«Die Entwicklung generativer KI basiert oft auf intransparenter Selbstbedienung an urheberrechtlich geschützten Werken. Diese Praxis ist nach unserer Auffassung rechtswidrig und auch ökonomisch falsch», schreibt ProLitteris. «Alle brauchen Rechtssicherheit, faire Rahmenbedingungen und ein funktionierendes Marktumfeld. Das geistige Eigentum bietet erprobte Instrumente, von Einzelverträgen bis zu Kollektivlizenzen.», so ProLitteris.

Verwertungsgesellschaften wie ProLitteris könnten Tarife und Verteilungen sicherstellen. «Mit Präzisierungen im Gesetz und Partnerschaften soll ein Markt für KI-Inhalte entstehen – mit Chancen für den Standort Schweiz», hält ProLitteris fest. ProLitteris befasse sich vertieft mit generativer KI und habe sich im politischen Prozess im Hinblick auf eine Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) geäussert.
ProLitteris ist eine Genossenschaft mit 30 Mitarbeitenden und 15’000 Mitgliedern (Urheber:innen Text, Urheber:innen Bild, Verlage sowie Erb:innen von Urheber:innen). ProLitteris verwertet Rechte nach Urheberrechtsgesetz (URG) in der Schweiz und im Ausland.
Zur Position von Pro Litteris:
Auf ch-cultura.ch u.a. erschienen:
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Kommentare von Daniel Leutenegger