franken dotiert. Die öffentliche Verleihung findet am 13. Oktober 2025 in Langenthal statt.

27. August 2025

«80 RO­SEN» – GE­DENK­KON­ZERT­REI­HE ZU 80 JAH­RE AUSCH­WITZ-BE­FREI­UNG

80 Rosen _ Das Ensemble im Kreuzgang Grossmünster Zürich. Foto: Bettina Humm

Die Gedenkkonzerte «80 Rosen» laden zu berührenden, lebensfrohen und musikalisch hochstehenden Veranstaltungen ein – 80 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz. Die Tournee feiert die Kulturen, die Auschwitz überlebt haben, mit Musik, Gesang und Lyrik aus Roma-, Sinti-, jüdischen und jenischen Traditionen. In stimmungsvollen Kreuzgängen finden Konzerte statt, die nicht nur erinnern, sondern auch versöhnen und verbinden sollen. Das eigens für dieses Projekt zusammengestellte interkulturelle «80-Rosen»-Ensemble vereint professionelle Musiker:innen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

27. August 2025

SRF FEI­ERT 100 JAH­RE SCHWEI­ZER HÖR­SPIEL

100 Jahre Hörspiel in der Schweiz Radio: Aufnahme eines Hörspiels, 1927 Schauspieler-Team im obersten Stockwerk des Geschäftshauses Sihlporte, wo das Radio Zürich Studios hatte. 1927 Copyright: SRF Negativ-Archiv/Nachlass-Schublade

Am Mittwoch, 3. September 2025, feiert SRF 100 Jahre Schweizer Hörspiel mit einem Thementag. Zu hören sind sowohl Klassiker als auch moderne Podcast-Serien. Hörerinnen und Hörer können den Thementag auf Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur und auf der Website verfolgen.

27. August 2025

BERNE-JURA-NEU­CH­TEL: MISE AU CON­COURS DE TROIS BOURSES D’ÉCRI­TURE

© https://www.jura.ch/fr/Autorites/Administration/CHA/SIC/Centre-medias/Communiques-2025/Mise-au-concours-de-trois-bourses-d-ecriture.html

La Commission intercantonale de littérature des cantons de Berne, de Neuchâtel et du Jura (CiLi BEJUNE) met au concours trois bourses destinées à soutenir les autrices et les auteurs dans l’élaboration d’un projet d’écriture. Dotées chacune de 15’000 francs, ces bourses doivent permettre à leurs bénéficiaires de se consacrer pleinement à un travail d’écriture. Les dossiers sont à déposer en ligne sur le portail électronique des demandes de l’Office de la culture du canton de Berne jusqu’au 20 octobre 2025.

27. August 2025

DO­RO­THEE EL­MI­GER UND JO­NAS LÜSCHER SIND AUCH FÜR DEN WIL­HELM-RAA­BE-LI­TE­RA­TUR­PREIS 2025 NO­MI­NIERT

„Memento!“, Federzeichnung von Wilhelm Raabe, Einladung zum Sonntagskränzchen am 26. Mai 1867 für Ferdinand Scholl. – Ein Rabe (=Raabe) steht auf einer Zigarrenkiste und gießt eine Tasse Kaffee ein - Wilhelm Rabe, 1867 - Karl Fricker: Wilhelm Raabes Stuttgarter Jahre im Spiegel seiner Dichtung. Stuttgart 1939, Seite 31 - Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wilhelm_Raabe,_Einladung_zum_Sonntagskr%C3%A4nzchen_am_26._Mai_1867_f%C3%BCr_Ferdinand_Scholl.jpg

Nachdem sie – wie hier berichtet – bereits für den mit 25’000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis 2025 nominiert sind, stehen «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger und «Verzauberte Vorbestimmung» von Jonas Lüscher aus der Schweiz nun auch auf der Shortlist des mit 30’000 Euro dotierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2025. Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis gehört zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Der Preis wird jährlich von den Kooperationspartnern Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergeben. Er wird dieses Jahr am Samstag, 1. November, um 16.30 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters in Braunschweig verliehen.

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