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9. August 2026

WIE DER WOHLHABENDE FLÜCHTLING MICHELE MAGGI AUS MONZA IN DER SCHWEIZ DAS FUNDAMENT FÜR EIN IMPERIUM LEGTE

Er flüchtete aus dem reaktionären Italien und hatte in der Schweiz als Unternehmer Erfolg. Nur so konnte sein verhaltensauffälliger Sohn Julius das Maggi-Imperium aufbauen. Dies zeigen neue Archivfunde.

© Maggi-Werbung

Bild: Reich durch Armennahrung – Maggi-Werbung um das Jahr 1900 – Foto: © Maggi / Nestlé

Um die Anfänge der Weltmarke Maggi ranken sich Legenden. Die Maggi-Saga wird heute erzählt als Heldengeschichte des genialen Selfmademans Julius Maggi (1846–1912), der in Kemptthal bei Zürich eine Fabrik baute und mit innovativen Produkten wie Suppenmehl, Flüssigwürze und Bouillonwürfeln den Siegeszug um die Welt antrat.

Doch nun werfen Aktenfunde im Historischen Archiv Nestlé und in den Staatsarchiven der Kantone Zürich und Thurgau ein neues Licht auf die Frühgeschichte: Den Grundstein für das Maggi-Imperium legte bereits Julius’ Vater, Michele Maggi, der als wohlhabender politischer Flüchtling 1839 aus Monza nach Zürich kam und in Frauenfeld rasch ein erfolgreicher Unternehmer wurde. Julius hingegen war ein verhaltensauffälliger Jüngling, der Schulen und Lehren abbrach, bis er Tritt fasste.

Helmut Stalder

https://www.nzz.ch/feuilleton/der-umtriebige-michele-maggi-wie-ein-politischer-fluechtling-den-grundstein-fuer-eine-weltmarke-legte-ld.10018439

Mehr:

https://www.maggi.de/ueber-maggi/historie

https://www.nestle.ch/de/nestle-in-der-schweiz/geschichte

#MAGGI #MicheleMaggi #JuliusMaggi #NestléArchiv #HelmutStalder #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 9. August 2026
  • Bildung und Arbeit, Information und Dokumentation, Küche, Weinkeller, Garten, Politik und Gesellschaft

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